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Lara
So gleich ist es soweit, Harry kommt nach Holmes Chapel.
Ich werde jetzt Darcy sagen das ihr Daddy hier ist und sie sehen möchte.

Los geht's!

"Maus komm mal bitte, ich möchte mit dir reden" sage ich

"Jetzt? Ich spiele gerade mit Opa John" meckert sie

Heute ist sie schlecht drauf, kein Ahnung warum.

John ist übrigens der Freund meiner Mutter, die beiden sind seit drei Jahren zusammen. Er ist für Darcy ihr Opa.

"Ja Maus, es geht um Daddy" antworte ich

"Um Daddy" fragt sie glücklich

"Ja"

Sie kommt zu mir und wir beide gehen in den Garten.

"Ich hatte dir doch versprochen Gemma zu bitten uns zu helfen deinen Daddy zu finden. Sie hat uns geholfen. Dein Daddy ist gemeinsam mit ihr auf den Weg hier her, besser gesagt in das Haus seiner Mom" erzähle ich

"Wirklich? Will er mich sehen" fragt sie aufgeregt

"Das will er, sehr gerne sogar. Deshalb frage ich dich wann du ihn sehen willst? Er wird in gut zwei Stunden bei seiner Mom sein"

"Also bei meiner Oma"

"Ja, aber sie ist nicht da"

"Oh schade"

So schade finde es nicht, sie hat Mitschuld an allem.

"Also Maus wann willst du Daddy treffen"

"Kommst du mit" fragt sie ängstlich

"Ich bin da, aber ich denke das du mit Daddy alleine sein solltest" sage ich

"Ich möchte das du bei mir bleibst, die ganze Zeit" sagt sie

"Dann bleibe ich. Also wann"

"Sofort wenn er hier ist" sagt sie

"Dann machen wir das so" antworte ich

Ich rufe Gemma an. Wir verabreden das Darcy und ich in zwei Stunden bei Anne sein werden.

Ich gebe zu ich habe Angst und bin nervös. Ich hoffe für Darcy das es so wird wie meine Maus es sich wünscht.

Harry
Es klingelt.

Nervös sehe ich zu Gemma.

"Ganz ruhig Harry alles wird gut" sagt sie beruhigend und geht um die Tür zu öffnen

Nervös sehe ich zur Tür.

Gemma kommt zurück, gefolgt von einer wunderschönen Lara. Als ich sie sehe beginnen die Tränen zu laufen, ich stehe auf und gehe auf sie zu und umarme sie einfach, was sie kurz zulässt sich dann von mir löst.

"Es tut mir so leid" sage ich

"Schon okay, deshalb sind wir nicht hier. Harry das ist Darcy deine Tochter" sagt sie und eine kleine süße Maus tritt hervor

Gemma hat recht, Darcy sieht aus wie ich, es ist als ob ich in einen Spiegel sehe.
Ich knie mich zu ihr runter. Noch immer laufen Tränen.

"Hallo Darcy, ich bin dein Daddy. Es tut mir leid das ich die ganze Jahre nicht für dich da war" sage ich direkt

"Schon okay" sagt sie und wischt meine Tränen weg

Darcy hat den tollen Charakter ihrer Mom, das merke ich sofort.

"Dann lasse ich euch drei mal alleine" kommt es von Gemma

Ich stehe auf, nehme die kleine Hand meiner Maus und zusammen mit Lara gehen wir zum Sofa wo wir uns setzen.

"Danke hierfür" kommt es von Lara

"Ich danke dir" antworte ich

"Du bist also mein Daddy? Mommy hat mir gesagt das sie erst bemerkt hat das ich in ihrem Bauch bin als ihr nicht mehr zusammen wart und du in einem anderen Land, deshalb musst du nicht weinen Daddy, ich habe dich trotzdem lieb und freue mich das ich hier bei dir bin" sagt die Kleine

Das hat Lara ihr also erzählt. Dankend sehe ich sie an, sie nickt mir zu.

"Ich freue mich auch das du hier bist und ich liebe dich meine Maus" antworte ich

"Ich kenne dich" sagt Darcy plötzlich

"Woher" fragen Lara und ich gleichzeitig

"Ich habe ein Poster von dir gesehen, es hängt in unserer Gruppe im Kindergarten, meine Erzieherin mag dich. Kennst du sie"

Darcy ist wirklich clever und aufmerksam.

"Nein, ich denke nicht. Weißt du was ich beruflich mache" frage ich

"Nein. Was machst du denn"

"Ich bin Sänger, ich denke ich bin einigermaßen berühmt" antworte ich

"Wirklich" fragt sie aufgeregt

"Ja, deshalb war ich so oft und lange weg. Aber jetzt bleibe ich hier bei dir damit wir viel zusammen machen können" sage ich ehrlich

"Mit mir und Mommy" sagt sie sofort

"Natürlich, wenn Mommy das will" antworte ich

"Das willst du doch Mommy, oder? Du hast Daddy doch auch lieb"

"Das sehen wir dann, ich muss arbeiten" sagt Lara und bemüht sich es nett rüber zu bringen

Wir drei sitzen noch zusammen, Darcy und ich reden viel.

Zwischendurch weine ich, Darcy tröstet mich dann. Sie ist so perfekt wie ihre Mom. Lara hat sie wirklich gut erzogen, sie ist so herzlich und lieb, sie hört sofort wenn man ihr was sagt.

Je mehr wir hier sitzen umso größer wird mein schlechtes Gewissen Lara gegenüber.
Mir wird auch bewusst das ich nie wirklich aufgehört habe Lara zu lieben. Sie ist noch immer so perfekt, so süß, so hübsch und sexy.
Ich möchte später mit Lara alleine reden, ihr alles erklären und sie bitten mir zu verzeihen, mir die Chance zu geben es gut zu machen.

The day that changed everything Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt