Als ich auf dem nächstgelegenen Parkplatz bei Marks Wohnung hielt, wartete ich noch einen Moment. Ein paar tiefe Atemzüge machten es mir leichter den Weg nach oben zu Wagen ohne durchzudrehen. Ich nahm meine Hündin an die Leine und sie schlappte langsam hinter mir her. Sie war sehr erschöpft, was ich ihr deutlich ansehen konnte. Von Autofahrten wurde Kiwi häufig sehr müde.
Ich öffnete den Kofferraum und nahm mein nötigstes Zeug heraus. Anschließend ging ich mit allem und Kiwi an der Leine zur glasernen Tür. Nachdem ich die Klingel betätigte wartete ich etwa eine Minute bis die Tür aufging und ich endlich in die Wärme durfte. An seiner Wohnungstür angekommen, versuchte ich zu klopfen, was mir vollgepackt ziemlich schwer fiel. Deshalb trat ich leicht mit dem Fuß gegen diese. Die Sachen wurden mir allerdings zu schwer, weshalb ich sie vor der Tür ablegte. Ein paar Sekunden später öffnete sie sich auch schon und Mark stand mir gegenüber am Türrahmen angelehnt.
Mit diesem tief eindringenden Blick sah er mir mitten in die Seele, welche durch meine Augen gespiegelt wurde. Für ein paar Sekunden verlor ich mich in seinen. Diese wunderschönen blauen Augen, die mir den Ozeon vor mir zeigten. Mein Blick wisch zu seinem Lächeln. Dieses zarte, sanfte und mitnehmende Lächeln, welches einen förmlich nur anstecken konnte. Jedesmal hatte ich das Gefühl einen anderen Planeten zu erreichen, auch wenn ich wusste, dass diese Gefühle eigentlich nicht für ihn bestimmt sein sollten.
,,Erde an Lena?!", winkte er mir vor dem Gesicht herum , ,,auf welchem Planet bist du heute unterwegs?" ,,Hmm?", sah ich ihn fragend an. ,,Alles Okay?", fragte er mich besorgt. Eine richtige Antwort kam nicht über meine Lippen. ,,Nein, nicht wirklich." Das war auch tatsächlich die Wahrheit. Es ging mir einfach nur noch schlecht. Das wusste er. Ohne ein Zögern kam er näher auf mich zu und nahm mich in den Arm. Als er dies tat, flossen meine Gefühle wie eine Strömung in einem Bach aus mir heraus. Eine Träne nach der anderen wanderte meine Wange herunter. Meine Hände wanderten auf seinen Rücken um diese Umarmung zu verstärken. Mark nahm meine Wange sanft in eine Hand. Mein Gesicht schmiegte sich regelrecht in seine Hand. Ein Finger strich mir die herunterlaufende Träne aus dem Gesicht. Auch ohne etwas zu sagen, teilte er mir mit, dass alles wieder gut wird und er da ist.
Plötzlich drängte sich Kiwi zwischen uns und sprang an Marks Beinen hoch. ,,Hey! Na kleines", sprach er auf sie ein während er ihren Kopf betätschelte. Bei diesem Anblick zog sich ein leichtes Lächeln über meine Lippen. ,,Kommt erstmal rein. Dann können wir reden", sagte er und sah mich mitleidend an. Dann nahm er meine Hand und zog mich und Kiwi in seine Wohnung. Mark nahm Kiwi von der Leine und nahm mir die Sachen ab, welche ich mit Mühe in die Wohnung schliff.
,,Hast du schon gegessen?", fragte er mich. Durch ein Kopfschütteln signalisierte ich ihm, dass ich es nicht hatte. Er ging dann geradewegs in Richtung Küche und ich folgte ihm. ,,Einen Coctail? Selbstgemacht natürlich." ,,Klar. Einen selbstgemachten Cocktail, gemixt vom großen Mark Forster würde ich mir doch nie entgehen lassen", entgegnete ich ihm mit einem Lächeln. Ich weiß nicht wieso, aber er machte die besten Cocktails, die ich jemals getrunken habe. Während er diesen zubereitete fiel mir etwas auf.
Gebt auch gerne Feedback?
Interessiert mich sehr, wie ihr die Geschichte findet.
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My Favorite Mistake
FanfictionSchon seit einiger Zeit geht Lenas Beziehung in die falsche Richtung und sie weiß nicht, ob sie es noch wert ist. Einige Freunde stehen ihr dabei die ganze Zeit zu zur Seite- einer ganz besonders. Wird er es auch, wenn etwas passiert, was niemand he...