26. Stolz

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Songs, die zum Vibe des Chapters passen:

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Ummet Ozcan - Change My Heart
"So come on and show up any time
Kiss me like a stranger"
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„Du kannst mich jetz auch wieder runter lassen, Tim", lachst du und klopfst auf die Brust des Jungen, der dich von der Straße zum Clubeingang huckepack getragen hat, „Ich bin nur leicht verletzt, nich' gehbehindert." „Sicher?", lacht er und du schüttelst nur amüsiert den Kopf.

„Okay Endstation, Madame", raunt er und lässt langsam deine Kniekehlen wieder los und deine Beine runter, damit du von ihm runter klettern kannst.

„Danke Timmyyy", grinst du und umarmst ihn noch mal kurz angeheitert von hinten.

Dank dem Alkohol, den du beim Vorglühen schon getrunken hast, spürst du mittlerweile tatsächlich zum Glück kaum mehr Schmerzen und stattdessen umso mehr Lust, zu tanzen.

Es ist ein aufregendes Gefühl, seit Ewigkeiten endlich wieder einen Club zu betreten. Ihr seid direkt alle ähnlich überfordert und aufgeregt und tauscht Blicke aus, als ihr durch die Eingangstür tretet.

Geil!", du siehst die Begeisterung in Benes Augen, als er sich mit einem breiten Grinsen zu euch umdreht.

Er liebt feiern gehen, natürlich ist er jetzt voll in seinem Element.

Ihr orientiert euch kurz und findet dann den Weg zur nächsten Bar. Die Musik und der Bass dröhnt euch lautstark entgegen und verstärken nur deine Feierstimmung.

Und als wäre das nicht schon genug, hast du auch noch das Gefühl, als wären von Anfang an so ziemlich alle Augen auf euch Vier gerichtet.

Es scheint sich eine Mischung aus Touristen und Einheimischen in diesem Club zu tummeln und bei einem Blick durch die Leute wundert es dich auch nicht, dass euch alle anstarren.

Ihr könntet mit euren Klamotten und Aussehen direkt aus einer Netflix Serie entsprungen sein und im Vergleich zu den anderen Besuchern im Club stecht ihr damit schon ziemlich heraus.

Du bemerkst vor allem die Blicke der weiblichen Besucher, die neugierig auf den Jungs hängen bleiben und irgendwie findest du es amüsant.

Das dürfte ein interessanter Abend werden.


Ihr holt euch erst mal eine Runde Drinks an der Bar und steuert dann direkt die überfüllte Tanzfläche an.

„Nimm meine Hand!", ruft Jacob über die Musik in dein Ohr und deine Hand sucht unauffällig unter den ganzen vorbei wandernden Körpern nach seiner großen, warmen Hand und findet sie und eure Finger verhaken sich, bevor ihr euch hinter Tim und Bene durch die tanzenden Leute quetscht.

Deine Gefühle spielen schon wieder verrückt, als er deine Hand hält, was eigentlich so symbolisch ist aber in der Situation auch notwendig, damit ihr einander nicht verliert. Und du hältst dich an ihm fest, als würdest du sonst im Meer der Menschen verloren gehen, was auch irgendwie gar nicht so abwegig ist.

Der Club ist ziemlich groß und du willst dich hier wirklich nicht plötzlich alleine zurecht finden und die anderen suchen müssen.


Irgendwo mitten drin bleibt Tim stehen und dreht sich zu euch um und ihr macht euch Platz und fangt an, zur Musik zu tanzen.

Und da ist es wieder, dieses Gefühl, das du so magst, wenn du in einem Club bist.

Dieses Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein.

Teil einer Masse so vieler Leute, die alle das gleiche Ziel haben;

Roadtrip - Jacob Rott / Elevator BoysGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt