Kapitel 4

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Ich dachte er schliefe bis... "Christina" ich zuckte kurz zusammen als er mich bei meinem vollen Namen rief denn ich hasste diesen ihn CHRISTINA wer nannte sein Kind so? Aber was mich noch mehr erschreckte war die Art wie er meinen Namen aussprach, irgendwie lallend. "Ja?" fragte ich verunsichert. "Wo warst du?" "Ich war bei Sam und Emely. Ich musste mal raus und andere Menschen sehen." "Achso" seine Antwort war kurz und wirkte unbeteiligt weil er sich nicht einmal umdrehte. Da er nichts mehr sagte ging ich in mein Zimmer. Dort öffnete ich das Fenster und setzte mich auf die Fensterbank da ich hier am besten nachdenken konnte. Mein Dad würde bestimmt nicht anfangen zu trinken, redete ich mir ein. Ja, er hatte immer mal wieder ein "Abendliches Bierchen" getrunken wie er es nannte aber er hatte nie viel Alkohol zu sich genommen. Doch wahrscheinlich war es ihm gestern einfach zu viel geworden und er hatte es nicht mehr ausgehalten so wie ich. Nur das ich einen anderen Weg gefunden hatte damit umzugehen. Mein Handy brummte und ich sah, dass ich eine neue Nachricht von Seth hatte:

Seth: Hi, wie gehts dir? Wir machen uns alle Sorgen um dich!

Chrisi: Mir gehts... Ok? Danke aber ihr müsst euch keine Sorgen machen. Wer ist alle?

Seth: Die Jungs, Emely, Leah und ich. Du weißt aber das du immer zu uns kommen kannst oder?

Chrisi: Ja klar und dafür bin ich euch auch dankbar :*

Seth: Gut. Und du kommst auch wenn du etwas hast oder?

Chrisi: Ja ich komme zu euch wenn ich etwas brauche

Ich warf mein Handy aufs Bett und sah wieder aus dem Fenster. Nach einer Weile ging ich in die Küche weil ich inzwischen ziemlichen Hunger hatte. Mein Vater sah wieder besser aus, er hatte geduscht und einen Kaffee getrunken, das half ihm offensichtlich. Jetzt stand er in der Küche und kochte Nudeln mit Tomatensoße. "Ich dachte es hilft wenn wir etwas essen" sagte er und stellte zwei Teller auf den Tisch. "Ja bestimmt" erwiderte ich während ich mich setzte. "Du, wir müssen über die Beerdigung sprechen" sagte er nach einer Weile stummen Essens. Ich nickte sagte jedoch nichts. "Willst du nur uns beide oder willst du auch das Freunde da sind?" fragte er mich. Ich überlegte kurz und sagte dann: "Mir währe es lieber wenn auch die Jungs, Emely und Leah dabei sein könnten." "Okay" er nickte. Die Polizei gibt sie morgen frei und dann sollten wir sie möglichst schnell beerdigen." Wir sprachen noch eine Weile darüber bis ich schließlich sagte "Hey Dad, ich will nochmal rüber und sie persönlich einladen. Ist das in Ordnung?" Er nickte und ich stand auf. Als ich schon fast aus der Tür raus war rief er mir noch nach "komm aber nicht so spät nach Hause." "Mach ich nicht, versprochen!"
Ich klopfte an die Tür von Sam und Emelys Haus. "Es ist offen" rief jemand von innen.
Als ich eintrat, kam Emely mir schon entgegen und nahm mich in den Arm. "Wie gehts dir?" Fragte sie, genau wie Seth. "Es ist schwierig aber ich schaffe das" sagte ich und versuchte damit sowohl sie als auch mich selbst zu überzeugen. Sie zog mich hinter sich her ins Wohnzimmer und schon wieder saßen sie alle da.

Nicht ohne dich, du IdiotGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt