28. Mund auf

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Songs, die zum Vibe des Chapters passen:

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Calvin Harris - Open Wide ft. Big Sean
"Sometimes drinks speak louder than words do
Body language speaks louder than verbal"
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„Wie spät is es?", fragt Jacob, als ihr alle wieder in einem Taxi sitzt und zieht dann auch schon sein Handy aus der Tasche seiner weißen Jeans, um sich die Frage selbst zu beantworten. Dein Blick fällt auf seinen Sperrbildschirm, wo er diesen Fitness Motivations-Spruch als Hintergrund hat und die großen Zahlen der Uhrzeit auf dem Bildschirm.

„Halb vier", antwortet dann auch zeitgleich Tim von vorne.

Es ist so merkwürdig still im Hintergrund, nachdem es im Club so verdammt laut war und deine Ohren haben sich noch nicht wirklich umgestellt, weshalb sich in deinem Kopf immer noch in Endlosschleife die Musik vom DJ abspielt.

„Ja, was machen wir jetz?", hörst du Benes Stimme links neben dir, „Ich bin jetz eigentlich noch viel zu motiviert, schon pennen zu geh'n"

Du wirst etwas gegen Jacob gedrückt, als der Taxifahrer scharf um die Kurve fährt.

„Same", antwortet dieser dann und öffnet Whatsapp, um ein paar Nachrichten zu beantworten.

Bei ihm türmen sich die unbeantworteten Nachrichten im Vergleich zu dir und du fragst dich manchmal, ob ihn das nicht stresst.

Allgemein seid ihr drei ziemlich eingequetscht auf dem Rücksitz, während Tim im Beifahrersitz mit dem kroatischen Taxifahrer auf einfachem Englisch Smalltalk hält.





„Lass noch bisschen Party machen bei euch im Zimmer", schlägt Tim dann vor und dreht sich kurz von seinem Sitz aus zu euch um, „Oder?"

Da richtet sich plötzlich Jacob neben dir auf, als hätte er einen Geistesblitz.
„Ich hab noch die zwei Flaschen Champus kalt gestellt"

„Boah richtig!", erinnerst du dich.

Die zwei Flaschen Moët, die Jacob gestern im Kaufrausch vom Shop mitgenommen hat, habt ihr nie angerührt.

„Und ich hab noch nen kleinen Rest Gras übrig", kommt es dann beiläufig von Bene und du fährst herum, um ihn entgeistert anzusehen.

Was?! Ham wir das nich aufgeraucht?"

Du dachtest die ganze Zeit, ihr hättet das gute Zeug aus Amsterdam an einem Abend verbraucht.

Aber du hast auch ehrlich gesagt an dem Abend nicht mehr wirklich drauf geachtet, wie viel ihr von irgendwas konsumiert habt.

„Nein, bisschen was is noch da"

Du musst begeistert grinsen.

„Na siehste", lacht Tim von vorne, „Abend gerettet!"






Du musterst nachdenklich den Regen, der die Fensterscheibe neben dir herunter läuft und in dem sich die bunten Lichter der Autos und Ampeln brechen.

Dann bemerkst du die Anspannung in Benes Gesicht, als er die Finger seiner rechten Hand nacheinander abbiegt und im dunklen Licht der vorbeiziehenden Straßenlaternen mustert.

„Alles okay bei dir?", fragst du ihn sanft.

„Hm?", erwacht er aus seiner Nachdenklichkeit und richtet sich wieder mehr auf, als er dich ansieht und ablenkend an den Ringen seiner Hand herum dreht, „Ja. Alles gut"

Du runzelst kritisch die Stirn.

„Kann ich mal seh'n?"

Und er gibt nach, als du nach seinem Unterarm greifst und hält dir seinen Handrücken hin.

Roadtrip - Jacob Rott / Elevator BoysGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt