Rita

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Topaz Sicht

Das Blossom Mädchen stützte mich an der einen Seite und Lodge an der anderen. Wir gingen durch die Hintertür der Küche in den Essenssaal.

"Hör zu, du kannst damit nicht zu der Krankenschwester. Wenn sie rausfinden wer es war und meine Mutter dafür bestraft werden sollte, bist du danach tot. Wir müssen zu Rita." Erklärte mir Cheryl.

"Rita?" Mehr brachte ich nicht zustande. Jeder Schrott tat weh. Mir war so schwindelig. Alles fing immer mehr an sich zu drehen.

"Bevor sie Gefangene wurde, war sie Ärztin. Sie kostet zwar ein bisschen was, doch ihre Arbeit ist ziemlich gut. Ich glaube sie-"

Lodges Stimme wurde immer leiser und leiser. Ich spürte nur noch den Schmerz. Alles tat weh. Ich hörte und sah plötzlich nichts mehr. Mir war nur noch schlecht und dann-

Lodges Sicht

"Bevor sie Gefangene wurde, war sie Ärztin. Sie kostet zwar ein bisschen was, doch ihre Arbeit ist ziemlich gut. Ich glaube sie ist sogar besser als die normale Krankenschwester hier."

"FUCK" Blossoms entsetzter Schrei. Ich hatte es kaum gemerkt doch Topaz war zusammen gepackt. Sie war bewusstlos. Blossom stützte sie.

Sie sah mich erschrocken an. Langsam ließen wir Topaz zu Boden und lehnten sie an eine Wand.

"Was sollen wir jetzt tun?" Ich sah Blossom fragend an, doch sie ignorierte mich. Sie sah mich nicht mal an. Ihre ganze Konzentration lag auf Topaz.

Vorsichtig nahm sie Topaz Gesicht in ihre Hände.

"Wach auf." Flüsterte sie. "Hey. Topaz du musst aufwachen. Wir müssen doch zur Krankneschwester."

Topaz regte sich kein Stück.

"Ich hole Rita." Ich wartete garnicht auf ihre Antwort, ich lief einfach los.

Cheryls Sicht

Lodge war weg. Ich sah Topaz an. Sie sah in ihrer Bewusstlosigkeit so entspannt aus. Ich hielt ihr Gesicht in meinen Händen, da sie sonst drohte wegzurutschen. Wir waren in einem Nebengang, den kaum einer kannte, weshalb uns der Wärter nicht gefolgt war und wir alleine waren.

"Was ist passiert?" Ich zuckte leicht zusammen. Topaz öffnete leich die Augen. Und aus irgendeinem Grund konnte sie in dieser Situation lächeln.

"Du hast mir Angst gemacht." Gab ich zu. Ich sah sie an. Mir waren eigentlich alle um mich Rum egal. Ich war ja auch schließlich die harte Blossom. Nicht um sonst hatte ich so einen Namen.

Sie sah mich an. Sie lächelte immer noch. Ihr Lächeln verunsicherte mich ein wenig. 

"Es tut mir leid." Ich sah sie ernst an. Meine Hände waren immer noch Hälfte auf ihrem Nacken, Hälfte auf ihren Wangen.

Sie hörte auf zu lächeln und sah jetzt stattdessen wie eine Mischung aus Wut und Trauer aus.

"Es ist nicht deine Schuld. Wirklich nicht. Du bist nicht deine Mutter. Du hättest mir sowas nie getan. Ich weiß das."

Ich schluckte. Es ist nicht so als hätte ich Menschen sowas ähnliches noch nie angetan, doch sie hatte recht. Ihr hätte ich sowas nie angetan. Ich weiß zwar nicht, wieso es bei ihr so anders war, doch es war so.
Trotzdem war es meine Mutter die ihr das angetan hatte. Wegen mir. Weil sie mich nicht ausspionieren wollte. Sie hatte mich in Schutz genommen und hatte dafür das hier bekommen. Ich sah auf den Boden.

Ich zuckte zusammen als ich ihre Hand an meinem Kinn spürte. Sie zitterte. Vermutlich wegen den Schmerzen. Langsam hob sie mein Gesicht an.

"Cheryl bitte hör auf damit sowas zu denken. Bitte.." ihre Stimme wurde zum Schluss immer rauer und brüchiger.

Ich sah sie an. Ich sah ihre Schmerzen in den Augen.

"Omg was ist denn mit ihr passiert." Wir beide zuckten zusammen. Lodge war wieder da und hatte die ziemlich verwirrte Rita mitgebracht. Die Blonde Frau sah ziemlich verwirrt aus.

Topaz zog schnell ihre Hand weg und auch ich nahm ein wenig Abstand von ihr. Zwar hatte ich meine Hände noch an ihrem Gesicht, doch nur weil sie sonst drohte so wegzukippen.

"Du musst ihr bitte helfen. Egal was es kostet." Bettelte ich.

Als ich zu Topaz sah, war sie wieder weggetreten. Ihr sanftes Gesicht lag locker in meinen Händen.

Rita kam und zog ihr T-Shirt hoch.

"Ach du scheiße. B. Blossom warst du das?" Sie sah mich erschrocken an.

Leicht enttäuscht, dass sie wirklich dachte ich wäre es gewesen schüttelte ich den Kopf.

"Meine Mutter." Flüsterte ich.

Sie sah mich geschockt an. "Das wird euch eine Menge kosten. Das zu flicken wird lange dauern und wir müssen sie in eine Art Chlaf setzten. Sowas wie ein Koma. Das wir eine riesen Summe. Ist es dir das Wert?"

Ohne groß nachzudenken nickte ich schnell. "Wir geben alles was wir brauchen." 

Rita sah mich nachdenklich an.

"Dann hilf mir. Wir müssen sie in mein krankenversteck bringen."

Langsam zogen wir sie alle zusammen hoch und tasteten Schritt für Schritt über den Flur...

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Ich hoffe dir hat das Kapitel gefallen. Freue mich über jede Meinung :)

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 25, 2019 ⏰

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Choni - Gefängnis Liebe Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt