„Den Moment musst du jetz genießen D/N", dreht sich Bene vor dem Aufzug zu dir um mit seiner Reisetasche über der Schulter und einem dreckigen Grinsen im Gesicht, „Sowas erlebt nicht jeder".
Benes Haare sind vom Baden im Meer mittlerweile ein richtiges Vogelnest auf seinem Kopf, was du so von ihm auch noch nicht kennst und es macht ihn irgendwie sympathisch, ihn auch mal ohne die perfekt gestylten Locken zu sehen.
Jacob lacht peinlich berührt, bis du erst die Anspielung kapierst.
„Oh shit...", kommentierst du unsicher und folgst ihnen in die Kabine, „Was passiert jetz? Muss ich in irgend'ne Kamera gucken?"
„Nein du musst einfach nur dein Spiegelbild bewundern kuck", Tim nimmt dich sanft am Arm und richtet dich so aus, dass ihr alle nebeneinander steht und eure Reflexionen im Spiegel seht.
Du siehst die Spiegelungen der Jungs, die sich absichtlich posend hin stellen.
„Aaah" du lachst erst mal erkennend, bevor du mit machst und deinen besten Flirt-Blick aufsetzt.
„Boah Digga", seufzt Jacob nach ein paar Sekunden genervt, der das ganze nicht mehr mit ansehen will und legt den Arm um deine Schulter, um dich in Schutz zu nehmen, „Seid nich so n schlechter Einfluss"
Du kicherst und lässt dich gerne von ihm vom Spiegel weg drehen. Kurz lehnst du dich an seine Brust und obwohl ihr alle ziemlich nach Salzwasser und teilweise nach Schweiß riecht und dringend eine Dusche braucht, kannst du Jacob immer noch gut riechen.
Dann klingelt der Aufzug und ihr löst euch voneinander und steigt auf eurem Stockwerk aus.
„Scheisse das Licht is halt echt gut da drin", stellt Bene beim raus gehen amüsiert fest. „Und wenn.", entgegnet Jacob genervt, „Wir ham gesagt keine Tiktoks auf diesem Trip"
Lachend hörst du der Konversation zu.
Es ist nicht so, als wäre Tiktok und was die Jungs machen dir komplett fremd. Du kennst einige ihrer Videos und findest sie teilweise echt unterhaltsam.
Aber dass die Chaoten tatsächlich so viele Menschen ausgerechnet mit einfachen Videos im Aufzug erreicht haben ist und bleibt dir ein Rätsel.
„Ja lasst uns schnell ready machen und dann direkt in die Stadt", hörst du Bene entschlossen sagen, „Mir is grad scheiß egal, wie ich aussehe, Hauptsache irgendwo was essen". Er entsperrt mit der Schlüsselkarte sein und Tims Zimmer, das zwei Türen weiter von deinem und Jacobs gemeinsamen Zimmer ist.
Jacob, der Gentleman der er ist, hat anfangs vorgeschlagen, dir ein eigenes Hotelzimmer zu besorgen, falls du deine Ruhe brauchst, aber du hast direkt dankend abgelehnt. Du wolltest keine Sonderbehandlung.
Und ehrlich gesagt wolltest du auch nicht alleine schlafen.
Und so habt ihr nun zwei Zweierzimmer, was bedeutet, dass Jacob und du dir ein Bett teilen werdet.
Das hast du ehrlich gesagt auch noch nicht zu Ende gedacht, aber jetzt ist euch das auch erst mal egal, als ihr alle einfach nur froh seid, angekommen zu sein.
„Ja ich schwör dir Digga ich hab so nen Hunger", stöhnt Tim, als er seinen Trolli ins Zimmer zieht. „Ja wir machen uns einfach schnell frisch und dann treffen wir uns wieder hier", meint Jacob, als er eure Zimmertür öffnet. „Alright", hörst du Tim noch antworten, „Bis gleich Leute", bevor ihr euch alle in eure vier Wände verzieht.
Du schleichst dich amüsiert an Jacob vorbei, der die Tür noch extra auf hält und dich vor lässt und trittst dann in das ordentlich gemachte Hotelzimmer.
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Roadtrip - Jacob Rott / Elevator Boys
FanfictionTim @ elevator boys group chat: "also ganz normaler Urlaub wir drei Molgas und ein Mädel auf das du stehst Jacob" Als du spät Abends aus einer Laune heraus zusagst, mit Jacob ans Meer zu fahren, ist dir noch lange nicht klar, worauf du dich dabei e...
