Lena Pov:
"Ich glaub ich hab mich in Mark verliebt."
,,Bitte was? Du....du hast doch einen Freund, oder nicht?", fragte sie mich sehr verwirrt. ,,Ja ich weiß. Das ist ja das Problem. Und das ich mich in meinen besten Freund verliebt hab. Ich meine vielleicht. Ich weiß es nicht. Kann auch sein, dass ich nur verwirrt bin", brabbelte ich vor mich hin. ,,Also ich bin verwirrt." ,,Glaub mir: ich auch." ,,Lena, jetzt beruhig dich mal und erklär mir was passiert ist. Und warum bist du überhaupt im Krankenhaus?" Nachdem ich ein paar mal tief ein- und ausgeatmet habe, setzte ich mich mit ihr auf den weißen Laken auf meinem Bett. Der Geruch von Krankenhaus zog mir mal wieder in die Nase. Für mich waren Krankenhäuser nicht unbedingt ein schöner Ort, aber dennoch wichtig. Bella setzte sich neben mich, hielt mich am Arm fest und wartete geduldig auf eine Antwort auf ihre ettlichen Fragen.
,,Es ist so: Ich war gestern bei Mark, weil ich Streit mit Max hatte, eigentlich noch habe. Wir hatten wirklich mega viel Spaß. Wir lachten die ganze Zeit und tranken auch ein bisschen was. Der Abend ging nur leider in die falsche Richtung...."Ich bemerkte wie Bella eine Augenbraue hochzog. ,,Nein, nein nicht was du denkst. Es ist nichts zwischen uns passiert", machte ich ihr deutlich klar, ,,aber als wir dann schon ziemlich voll waren rief ich Max auf einmal ausversehen an und er wollte wissen wo ich bin. Wir hatten aber schon Streit wegen Mark. Deshalb wollte ich ihm das nicht unbedingt sagen. Nach dem Gespräch ging es mir einfach nur noch schlecht. Dann bekam ich eben eine Panikattacke." ,,Eine Panikattacke? Hattest du das schon öfter? War es so schlimm? Wieso hast du mir das nicht erzählt?", schmiss sie mir in rasendem Tempo entgegen. ,,Ich glaube Du solltest dich jetzt mal beruhigen... Ja ich hatte es schon ein paar mal, aber nicht so schlimm. Also es war schlimmer als die zuvor. Ich wurde auch ohnmächtig. Es geht mir aber wieder gut. Und ich hatte so viel Stress und ich weiß, dass du den auch hast. Also wollte ich dich nicht belasten. Es tut mir leid", erzählte ich ihr ruhig, damit sie nicht in noch mehr Panik verfällt. Aber das tat sie nicht. Sie rückte ein Stück näher an mich heran und zog mich in eine lange Umarmung. ,,Ich bin froh, dass es die wieder gut geht", flüsterte sie. Bella war wirklich meine beste Freundin und ich war unendlich dankbar sie zu haben.
Nach ein paar Minuten verließen wir das Krankenhaus und stiegen dann in Bellas Auto ein. Verwundert stellte sie mir dann die Frage, wo sie mich überhaupt hinbringen sollte. Aber ich wusste es selber nicht. Wo soll ich jetzt eigentlich hin. Ich wollte Mark nicht wieder mit meiner ständigen Anwesenheit belasten, obwohl er meinte, ich könnte immer zu ihm kommen. Ehrlich gesagt wollte ich sogar zu ihm und ich denke seine Anwesenheit hätte mir echt geholfen. Doch ich beschloss mich endlich meiner größten Angst in diesem Moment zu stellen. Ich wollte das Gespräch mit Max suchen und endlich klären, wie es mit unserer Beziehung weitergehen soll.
,,Zu Max", beschloss ich. ,,Bist du dir sicher?" Ich bajahte ihre Frage und sie startete den Wagen. Nach 15 Minuten stiller Fahrt, welche keinesfalls unangenehm war, kamen wir vor der Wohnung von Max und mir an. Es wurde mir bewusst, dass ich unsere Wohnung nicht mehr lange als ,,unsere" bezeichnen werde. Natürlich war ich mir sicher in meinem Entschluss mich von ihm zu trennen, da es einfach nicht mehr zwischen uns passte. Dennoch tat es weh zu wissen, dass nach all den Jahren eine wundervolle Beziehung zu Ende geht. Daher zögerte ich einen Moment ehe ich das Auto verließ. Eine Hand berührte meine Schulter und die Worte ,,Viel Glück" waren die letzten, die ich von Bella zu hören bekam, bevor ich ausstieg.
Meine Beine zogen sich aus dem stehenden Wagen und betraten den Boden, welcher mir als ich aufstand den nötigen Halt gab. Meine Blicke zogen sich zu dem Fenster, durch welches helles Licht zwischen den Vorhängen vorbeischlich. Darüber stand der Nachthimmel mit unzähligen Sternen bemalt. Der große Wagen, welcher von mehreren Sternen durch den Äther gezogen dastand. Alles schien perfekt in diesem Moment, bis auf die Tatsache das jemande fehlte. Diese eine Person fehlte mir.
Ein extrem lautes Hupen brachte mich zurück zur Realität. Bella gestekulierte verwirrt über dem Lenkrad umher um mich zu fragen, warum ich nicht hochginge. Mit einem Daumen hoch, signalisierte ich ihr, dass ich nun das Haus betreten wollte. Also wagte ich die letzten Schritte zur Tür und schloss sie schließlich auf. Als ich kurz vor der Wohnungstür war, erstarrte ich.
Die Schlüssel ankerten sich an das metallische Türschloss und ein kleines Einrasten erklang. Langsam öffnete ich die Tür und betrat die dunkle Wohnung. Ich schloss die Tür hinter mir und legte meinen Schlüssel in die dafür geeignete Ablage und ging ein paar Schritte weiter in die Wohnung hinein.
Auf einmal bemerkte ich etwas in der Wohnung, dass mir den Atem raubte....
Erstmal tut es mir leid, dass ich in letzter Zeit so inaktiv bin. Aber ich habe gerade sehr viel Stress, weshalb ich nicht so oft zum schreiben komme. Wie findet ihr das Kapitel?

DU LIEST GERADE
My Favorite Mistake
FanficSchon seit einiger Zeit geht Lenas Beziehung in die falsche Richtung und sie weiß nicht, ob sie es noch wert ist. Einige Freunde stehen ihr dabei die ganze Zeit zu zur Seite- einer ganz besonders. Wird er es auch, wenn etwas passiert, was niemand he...