12. Notaufnahme

119 5 1
                                    

Sicht Maurice:

„Fuck!" schrie ich und schlug mit der linken Hand gegen die Tür.

Ich wankte ins Bad und sah in den Spiegel.

Ich sah diesen Mistkerl an.

Dieses elenden Miststück.

Diesen Idiot, der sie einfach geküsst hatte.

Gegen ihren Willen.

Trotz ihrer Geschichte.

„Fuck!"

Ich öffnete den Wasserhahn und ließ das kalte, klare Wasser über meine Hände laufen.

Ein Paar Minuten stand ich wie weggetreten da.

Das klingeln meines Handys riss mich aus meiner Trance und ich lief in mein Aufnahmezimmer.

•Komm Teamspeak• schrieb Paluten und ich öffnete wiederwillig den Voicechat.

Der ganze Freedomsquad war schon online und ich betrat den Server.

„Was?" ich war etwas genervt.

„Was isn mit dir los?" Zombey klang verwirrt.

„Alles gut?" fragte auch Paluten.

„Naja bissel stressig gerade..." log ich.

„Ok, wir wollten eigentlich eine Runde GTA aufnehmen aber wenn dir das nicht passt musst du nicht mitmachen..." sagte Manu.

„Ok, danke Tschüss." ohne auf eine Antwort zu warten verließ ich den Server und schloss Teamspeak.

Ich ließ mich auf den Stuhl fallen und betrachtete meinen Arm.

Er war leicht blau und taub.

Wiederwillig beschloss ich, auf Melanies Bitte hin, in die Notaufnahme zu fahren.

Ich ging zur Garderobe und wollte nach meinem schwarzen Pulli greifen, der jedoch nicht zu finden war, und beschloss das kurze Stück bis zum Auto Kurzärmlig zu gehen.

Die Fahrt zu Krankenhaus dauerte zum Glück nicht sehr lange, war aber sehr umständlich.

*etwas später*

„Da haben sie aber nochmal Glück gehabt." die übertrieben freundliche Schwester verband mir den Arm, nachdem sich der Arzt meine Wunde angesehen hatte.

„Zum Glück haben sie nicht noch mehr Blut verloren... sonst hätten sie eine Transfusion gebraucht. Der Druckverband war sehr gut. Haben sie ihn selber gemacht?"

„Nein..." die Erinnerung schmerzte.

Ich wimmelte ohne Fragen mit möglichst Kurzen Antworten ab.

Sie nervte einfach nur.

„Kommen sie bitte morgen noch einmal. Der Doctor will sich den Schnitt noch einmal ansehen."

Ich bejahte, verabschiedete mich und verließ die Notaufnahme.
——————————
Ich wusste nicht so recht, was ich schreiben sollte... das nächste Kapitel wird besser.

351 Wörter
Ich hoffe euch hat es gefallen.
Schönen Tag noch :)

Stolz machen... - eine Maudado Fanfiction Teil 1Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt