Naruto Uzumaki

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(V/N) (N/N) PoV

"Naruto ist wieder in Konoha", erklärte Tsunade mir. Geschockt blickte ich sie an.

"Na los, geh schon zu ihm (V/N)", schmunzelte sie. Dies ließ ich mir nicht zweimal sagen und lief direkt los. Ich sprang über sämtliche Dächer und rannte durch zig Gärten. Natürlich waren die Bewohner nicht begeistert, aber das war mir gerade egal.

Und da stand er auch. Auf einem riesigen Pfosten und genoss anscheinend das Gefühl davon zu Hause zu sein. 

"Hey Naruto!", rief ich ihm freudig zu.

"(V/N)! Man du weißt nicht, wie sehr ich dich vermisst habe!", grinste er mich mit seinem typischen Lächeln an. Ich grinste mindestens genauso breit zurück und schmiss mich in seine Arme.

Als ich mich löste war Sakura-Chan auch bereits eingetroffen. Ich blickte wieder zu Naruto, doch dieser war rot im Gesicht. Verwirrt zog ich meine Augenbrauen zusammen.

"Was ist denn mit dir los Naruto?", fragte ich leicht lachend. 

"Ähm, du bist ja- äh... ganz schön gewachsen", stotterte er und blickte immer wieder auf meine Oberweite hinab. Ich schlug ihn leicht auf den Oberarm.

"Das macht man nicht", zischte ich peinlich berührt. 

"DAS TUT MIR LEID! BITTE SCHLAG MICH NICHT!", rief er hysterisch. 

"Huh? Ich habe dich doch nur ganz leicht geschlagen. Ich würde dich niemals verletzen wollen Naruto. Ich muss dann auch wieder los, aber lass uns heute Abend auf den Hokage-Köpfen treffen, ok?", schlug ich ihm vor.

Er nickte zustimmend und begrüßte schließlich auch Sakura. Ich hörte noch entferntes Kreischen und Rufe, die vermutlich von Naruto und Sakura stammen. Ich seufzte belustigt, denn diese beiden würden sich vermutlich nie ändern.

Ich war so tief in Gedanken versunken, dass ich die Person vor mir gar nicht bemerkte und volle Kanne in diese hineinlief. 

"Huch? Oh sorry Sensei Kakashi, haben Sie sich verletzt?", fragte ich reuevoll. 

"Ach was, mach dir keinen Kopf, wo wolltest du denn überhaupt hin?", fragte Sensei Kakashi neugierig. 

"Ich war auf dem Weg zu den Hokage-Köpfen. Naruto ist wieder da, Sie sollten ihn begrüßen und vor allem prüfen gehen, er würde sich freuen", erzählte ich ihm.

Plötzlich fing er leise an zu lachen, seufzte dann auf und schaute in den Himmel. 

"Du erinnerst mich wirklich an mich selbst, weißt du (V/N)? Du bemerkst nicht, wie Naruto dich anschaute und wie er sich in deiner Gegenwart verhielt. Pass auf: Mach nicht den selben Fehler wie ich und gesteh' dir deine Gefühle ein, ansonsten wird es zu spät sein", meinte er und blickte gedankenverloren in den Himmel.

"Dankeschön Sensei Kakashi, aber Hinata ist in Naruto verliebt, dieser jedoch in Sakura und diese wieder rum in Sasuke. Doch Sasuke liebt niemanden und da bleibt der Kreis schließlich offen. Es ist wahrscheinlich am besten mich dort nicht einzumischen, denn ich möchte niemandem im Weg stehen", erwiderte ich.

Sensei Kakashi legte seine Hand auf meinen Kopf und tätschelte diesen. Wortlos zeigte er mir, ihm zu folgen und er führte uns zu dem Friedhof.

"Alle Personen, die je wichtig in meinem Leben waren, liegen hier begraben. Ich wollte damals auch niemandem im Weg stehen und hauptsächlich stärker werden. Nun bin ich alleine und habe keinen mehr. Mach nicht die selben Fehler wie ich", warnte er mich und verschwand dann in einer Rauchwolke.

Ich atmete tief ein und aus und flitzte kurz zu dem Blumenladen der Yamanakas, um Blumen für die Gräber zu besorgen. Als ich dies erledigte, suchte ich nach 3 bestimmten Gräbern. Ich fand als erstes das Grab des vierten Hokagen, der ebenfalls Sensei Kakashis Sensei war und legte die Blumen auf das Grab und sprach ein kurzes Gebet.

Als nächstes fand ich das Grab von einem gewissen Obito Uchiha. Auch bei ihm legte ich die Blumen ab und sprach ein kurzes Gebet. Ab dem Moment fühlte ich mich beobachtet. Zuletzt besuchte ich das Grab von Rin Nohara. 

Wahrscheinlich das Mädchen, was in Kakashi verliebt war. Vorsichtig fasste ich den Grabstein an und fing dann einfach an mein Herz auszuschütten. Ich spürte einen stechenden Blick links von mir, doch ließ mich nicht ablenken.

"Wer auch immer du sein magst, Sensei Kakashi muss dich ziemlich mögen, wenn er so offen über seine Vergangenheit spricht. Ruhe in Frieden Rin Nohara", mit diesen Worten verließ ich den Friedhof wieder und machte mich auf den Weg zu den Hokage-Köpfen.

Ich ließ mich ins Gras fallen und beobachtete den Sonnenuntergang und auch wie das Treiben von Konoha ruhiger und weniger wurde. "Hey, hier bin ich", begrüßte Naruto mich und ließ sich neben mich fallen.

Ich lächelte ihn mit meinem ehrlichsten Lächeln an und setzte mich auf. Er jedoch legte sich in meinen Schoß und wartete darauf, dass ich ihm durch die Haare strich. Ich seufzte wohlig auf und könnte kaum zufriedener mit dem Moment sein.

Ich dachte an die Wörter von Sensei Kakashi und nahm meinen ganzen Mut zusammen. Wie ironisch, da ich sonst so schlagfertig war.

"Naruto? Bitte hass mich nicht, nachdem ich das mache", bat ich ihn und beugte mich zu ihm runter. Er riss seine Augen auf und hob seinen Kopf leicht an. Und dann küssten wir uns. Seine Lippen schmeckten ein wenig nach Ramen, aber was habe ich auch erwartet. Ich lächelte ruhig und löste mich dann von ihm.

"Ich weiß wir sind noch sehr jung und ich weiß, dass das ziemlich in die Hose gehen kann, aber ich vertraue Sensei Kakashi und seinem Rat. Ich liebe dich Naruto. Als du auf deiner Trainingsreise warst, habe ich dich so schrecklich vermisst, sodass ich mich beinahe auf die vielen Missionen stürzte, um mich abzulenken", gestand ich ihm.

"Weißt du (V/N)-Chan? Ich dachte immer, dass Sakura die einzige sein würde, die ich je lieben würde, aber bei den Chunin Prüfungen habe ich dich zum ersten mal richtig wahr genommen und ab da haben wir immer mehr Zeit zusammen verbracht. Auf der Reise war ich anfangs total unkonzentriert, was Jiraiya komplett genervt hat. Aber nachdem er mir gesagt hat, dass du auf mich warten würdest und erwartest dass ich stark werde, konnte ich mich wieder richtig konzentrieren. Du warst damals mein einziger Ansporn und auch wenn wir jung sind, haben wir beide schon viel durchgemacht, also lass es uns einfach probieren. Einverstanden?", schlug er vor.

"Einverstanden", stimmte ich zu.

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