Am nächsten Tag wacht Kokichi auf der Couch mit Popcorn bedeckt auf. Er ist beim Film eingeschlafen. Er setzt sich müde auf wobei ein paar Körner auf den Boden fallen.
"Morgen", ruft sein Vater der im Türrahmen steht.
"Morgin", gähnt Kokichi müde zurück. Er steht auf und streckt sich.
"Hast du Hunger?"
"Nein nicht wirklich"
"Okay ich bin in meinem Arbeitszimmer falls du mich brauchst"
Kokichi nickt, "musst du heute nicht auf die Arbeit?"
"Ja aber dafür muss ich Zuhause noch was erledigen aber sobald ich fertig bin können wir was unternehmen du hast nämlich keine Schule"
"Hab ich nicht? Wieso?"
"Es wurde in der nähe der Schule eine Leiche gefunden und es stellte sich heraus das es eine Lehrerin deiner Schule war deswegen gibt es heute keine Schule und morgen eine Trauerfeier in der Sporthalle", er seufzt traurig.
Kokichi 'eine Leiche?! In der Nähe unsere Schule?! Hatte ich nicht eine gesehen...?'
"Ich weiß das ist jetzt viel zu verarbeiten aber-"
"Hat die Polizei schon den Mörder gefunden?"
Der Vater schaut kurz überrascht und schaut dann die Wand an "Nein noch nicht"
Kokichi nickt und schaut auf den Boden, "okay..."
Der Vater seufzt und läuft dann weg in sein Arbeitszimmer.
Kokichi setzt sich wieder auf die Couch und denkt nach.
-Shuichi Saihara-
Er rennt. Er rennt mal wieder. Er rennt mal wieder weg. Er rennt weg vor der Leiche, der Polizei und den Detektiven die den Fall untersuchen.
Wieso passiert das immer? Er will doch nur seine Wut raus lassen. Wieso muss er sich dann immer mit der nächst besten Person streiten? Wieso muss es dann immer mit Mord enden? Wieso wird er auch immer so schnell wütend? Wieso findet er es so lustig die Verzweiflung in den Augen seiner Opfer zu sehen? Was ist falsch mit ihm?
'Was ist falsch mit.... mir?' Fragt sich der blau-haarige. Diese Frage quält ihn. Er hasst sie kann aber er kann nicht aufhören sie zu stellen. Er will die Antwort aber er findet sie nicht und das macht ihn wütend. Es ist eine von vielen Sachen die in wütend machen.
Er rennt um die Ecke während Tränen die sich in seinen Augen gebildet haben in der Sonne funkeln.
'Wieso bin ich so anders?' er bleibt langsam stehen und schaut auf seine Hände an denen noch ein bisschen Blut kleben.
-Kokichi Ouma-
Kokichi liegt auf seinem Bett und ist sich mitlerweile sicher wer seine Lehrerin getötet hat. Es war der Serienmörder, die meist gefährliche Person in dieser Stadt, sein einziger Freund, Shui-
"Ich wäre jetzt fertig wollen wir wohin?", ruft sein Vater und läuft in Kokichis Zimmer.
Kokichi schüttelt nur seinen Kopf und dreht sich auf die Seite.
Sein Vater seufzt leise "okay dann nicht", er läuft wieder aus dem Zimmer und in sein Arbeitszimmer.
Kokichi denkt weiter nach und mit jedem Gedanken kommen mehr Tränen hoch in seine Augen. 'Wieso hat er es wieder getan?' Es tut ihm weh zu wissen das er nichts tun kann um ihn zu helfen und dieser Gedanke bestätigt es. Er bestätigt das er schwach und dumm ist weil wäre er stärker hätte er seinen Freund festhalten können oder ihm die Waffe wegnehmen können und wäre er schlauer hätte er eine Lösung gegen seine Wut gefunden.
Der lila-haarige seufzt und starrt die Decke an. Er bleibt so nur auf dem Bett liegen und nachdenken für den ganzen Tag.
Am nächsten Tag wachte Kokichi von alleine auf was ihn leicht verwirrte. Es war leise. Sonst wachte er meistens wegen etwas lautem auf oder sein Spiegelbild was versucht seine Körper zu übernehmen aber diesmal war nichts kein Geräusch kein komisches Gefühl. Er steht auf und läuft zum Schrank wo sein besonderer Spiegel steht. Der lila-haarige schaut rein. Er sieht sich selbst was ihn noch mehr verwirrt.
'Wo ist dieses Spiegelbild hin?', das ist die erste Frage was dem lila-haarigem in den Kopf kommt. Er denkt sich nicht viel dabei und stellt den Spiegel wieder hin. 'Er ist warscheinlich in irgend einem anderen Spiegel.'
Er läuft aus dem Zimmer die Treppen runter in die Küche. 'Ist Papa schon weg?' Er schaut sich im Haus um und bemerkt das sein Vater nicht da ist. 'Aber eigentlich ist er nicht so früh weg, oder hab ich verschlafen?', er schaut auf die Uhr die 6:24 Uhr anzeigt. 'Nein. Das ist komisch'
Der nun vollkommen verwirrte Junge macht sich für die Trauerfeier fertig. Sobald er fertig ist schaut er auf die Uhr. 11:46. 'Ich sollte mich langsam los gehen.' Sein Vater hatte ihm gestern beim Abendessen gesagt das die Trauerfeier um 12 beginnt. Der lila-haarige Junge läuft aus der Tür zur Schule.
11:55. Glücklich für ihn das schon alle in der Sporthalle sind. Er läuft rein und setzt sich auf einen der vielen Stühle die in der ganzen Sporthalle aufgestellt wurden. Die Trauerfeier beginnt und es wurde still alle schauen auf den Boden und die meisten Schüler und Lehrer weinen. Die Schulleiterin steht vorne an einem Pult und erzählte Sachen über die verstorbene während sie selbst ihre Tränen zurück hält. Selbst die stärksten Leute die noch nie in der Schule geweint haben egal was passiert ist haben Tränen in den Augen.
Nach einer halben Stunde ist die sehr emotionale Rede fertig und die Schulleiterin setzt sich hin und bricht sofort in Tränen aus. Nun gehen die Schüler der Lehrerin nach vorne und erzählen über die Projekte und Ausflüge die sie mit der Lehrerin gemacht haben.
Kokichi hört nicht wirklich zu und schaut nur mit Tränen in den Augen auf den Boden. Er wollte weinen aber nicht durch Trauer weil die Lehrerin gestorben ist, obwohl ihm das schon sehr traurig macht, er hatte noch einen anderen Grund und der ihn innerlich zerfrisst. Es hasst es das er nichts sagen kann und selbst wenn würde es ihm niemand glauben.
Es würde ihm niemand glauben das Schuichi Saihara der Mörder ist.
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Wird die Verzweiflung je verschwinden? -saiouma Ff
FanfictionEine Schule voller Ignoranz und Hass. Ein Schüler voller Verzweiflung und Trauer. Ein Spiel um Verzweiflung und Hoffnung, Vergangenheit und Zukunft, Lügen und Wahrheiten. Was passiert wenn alle das zusammen treffen? Was passiert wenn der Schüler...
