Kapitel 11

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"Nicht schon wieder" stöhnte ich leise und lies mich auf den Stuhl ihm gegenüber fallen. Auch er setzte sich und lächelte mich freundlich an. "Deiner Miene nach zu urteilen, freust du dich nicht mich zu sehen." Ich war verwirrt, dass er so ehrlich war und wusste nicht was ich antworten sollte. "Das wundert mich nicht nachdem was du mit Mrs Sawyer erlebt hast." Fuhr er nun in einem ernsteren Tonfall ford. "Aber genau deshalb bin ich hier. Wie du vielleicht weißt ist Mrs Sawyer mit deiner neunen Mutter verwand weshalb du auch so schnell in eine neue Familie gekommen bist, denn normalerweise dauert das viel länger und es gibt mehr Gespräche mit den Erziehungsberächtigten. Mrs Sawyer jedoch war etwas übereifrig und hat dich sofort von deinem Vater weggebracht. Dieser ist gerade übrigens in einem Antiaggressionscamp und wird in zwei Tagen fertig sein. Du hast nun drei Möglichkeiten: 1. Du bleibst bei dieser Familie und wirst von ihnen adoptiert, 2. Du bleibst die zwei Tage hier und kehrst dann zu deinem Vater zurück oder 3. Du wohnst, bis dein Vater wieder da ist bei Freunden, falls du diese Familie überhaupt nicht magst.

Ich dachte nach: einerseits hatten Sam und die anderen mich verraten aber andererseits war diese Familie der blanke Horror! „Kann darüber nachdenken und ihnen dann Bescheid sagen?" fragte ich vorsichtig. „Ja, selbstverständlich allerdings verstehst du sicher das ich bald eine Antwort brauche." antwortete er. „Ich habe noch einen Termin in Takoma, wenn du zu Freunden ziehst, back bitte deine Sachen und schreib mir eine SMS bis spätestens 15:00 Uhr, wenn du hier bleibst schreib mir das bitte auch aber dann ist es egal wann." Er lächelte mir zu und ich konnte nicht anders als zurück zu lächeln.

Ich ging unter den enttäuschten blicken von Alice, sie hatte offensichtlich erwartet ich würde die zwei Tage bei ihnen verbringen wenn nicht gleich für immer bleiben, nach oben in mein Zimmer und setzte mich aufs Bett. Was sollte ich jetzt tun? Beide Möglichkeiten waren nicht wirklich der Hit. Doch plötzlich vibrierte mein Hintern. Es dauerte eine Weile bis ich begriff das es mein Handy war, auf das ich mich in der Aufregung wohl gesetzt hatte. Als ich auf das Disply blickte sah ich Emelys Nummer. Eigentlich verstand ich mich ganz gut mit ihr. Sie hatte versucht für mich da zu sein als die Jungs sich schon von mir abgewand hatten. Doch in letzter Zeit hatte ich immer weniger von ihr gehört.

(Emely = E, Chrisi = C)

E: „Hi Chrisi, wie geht es dir?"

C: „Ahm geht so und dir?"

E: „Ich vermisse dich hier und die Jungs auch!"

C: „*seufz* du nicht auch noch..."

E: „Wiso auch?"

C: „Ich hab schon eine zwei Nachichten, eine von Quil und eine von Embry"

E: „was sagen sie?"

C: „Das sie mich vermissen und das es ihnen Leid tut was passiert ist und alles..."

E: „siehst du, sie vermissen dich!"

C: „Ja ich weiß und irgendwie vermisse ich sie auch aber... keine Ahnung"

E: „wie ist die neue Familie?"

C: „Furchtbar! Sie nennen mich nur Christina und..."

E: *lacht*

C: „Das ist nicht lustig!" *lacht ein bisschen* „Ach und heute war so ein Typ vom Jugendamt da, er meinte Frau Sawyer hätte überreagiert und mein Vater ist in einem Antiaggressionscamp"

E: „das heißt?"

C: „Naja er ist in zwei Tagen fertig und ich kann jetzt entweder für immer hier bleiben..."

E: „Das scheidet ja wohl aus!"

C: „die zwei Tage noch hier bleiben oder ich kann zu Freunden..."

E: „sag mir bitte nicht das du darüber nachdenkst noch bei ihnen zu bleiben!?"

C: „Ich weiß nicht..."

E: „Du kommst zu uns!"

C: „Aber da sind Sam und die anderen und..."

E: „kein aber ich bin ja auch du und es tut ihnen wirklich leid, außerdem klingst du wirklich nicht begeistert wenn du über diese Familie redest"

C: „Sie sind ja auch der Horror! Aber..."

E: „Du kommst zu uns! Wenn du nicht willst musst du kein Wort mit den Jungs reden wenn du nicht willst..."

C: „Och Emely du weißt das ich das nicht kann"

E: „Umso besser dann vertragt ihr euch wieder! Also pack deine Sachen und komm zu uns!"

C: „Widerstand ist zwecklos oder?"

E: „Ja!"

C: „Ich pack meine Sachen"

E: „Sehr schön, wann kommst du dann etwa?"

C: „Ich schätze so gegen 19:00 Uhr"

E: „Na dann bis gegen 19:00 Uhr"

Nach dem Telefonat schrieb ich eine SMS an Mr Bennett, das ich zu Freunden fahren würde, dann backte ich meine Sachen zusammen und wartete.


Nicht ohne dich, du IdiotGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt