Die Jungs gingen mit Lorie in ihrer Mitte in den Flur, die Mädels waren dabei die letzten Gläser und Servierteller auf dem Tisch zu trapieren. Jetzt war er fertig, er sah toll aus mir den weißen Spitzendeckchen, den teuren Gläseren aus Kristall und den mit Goldrand verzierten Tellern. Diese waren mit allerlei Köstlichkeiten belegt.
Jodie schnappte Kathis Hand, die Mädchen liefen ängstlich zu den anderen in den grossen Flur des Herrenhausses. Dort stand an der Tür ein sehr attraktiver, dunkelhaariger, gutgebauter Mann, er alberte gerade mit Lorie herum, plötzlich hob er den Kopf, da er wohl ihre päsents spürte. Sein Gesicht erhellte sich, als er die Mädchen sah, er ging an seinen Söhnen vorbei und kam direkt auf die beiden zu.
Peter und Nicolae waren in Alarmbereitschaft. Er ging zuerst zu Kathi und musterte sie von oben bis unten. ,,So, du bist also das Kindermädchen von meiner kleinen Lorie. Behandelst du sie auch gut?" Er sah sie finster an. Peter wollte einen Schritt auf ihn zu gehen, doch sein Vater hilt die Hand in seine Richtung um ihm anzudeuten, das er sich nicht rühren sollte.
Er begann zu lächeln: ,,Das war nur ein Spaß! Ich kann deutlich spüren wie sie dich liebt, deshalb wird dir nichts geschehen und ich glaube auch Peters Interesse hast du geweckt. Und die hast eine besondere Gabe? Du kannst die Toten sehen?"
Alle erstarrten, auch wenn die Jungs sich schon denken konnten, das das passieren würde. ,,Und du?"er ging jetzt einen Schritt auf Jodie zu. Er musstere auch sie! Sie war das Gegenteil von Kathi, gross und hatte etwas zu viel auf den Rippen, aber sie hatte eine üppige Oberweite, die er gierig betrachtete.
Sie zog die Luft einen Moment scharf ein, dann streckte sie ihm mutig die Hand entgegen. ,,Jodie Smith, ich bin die neue Klassenlehrerin von Lorie, es ist mir eine Ehre sie kennen zulernen Herr Bartholy!" Ihre Worte waren aufrichtig, er streckte ihr ganz zur Verwunderung der Jungs die Hand hin.
,,Nennt mich Viktor, ihr gehört ja jetzt zur Familie. Ohhh Drogo hat nicht übertrieben, du bist eine sehr mächtige Hexe, dich möchte ich nicht zum Feind haben!" Er drehte sich zu den Jungs.
,,Ihr habt recht diese Mädels sind etwas besonderes, ihr solltet sie zu euren Bekleiterinnen machen!" Die Jungs sahen ihn klagend an. Kathi wurde immer blasser um die Nase, während Jodie in freundlich anlächelte.
Darüber hatte sie schon nachgedacht, aber soweit waren Nicolae und sie noch lange nicht. Und dann war da noch Drogo, sie musste erst rausfinden, was da zwischen ihnen war. Ihre Gedanken wurden gestört, durch das laute klopfen an der schweren Eingangstür.
Drogo ging zur Tür und öffnete sie, mit einem lauten knarren ging sie auf. Sarah stand mit einer älteren, sehr vornehm aussehenden Dame an der Tür, das muss ihre Grossmutter Frau Osborne sein. Und etwas weiter hinter ihr Stand ein Mann mit Hut, das musste der Zaubermeister sein.
Er war der Führer der Zauberer in der Umgebung. Neben ihm stand ganz zur Verwunderung von Kathi und den Jungs der Professor aus Mythen und Legenden. Und hinter ihnen standen, noch ein paar ulkig aussehende Wesen, sowie ein Mann der aussah wie ein Engel.
Peter führte sie alle in das Esszimmer, während Nicolae schnell Lorie zu Bett brachte, baten Peter und sein Vater die ganze Gruppe Platz zu nehmen. Wenig später betrat Nicolae den Speisesaal und setzte sich neben Victor.
Die Mädchen verteilten die Getränke und die Gäste begannen zu essen und sich angeregt zu unterhalten. Als alle gespeist hatten erhob sich Nicolae von seinem Stuhl und räusperte sich, es war eine angenehme Runde. Aber schliesslich hatten sie sich nicht zum Feiern getroffen, sondern um einen Plan zu machen, wie sie den Sohn des Teufels, den schwarzen Engel bezwingen konnten.
Nur als Gemeinschaft, mit einem Pakt würden sie ihn besiegen können. ,,Wir haben uns heute hier getroffen, um einen Plan zu entwickeln, wie wir den Sohn des Teufels besiegen können. Er ist das pure Böse. Nur wenn wir zusammen arbeiten, können wir ihn besiegen...
...Meine Freundin Jodie, sie ist eine sehr mächtige Hexe. Sie wird uns anführen. Jodie ich übergebe dir hiermit das Wort." Er reichte ihr liebevoll die Hand, die sie gerne annahm. ,,Hallo, liebe Freunde. Wir haben den Feind gespürt, er hat uns allen sehr viel Angst eingejagt, aber wir wollen so nicht leben, wir müssen ihn mit allen Mitteln bekämpfen. Dafür brauchen wir einander. Wir brauchen die Zauberkräfte und Tränke der Hexen und Zauberer. Die Kraft der Werwölfe und die Schnelligkeit der Vampire. Die Fähigkeiten zu täuschen brauchen wir von euch Dämonen. Und die Liebe und Hoffnung der Engel...
...Wir alle sind Teil eines ganzen. Und nur gemeinsam können wir es schaffen. Wir müssen ihn, ein für alle mal in die Hölle schicken. Hat jemand einen guten Vorschlag. Kathi schreibst du bitte unsere Ideen auf der Tafel mit? Dann können wir später abstimmen!"
Eine rege Diskussion darüber, wie vor zugehen war, entfachte. Am Ende kammen einige gute Ideen zum Vorschein. Sie mussten ihn irgendwie nach Mystery Spell locken, da Viktor überall Vampire versteckt hatte, konnte er leicht Gerüchte durch die Welt streuen. Der Plan war es den Engel glauben zu machen, Viktor Bartholy wollte die Weltherrschaft so wie die Herrschaft über die Unterwelt.
Dazu würde er sich eine grosse Arme aufbauen. Das würde er sicher mit allen Mitteln verhindern wollen. Der Engel würde sich sicher einige Dämonen zur Hilfe holen, da er auf die Vampire gegen Viktor nicht zählen konnte. Er war ein Urvampir und kein Vampir würde sich gegen ihn stellen. Viktor erzählte von seiner Idee, auch einge seiner Geschwister, vor allem aber seine Schwester, die gefürchtete Elizabeth mit ihrem Gefolge, mit einzubeziehen.
Die Vertreter, die an dem Tisch saßen kamen einstimmig zu dem Ergebnis, das das ganze nur mit einem Pakt funktionieren könnte, in dem die Urvampire schworen, nicht gegen die anderen Wesen zu kämpfen, zumindest für diesen Kampf.
Viktor war einverstanden. Nach diesem guten Gespräch verabschiedeten sich die Vertreter und die Mädchen verträumten das Geschirr in die Küche. Kathi war schon zurück ins Wohnzimmer gegangen, während Jodie sich mit ihrem Glas und einer Zigarette auf die Terrasse setze.
Sie fuhr erschrocken herum als sie einen Luftzug spürte, Viktor setzte sich neben sie. ,,Du solltest nicht rauchen, solange du ein Mensch bist, meine Liebe! Ich wollte dir nur sagen, das du das super gemacht hast heute Abend. Ich verstehe meine Jungs, sie sind verrückt nach dir! Auch wenn du etwas zu viel auf den Rippen hast, aber das wird alles verschwinden wenn du erst einmal eine der Unseren bist. Du wirst ein sehr mächtiger Vampir werden und es wäre mit eine Ehre dich zu verwandeln, wenn du das willst!"
,,Danke, Viktor deine Idee war auch sehr gut! Ja, ich weiß schlechte Angewohnheiten! Ich fühle mich geehrt das du mich verwandeln möchtest, aber ich liebe Nicolae und ich fände es schön wenn er es tun würde, so wäre ich für immer mit ihm verbunden, kannst du das verstehen?"
Er mussterte sie aufmerksam, sie wusste das er gerade ihre Gedanken gelesen hatte, doch das störte sie gerade nicht. Er sah wütend aus, sie war darüber leicht verunsichert, hatte sie ihn verärgert? Doch er nahm zährtlich ihre Hand in seine.
,,Nein, liebes ich bin nicht böse auf dich! Aber ich habe etwas anderes gesehen, diesen widerlichen Kerl! Wissen Drogo und Nicolae von ihm, er wird dir nie wieder weh tun, das schwöre ich dir!" Jodie stiegen die Tränen in die Augen, ja sicher sie hatte den Jungs davon erzählt, doch keiner hatte gesehen, was er mit ihr gemacht hatte, in all den Jahren.
Viktor war ausser sich, sah aber jedoch Jodies Tränen und nahm sie in den Arm. Sehr untypisch für Viktor, doch er könnte sie gut leiden. Und sie würde eine gute Bekleiterin für seinen Sohn, schade das es sie nicht zwei mal gab, dachte er, eine für Nicolae und eine für Drogo.
Jodie fühlte sich seltsam geborgen in Viktors Armen. Er war der Vater den sie nie hatte. Liebevoll strich er ihr die Haare aus dem Gesicht. Nicolae stand plötzlich neben ihnen, er knurrte leicht, als er jedoch sah, das seine liebste weinte kam er einen Schritt näher.
Viktor nahm Jodies Hand und führte sie zu ihm. Er gab ihnen seinen Segen, das hatten sie beide verstanden. In dieser Nacht schliefen sie eng aneinander geschmiegt ein.
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is it love! Nicolae Bartholy
Hayran KurguDie Figuren von dem Is it love Spiel Nicolae Bartholy. Die Geschichte ist meiner Fantasie Entsprungen! Hoffe das es euch auch so gut gefällt, wie die anderen beiden Storys, viel Spass beim Lesen.