Kapitel 17

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Ich sah verwirrt zwischen Paul und Embry hin und her "Was meinst du Paul, was soll Embry mir erklären?" fragte ich schließlich, als keiner irgendetwas sagte. "Ich... also... können wir mal unter vier Augen reden?" sagte Embry schließlich und sah mich hoffnungsvoll an. "Klar aber..." setzte ich an, doch er war schon aufgestanden und Richtung Tür gegangen und um nicht den Anschluss zu verlieren stand ich ebenfalls auf und folgte ihm.

Draußen schlug er den Weg in den Wald ein und wir liefen eine Weile stumm nebeneinander her, bis er schließlich stehen blieb. "Ich wollte das nicht vor den anderen sagen müssen aber..." versuchte er mir zu erklären doch dann wusste er nicht wie er weiter sprechen sollte und setzte erneut an. "Du weißt was prägen ist oder?" Ich nickte, vermutlich sollte mir jetzt ein Licht aufgehen aber ich konnte ihn nur weiter fragend ansehen. "Naja ich... also ich habe..." "Embry," versuchte ich auf ihm zu helfen "sag es einfach, ich werde dir schon nicht den Kopf abreißen." "Okay, also ich hab mich auf dich geprägt." Er hatte es ziemlich schnell gesagt und dabei auf seine Hände geguckt so, dass ich mir nicht ganz sicher war ob ich ihn richtig verstanden hatte. Das konnte doch nicht sein! Ich meine klar, ich liebte ihn und das schon ziemlich lange aber es hatte nie auch nur ein kleines Anzeichen gegeben das er dies erwidern könnte. "W-was?" stotterte ich also etwas überrumpelt, denn ich konnte es einfach nicht fassen und wollte mir erst sicher sein, dass richtige verstanden zu haben bevor ich mir zu große Hoffnungen machte. "Du hast es richtig verstanden" jetzt lächelte er und sah mir in die Augen. "Ich hab mich auf dich geprägt"

Ein lächeln schlich sich auf mein Gesicht "Also, ich hätte mit vielem gerechnet aber nicht damit" gestand ich ehrlich. "Und ich habe keine Ahnung was ich antworten soll" fügte ich leiser hinzu und sah ihn unsicher an. "Naja es wäre zum Beispiel hilfreich, wenn ich wüsste was du darüber denkst" antwortete er und sah mich beinah ängstlich an. "Ich weiß nicht, natürlich freue ich mich wirklich, denn, und das hast du wahrscheinlich sowieso schon bemerkt aber trotzdem, ich mag dich wirklich sehr" bei diesen Worten errötete ich leicht und er begann regelrecht zu strahlen "aber ich weiß nicht ob das richtig ist, du hast nie mehr als Freundschaft für mich empfunden, das weiß ich und jetzt hast du dich auf mich geprägt? Ist das nicht irgendwie komisch?" Kurz überlegte er, "wenn man sich verwandelt, verändert sich nicht nur das aussehen sondern auch der Charakter und vielleicht passen dann Menschen zusammen, die vorher nicht zusammen gepasst haben" sagte er und schien dann zu überlegen. "Aber mir fällt im Moment nur eine Möglichkeit ein, wie wir das Testen können." Ich zog die Augenbrauen hoch. "Und wie?"

Und dann Küsste er mich. Ziemlich überrascht brauchte ich eine Weile um mich wieder zu fangen, doch dann erwiderte ich den Kuss. Viel zu schnell für meinen Geschmack löste er sich wieder von mir und sah mir in die Augen. "Hat sich das falsch angefühlt?" fragte er leise und ich musste grinsen. "Nein" antwortete ich ohne zu zögern.

Nach einiger Zeit beschlossen wir wieder zurück zu gehen doch kurz bevor wir den Waldrand erreichten hatten, blieb ich stehen und sah Embry an, "Was ist jetzt mit uns?" fragte ich vorsichtig und er sah mich an. "Ich weiß nicht... bis jetzt dachte ich eigentlich, dass wir jetzt zusammen sind..." gab er zu und wirkte nun traurig. "Aber du hast mich doch gar nicht gefragt" antwortete ich gespielt schmollend. Nun lächelte er "Also dann, Christina..." Ich verzog das Gesicht und schüttelte den Kopf "nur Chrisi" er stöhnte auf und legte mir einen Finger auf den Mund. "Wenn du mich unterbrichst wird das nichts!" Tadelte er mich und fuhr dann fort. "Okay also nochmal, Chrisi, willst du meine Freundin sein?" fragte er schließlich und wirkte nun doch nervös. "Also ich weiß ja nicht..." "Och Chrisi, komm schon!" "Natürlich will ich deine Freundin sein" Lachte ich und viel ihm um den Hals. Ich spürte sein Herz an meiner Brust ziemlich schnell schlagen. "Hast du wirklich gedacht ich sage nein?" fragte ich ganz leise an seinem Ohr "Nein, nicht wirklich, glaub ich" er schob mich sanft so weit von sich weg, bis er mir in die Augen sehen konnte. "Gut, ich hatte es auch nicht vor." gab ich zurück und küsste ihn wieder.







Nicht ohne dich, du IdiotGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt