„Leute kann mir wer den Rücken eincremen?", fragt Bene, als er die Sonnencreme auf seinen Armen verteilt. Tim, der schon halb schlafend mit Sonnenbrille und hellblauer Avocado-Badehose auf seinem Handtuch neben Bene liegt, antwortet als erster „Ich mach schon Bro, gib her"
„Ich hab ne richtige T-Shirt Bräune alter", beschwert sich Bene, „Die muss unbedingt weg. Das is mein einziges Ziel heute."
„Fuck das war bisschen viel sorry", lacht Tim unsicher. „Warte ich verteils noch bisschen"
Du siehst amüsiert dabei zu, wie Tim fürsorglich Benes Rücken eincremt und sich Mühe gibt, dass alles gleichmäßig verteilt ist, während du selbst den rest Sonnencreme in deiner Hand auf deine Beine schmierst. Du findest das Bild von den beiden ein bisschen süß.
„Bin ich noch irgendwo weiß jetz?"
„Nein jetz is gut Bro"
Es ist irgendwie erfrischend, Männer zu erleben, die eine wirklich gesunde Freundschaft haben und Selbstsicher genug in ihrer Identität sind, sich nicht von Klischees einschränken zu lassen. Du hättest bei weitem nicht so einen harmonischen Urlaub als einzige Frau mit drei untereinander befreundeten Männern, wenn du dabei von toxischer Maskulinität umgeben wärst. Aber die Jungs sind das genaue Gegenteil davon. Du fühlst dich super wohl mit ihnen.
Du drehst dich zu Jacob um, der in seiner schwarzen Badehose neben dir sitzt und einen Schluck Wasser trinkt. Er trägt wieder dieses verkehrt herum aufgesetzte weiße Cap, das er bei der langen Autofahrt auch an hatte und seine dunklen Haare stehen darunter hervor.
Irgendwie steht ihm das extrem gut.
Aber anderseits, wüsstest du nichts, was ihm nicht steht.
Der Junge sieht in jedem Kleidungsstück verboten gut aus und könnte wahrscheinlich auch eine Badekappe und Duschvorhang tragen und attraktiv aussehen.
Gott hat eben doch seine Favoriten.
Ein hilfesuchender Blick von dir reicht aus und er versteht und schraubt seine Wasserflasche zu, bevor er dir die Tube Sonnencreme abnimmt „Komm her". Du lächelst ihn dankbar an und drehst dich mit dem Rücken zu ihm um, während du verlegen deine Haare über eine Schulter aus dem Weg streichst.
Du spürst die kühle Flüssigkeit auf deinen Schultern, und direkt danach seine warmen Hände, die deine Haut massieren und dich überall am Rücken einschmieren. Du genießt die Berührung von ihm und schließt fast die Augen, als sich dabei seine geschickten Hände beherzt in deine Schultern drücken.
Jacob weiß irgendwie, wie er dich anfassen muss.
Er behandelt dich nicht, als würdest du kaputt gehen.
Er hat keine Scheu, dich fester anzupacken und trotzdem gibt er dir das Gefühl, dass er dir nie weh tun würde.
Seine Hand gleitet unter deine Bikinischnur an deinen Nacken bis zu deinem Haaransatz und du hältst kurz unbewusst den Atem an, als seine Finger sich dabei etwas um deinen Nacken wickeln.
„So. Fertig", entgegnet er nach leider viel zu kurzer Zeit und klopft auf deine Schultern und du kommst wieder in der Realität an. „Danke", hauchst du und drehst dich wieder zu ihm, „Soll ich bei dir auch?" Er nickt und reicht dir mit die Sonnencreme, bevor er sich näher neben dich setzt, die Beine anzieht und den Rücken zu dir dreht.
Du gibst etwas creme auf deine Hand und verteilst sie auf deinen Händen, bevor du anfängst, seine breiten Schultern einzuschmieren und ihn dabei ebenfalls etwas beherzter anzupacken. Jacob neigt genießend den Kopf von einer Seite zur anderen und du schmunzelst und drückst die Daumen ein bisschen in die Stellen zwischen Nacken und Schulter. „Boah", raunt er direkt angetan und schmilzt unter deiner Berührung dahin.
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Roadtrip - Jacob Rott / Elevator Boys
FanfictionTim @ elevator boys group chat: "also ganz normaler Urlaub wir drei Molgas und ein Mädel auf das du stehst Jacob" Als du spät Abends aus einer Laune heraus zusagst, mit Jacob ans Meer zu fahren, ist dir noch lange nicht klar, worauf du dich dabei e...
