5. Der erste Tag

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PoV Merlin

Am nächsten Morgen darf ich meine neue Arbeit als Diener beginnen.

Den Weg zu Arthurs Gemächern, musste ich mir erfragen und das nur, um jetzt in einer Rüstung und mit Schild und Schwert bewaffnet, auf mich einschlagen zulassen.

»Schild, Körper, Schild, Helm!« sagte Arthur gerade und schlug dabei mit seinem Schwert auf diese Punkte ein. Beim dritten Treffer auf den Helm, fiel ich zu Boden und er rutschte mir vom Kopf. »Du bist tapferer als du aussiehst! Die meisten Diener brechen nach dem ersten Schlag zusammen.« meinte er dann belustigt und half mir auf.

»Ist es jetzt vorbei?« Fragen ich ihn. »Das war gerade erst das Aufwärmen! Hast du deine Morgenstern-Technik verbessert?« »Eher nicht...« gab ich leise von mir. »Wie soll ich denn so beim Turnier gewinnen?« soll er mich seufzend.

»Ich bin mir sicher, dass sie gewinnen werden, Sire!« antwortete ich. »Wir lassen diesen ganzen Höflichkeitskram, gut? Wenn wir alleine sind, kannst du mich Arthur nennen.« Ich nickte nur und legte meinen Helm an die Seite. »Willst du den nicht aufsetzen? Sonst du noch verletzt« »Machst du dir wirklich Sorgen um mich? Außerdem sieht man durch das Ding nichts!« entgegnete ich. »Wie du meinst.« kam von meinem Gegenüber. begann er seinen Morgenstern zu kreisen und griff an.


Nach Ewigkeiten ließ Arthur mich endlich gehen und ich schleppte mich zu Gaius. Dort zog ich die Rüstung aus und ließ mich auf einen der Hocker gefallen. »Und? Wie war dein erster Tag als Arthurs Diener?« fragte Gaius interessiert und begann währendessen meine verkrampften Schultern zu massieren.

»Ganz ehrlich, es war grauenhaft und bis Morgen muss ich noch alle Tunier Etiketten lernen!« erzählte ich ihm. Danach sprach ich einen Zauber und ein Buch legte sich vor mich und schlug sich auf. »Was sollte das?!« Gaius und schlug dabei leicht auf meinen Hinterkopf. »Was mach ich den, wenn du dabeiwischt wirst?!« er aufgebracht. »Keine Ahnung, was steht denn zur Auswahl?« erwiderte ich provokant.

»Achte einfach darauf, dass es niemand sieht!« ermahnte er mich und renkte dabei meinen Arm wieder ein. »Warum muss ich Arthur's Diener sein?! « beschwerte ich mich bei ihm. »Vielleicht macht es ja sogar Spaß!« gab Gaius zu bedenken.

»Klar, seinen Pferdestall auszumisten macht voll Spaß!« gab ich ironisch von mir. »Du solltest mal meine Aufgabenliste sehen!« beschwerte ich mich einfach weiter. »Wir haben alle Pflichten! Selbst Arthur!« kam als Antwort. »Ja, sein Leben ist so schwer, mit den hübschen Mädchen und all dem Ruhm.« entgegnete ich.

»Der erwartete Mann vom zukünftigen König. Er steht unter großem Druck!« erwiderte Gaius nur. »Ja, ja. Ich werde dann schlafen gehen.« sagte ich und erhob mich. Dann ging ich in meinen Raum und Feld auf mein Bett. »Und weil er der nächste König ist, wird er für mich unerreichbar bleiben.« sagte ich stur in mein Kissen und schloss die Augen.Warum bist du so, Arthur Pendragon? Wieso finde ich dich so anziehend? Langsam schlief ich ein.

I will always love you ~Merthur~Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt