Manche Dinge ändern sich nie, andere schon

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*Blooms pos.*

Langsam öffne ich meine müden Augen. Alles schmerzt. Ich spüre etwas warmes an meiner kalten Hand. Meine Augen wandern zu meiner Hand und fast rutscht mir ein lauter Schreibaus meiner Kehle. Valtor hält meine Hand und wieder sitzt er genau neben mir. Das wird langsam zur Gewohnheit.

Er scheint zu schlafen. Das er mal so friedlich aussehen kann, das hätte ich nie erwartet. Er sieht sogar besorgt aus. Warte mal, er schläft und ich bleibe einfach liegen? Wieso versuche ich nicht endlich zu fliehen?

Ich versuche mich aufzusetzen, aber es will mir einfach nicht gelingen. Ich kämpfe mit mir selber, doch nichts passiert. ,,Manche Dinge werden sich nie ändern." Ich schaue ihn an. Wie lange beobachtet er mich jetzt schon? ,,Sehr witzig!" Wieder versuche ich aufzustehen und wieder passiert nichts. ,,Bloom, du solltest dich lieber ausruhen, du bist zu schwach." ,,Und warum? Wegen dir!" ,,Jaja ich bin wieder an allem Schuld. Wenn das jetzt geklärt ist, dann könntest du dich wieder ausruhen." ,,Mit dir an meiner Seite? Vergiss es, jetzt lass mich endlich gehen!" ,,Und wie willst du gehen? Geschweige denn kämpfen? Bevor du einen Schritt machst, kippst du schon aus deinen Latschen." ,,Ich riskiere es!" ,,Du wirst dich nie ändern!" ,,Genauso wenig wie du!" sage ich provokant. ,,Bitte Bloom, wie wäre es damit, ich werde dir noch eine Chance geben. Wir werden nochmal kämpfen, aber erst, wenn du wieder alleine stehen kannst. Dafür wirst du dich bis dahin von mir pflegen lassen." ,,Wieso sollte ich?" ,,Weil ein leicht errungener Sieg langweilig ist." ,,Und wie sieht deine Pflege aus?" ,,Ich werde deine Wunden versorgen, dir Essen geben und dein Fieber in den Griff bekommen." Das klingt eigentlich, Nein er ist mein Feind. Aber wenn ich dann wieder stehen kann, dann sollte ich es doch machen. ,,Na schön, wenn du aber irgendwelche Tricks machst, werde ich dich grillen!" ,,Abgemacht, Prinzessin."

Ein wenige mulmig lege ich mich wieder etwas entspannter in das weiche Bett. Doch meine Neugier ist geweckt. ,,Warum kämpfst du nochmal gegen mich? Ist das ein Trick um mich noch mehr verzweifeln zu lassen, weil ich dich wieder nicht besiegen konnte?" ,,Sagen wir es so, ich genieße es gegen dich zu kämpfen, denn du bist die Einzige, mit der ich vernünftig kämpfen kann. Mit anderen ist es langweilig, doch du, du bist eine ebenwürdige Gegnerin. Ich liebe zwar Spiele, aber auf Dauer werden sie langweilig. Eigentlich bist du sogar, so ungern ich das auch zugeben möchte, stärker als ich, aber du hast keine große Erfahrung, jedenfalls nicht so wie ich." ,,Ach ja? Dank mir, ist Dakar ein Haufen Schrott und die Relix kann von so welchen Kerlen wie dir, nicht mehr verwendet werden, weil sie sicher bei mir ist!" ,,Du solltest dich jetzt ausruhen." Ich schaue ihn an. ,,Bevor ich es vergesse, was haben die Trix mit dir getan?" Ich erzähle es ihnen. Oh man, seit wann rede ich mit der Knalltüte? Er zaubert und eine kleine Schüssel Suppe erscheint in seiner Hand. Er hält sie mir hin, doch ich rühre mich nicht. ,,Willst du nicht essen?" fragt er bedrohlich leise. ,,Doch schon, aber..." ,,Aber?" ,,Ich kann mich nicht richtig..." ,,Verstehen, dann liegt es wohl an mir." Er nimmt den Löffel in seine Hand, befüllt ihn und führt ihn zu meinem Mund. ,,Schön den Mund aufmachen." ,,Das gefällt dir, oder?" Es ist mehr eine Feststellung, als eine Frage. Er grinst mich unverschämt an. Die Suppe wird Löffel um Löffel weniger. ,,Wo bin ich eigentlich? Was ist das für ein Zimmer?" Wieder wird sein Lächeln breiter und schelmischer. ,,Du, meine liebe Bloom, liegst gerade in meinem Zimmer, in meinem Bett." Mein Herz bleibt stehen und mein Atem stockt.

After the fightGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt