"Brüderchen, ich bin wieder bei Yamamoto, nur damit du Bescheid weißt!", verabschiedete ich mich von meinem großen Bruder. In der Pause war ich eigentlich immer mit Yamamoto unterwegs. Wir waren keine besten Freunde, weil wir beide irgendwie ineinander verknallt sind.
Doch niemand traut sich, dem anderen das zu sagen. Wenigstens leidet unsere Freundschaft dann nicht darunter. "YAMAMOTOOOOOO!", begrüßte ich ihn grinsend und schlug einmal mit ihm ein. "Naa meine Lieblingskatze?", grinste er mich an.
"Nawww, Taketora, jetzt bring mich doch nicht so in Verlegenheit", spielerisch boxte ich ihm gegen die Schulter. "Du bist doch meine Prinzessin, da muss ich das doch machen", meinte er provokant.
Wir gingen Arm in Arm zu unserem Lieblingsplatz und setzten uns hin. Wir aßen gemeinsam unsere Bentos und tauschten auch paar mal unser Essen. Wir redeten über belanglose Dinge, bis wir zum Thema Volleyball aka. Trainingscamp kamen.
"Aber du kommst doch mit, oder Black Diamond?", lächelte er mich an. Ich grinste ihn verschmitzt an. "Klar doch, sonst würde ich doch das beste Ace in Action verpassen!", erklärte ich rumfuchtelnd.
"Aber dann bleibst du die ganze Zeit bei mir. Bei der Karasuno, da gibt es so zwei Typen, denen vertraue ich nicht. Jedenfalls was Mädchen angeht", beteuerte er. "Keine Sorge, ich kann ganz gut alleine auf mich aufpassen!", lachte ich.
Mehrere Wochen vergingen und schon stand das Trainingscamp an. Wir mussten ja nicht so lange fahren, deswegen trafen wir uns erst um 7 Uhr am Bus. Gähnend streckte ich mich einmal, als wir im Bus saßen. Plötzlich schmiss sich jemand neben mich.
"Guten Morgen", gähnte Yamamoto. Ich begrüßte ihn ebenfalls, doch schloss direkt danach wieder meine Augen. Ich legte meinen Kopf auf Taketoras Schulter ab und schlief auch schon ein. Geweckt wurde ich von Geräuschen, die sich nach Kichern anhörten.
Genervt schlug ich meine Augen auf und schaute in 2 grinsende Gesichter. "Naa Schwesterchen hat anscheinend einen Freund?", grinste er mich provokant an. Ich wäre keine Kuroo, wenn ich ihn nicht zurück provozieren würde.
"Immerhin habe ich einen Freund, ich bin ein ganzes Jahr jünger als du und habe vor dir einen Freund. Also ich würde mich an deiner Stelle schämen.", grinste ich ihn an.
Perplex blickte er mir an. "Außerdem ist er das Ace des Teams. Im Gegensatz zu dir hat er also wirklich was drauf Captain", gab ich noch dazu. Taketora neben mir lachte auf. "Black Widow wie eh und je", lachte er.
Ich stieg aus dem Bus aus, da wir offensichtlich angekommen waren. Draußen ließ ich all meine Knochen knacken und setzte mein altbekanntes Grinsen auf. "Wow sind das Zwillinge? Das ist ja wirklich die weibliche Version von Kuroo!", tuschelten ein paar Jungs.
"BOKUTOOOOOO!", rief ich nach meiner Lieblingseule. "BLACK WIDOOOOOOW!", rief er zurück. So war ich auf dem Spielfeld bekannt, nur das ich erstmal nicht mehr spielte. "Bokuto? Warum kennst du eine weibliche Version von Kuroo-San?", fragte eine ruhige Stimme hinter ihm.
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"Na das ist doch Kuroos Schwester", erklärte er ihm, als wäre es das normalste auf der Welt. "Bokuto, ich bin Akaashi noch nie begegnet. Ich kenne ihn doch nur durch deine ganzen Erzählungen, Trottel", schüttelte ich den Kopf.
"Nochmal, weil Bokuto es nicht kapiert hat. Hallo, mein Name ist (V/N) Kuroo und ich bin die kleine Schwester von Kuroo. Bokuto erzählt ständig von deinem Zuspiel, ich kann mich nicht erinnern, dass er je über was anderes gesprochen hat. Jedenfalls es freut mich, dich kennenzulernen", stellte ich mich vor.
Verstehend nickte Akaashi. "Mein Name ist Akaashi Keji, ich freue mich auch, dich kennenzulernen", lächelte er leicht. Ich gab ihm meine Hand und grinste ihn mit dem Kuroo Grinsen an. "WOW! Tanaka, hast du diese Schönheit da gesehen?! Was meinst du, von welchem Team ist sie die Managerin?", überlegte so ein kleiner Typ.
"Hey du Knirps, ich bin keine Managerin. Ich spiele mit dem Team und gehöre zur Nekoma", grinste ich sie provozierend an. "Und wehe ihr unterschätzt sie! Sie kann mit unserem Ace mithalten", warnte Tetsuro sie grinsend und legte seinen Arm um meine Schulter.
"Noya, du siehst doch auch die Ähnlichkeit zwischen den beiden oder bin ich blind?", stupste ein Glatzkopf den Knirps an. "Ich vermute eher, dass du dumm bist, jeder sieht doch, dass wir Geschwister sind", grinste ich weiter.
Tetsuro hielt sofort meinen Kopf runter und zwang mich somit, mich zu entschuldigen. Ich murmelte eine Entschuldigung und wandte mich dann Yamamoto zu. "Das sind die Typen, denen du keine Mädchen anvertraust, kann das sein?", fragte ich ihn wissend.
Er nickte kurz und erdolchte währenddessen jeden, der es auch nur wagte mich komisch anzuschauen. "Yamamoto, warum steht ihr euch so nahe? Ich bin neidisch!", meinten der Glatzkopf und der Knirps eifersüchtig.
Ich kicherte ein wenig und lächelte sie dann ein wenig gruselig an. "Wir sind zusammen", gab ich knapp von mir. Taketora spannte sich ein wenig an, grinste dann aber stolz und stimmte mir zu. "HEY DA HAB ICH ABER AUCH EIN WÖRTCHEN MITZUREDEN!", meinte mein Bruder.
Ich verdrehte die Augen. "Mom und Dad haben nichts dagegen, solange meine Noten und alles andere gut bleiben, unterstützen sie mich", gab ich an. "Hmpf", machte er trotzig. "Heul leise und such dir lieber eine Freundin", warnte ich ihn.
"Wow sie hat Kuroo ja richtig unter Kontrolle!", meinte ein anderer kleiner orangehaariger Typ. "Klar, manchmal verhalte ich mich wie der Captain, aber dann bleibe ich doch lieber Black Widow", erklärte ich.
Nachdem wir alles ausgepackt haben und uns aufgewärmt haben, spielten wir zunächst gegen die Karasuno. Lev setzte diesmal aus, deswegen spielte ich. Lev mag zwar groß sein, aber ich hatte die gebrauchte Erfahrung und das Vertrauen zum Team.
"ONE TOUCH!", riefen Tetsuro und ich gleichzeitig und kamen anschließend elegant auf dem Boden auf. Wir führten, doch das war nicht wirklich überraschend. Trotzdem sah ich Potential in der Karasuno.
Es wurde knifflig, als sich die Salzstange dazu entschied sich zu beteiligen. Eigentlich wollte ich den Ball schlagen, doch dann spielte ich ihn einfach weiter zu Taketora. Darauf war die Karasuno nicht vorbereitet und wir gewannen das Spiel.
"YES!", freuten Taketora und ich uns und schlugen miteinander ein. Wenn man nicht mehr weiter weiß, ruft man nach Hilfe. Ganz einfach.