16. Kapitel

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PoV 𝕵𝖆𝖓:
Man sah, das ihn diese Frage ein wenig aus dem Konzept brachte und er schluckte schwer.

"Äh also, ähm naja.. Wir streiten ähm.. naja viel und äh.. ich weiß nicht, wie es weitergeht."

"Oh nein, 𝙅𝙖 𝙙𝙖𝙨 𝙠𝙖𝙣𝙣 𝙞𝙘𝙝 𝙫𝙚𝙧𝙨𝙩𝙚𝙝𝙚𝙣, 𝙙𝙞𝙘𝙝 𝙬𝙞𝙡𝙡 𝙚𝙝 𝙠𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙝𝙖𝙗𝙚𝙣.", platzte Gisela heraus.

"Nein, das stimmt nicht.", fügte ich verlegen hinzu.

"Du brauchst dich doch für deine Tics nicht rechtfertigen."

"Ich weiß auch nicht, mal schauen wie das mit Keyla und mir weitergeht.", fügte Tim hinzu.

Die Schwester kam rein und berichtete kurz, das ich morgen auf die normale Station verlegt werde und verließ das Zimmer dann aber wieder.

"Das ist doch toll."

"Ja finde ich auch, die Besuchszeit sind dann von 11 Uhr bis 20 Uhr.", warf ich in dein Raum.

"Super, ich muss jetzt leider los, aber ich werde morgen um 11 Uhr da sein ja?"

"Das musst du wirklich nicht Tim, alles gut."

"Doch das muss ich Jan, du bist mein bester Freund."

Wir lächelten uns an und Tim kam dichter um mich zum Abschied zu umarmen. Als Tim dicht vor meinem Gesicht war, herrschte plötzlich so ein komischer Moment, man könnte es fast körperliche Anziehung nennen!? Ich schaute in seine funkelnden meeresblauen Augen, ich konnte seinen Atem spüren und mein Herz hämmerte wie wild gegen meine Brust. Er kam noch ein Stück näher und ich schaute auf seine Lippen die so weich aussahen und nach denen ich mich schon ewig sehnte. Doch dann unterbrach Gisela diesen Moment in dem sie Tim gegen die Brust schlug. Tim schaute kurz verwirrt, umarmte mich schnell und verabschiedete sich dann.

"Ähh du Jan, ich ähh muss dann los."

"Ja.. Tsch-Tschüss."

Als Tim verschwunden war, bildeten sich Tränen in meinen Augen. Eigentlich hatte ich ja nicht so wirklich ein Problem mit meinem Tourette-Syndrom, da ich mich da schon mehr oder weniger dran gewöhnt hatte, doch dafür hasste ich das Tourette gerade sehr.

PoV 𝓣𝓲𝓶:
Verwirrt verließ ich das Krankenhaus und stolperte zurück zu meinem Auto. Ich schloss das Auto auf, stieg ein und legte meinen Kopf in die Hände.
(Was war das? Das war irgendwie so komisch, aber naja.. angenehm komisch... Ich wollte ihn küs... NEIN, NEIN, Jan ist meine aller bester Freund. Ich darf doch keine Gefühle für ihn entwi... Nein, NEIN, ich habe eine Freundin und ich bin doch eigentlich Hetero oder n-nicht?)
Meine Gedanken und Gefühle prasselten alle wie wild auf mich ein und ich konnte nicht wirklich einen klaren Gedanken fassen.
Ich versuchte diese Gedanken zu verbannen und konzentrierte mich auf das was ich jetzt vorhatte, weswegen ich ja auch schon um 15:30 Uhr gegangen bin. Ich hatte vor, Keyla einen riesen Strauß rote Rosen zu schenken und sie dann zu einem edlen Dinner auszuführen, da ich unsere Beziehung gerne wieder hinbiegen würde. Freudig fuhr ich zum Blumenladen, wo ich die Blumen schon vorbestellt hatte, es waren insgesamt 50 Rosen. Ich bezahlte sie und verfrachtete sie ins Auto. Dann fuhr ich ins Restaurant um dort einen Tisch vorzustellen, in dem Restaurant wo Keyla immer von geschwärmt hatte, aber es mir einfach immer zu teuer war. Nun zog ich mir noch ein Jackett an und machte mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, holte ich die Rosen aus dem Auto, checkte nochmal mein Outfit im Seitenspiegel des Autos, ging zur Tür und schloss sie auf.
Ich blickte mich um, doch Keyla war nirgends zu sehen. Ich schaute überall nach und zum Schluss betrat ich das Schlafzimmer, doch was ich dort sah ließ mir förmlich das Blut in den Adern gefrieren. Ich stand da wie erstarrt und ließ die Blumen zu Boden fallen.

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Bin wieder mal etwas unzufrieden mit dem Kapitel aber naja😬🥴
Ich hoffe das Kapitel gefällt euch.🙈💗
Lasst gerne einen Vote und vor allem Feedback da. <3

Gewitter im HerzenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt