"Wie fühlen sie sich Ms. Baker?", fragte er mit starkem Akzent. I-Ich..", krächzte ich. "Keine Sorge das vergeht. Sie haben lange geschlafen."
"Sie haben etwa 60 Jahre geschlafen, Ms. Baker." Hatte er gerade 60 Jahre gesagt?
Erlebe Mias Geschichte...
Sie hatten mich erfolgreich als Juristin eingeschleust. Ich tat echt mein bestes um nicht aufzufallen. Ich wurde dann aber tatsächlich, mit Verträgen zu Stark hoch geschickt. Erster Schritt erfolgreich. Jetzt musste ich mich nur etwas einschleimen.
Ich kam ins Zimmer oder eher den Trainingsraum. Tony war am Boxen mit jemandem und die Frau, welche vor Metall-Man wegrannte, war ebenfalls da. Sie war anscheinend Pepper Potts, sie wird die neue Geschäftsführerin von Stark Industries. Für das waren auch die Verträge.
Ich ging, nachdem ich einen Blick zu Stark warf, auf Ms. Potts zu. Ich schätzte Stark so ein, dass er Frauen am interessantesten fand, wenn sie sich nicht für ihn interessierten. "Ich schwöre dir, das ist das einzige Mal, dass ich dich darum bitte, mir deine Firma abzutreten.", sprach Potts in strengem Ton mit Stark. Starke Frau, gefällt mir. Das kannte ich aus meiner Zeit nicht so. "Hey.", begrüsste ich sie freundlich und öffnete die Verträge. "Sie müssen jedes Kästen paraphieren.", bat ich sie. Ich merkte wie Stark uns genau beobachtete.
"Regel Nr. 1, lass deinen Gegner nie aus den Augen.", sagte Tonys Trainingspartner und kassierte dafür einen Tritt in die Magengrube. "Wie heissen sie bitte, Lady.", fragte mich Tony. "Sophia Smith.", antwortete ich ihm überzeugend. War bis jetzt gar nicht mal so schwer.
"Dann mal antreten, hinein ins Heiligtum.", sagte er zu mir und liess kein Nein zu. Oh der arme Mann. "Nein du fragst sie jetzt doch nicht allen Ernstes.." Wollte Potts es ihm ausreden. "Das hohe Gericht wünscht es so. Einspruch abgelehnt.", antwortete er nur. "Ist gar kein Problem.", sagte ich freundlich mit einem Lächeln und ging auf den Boxring zu. "Verzeihung, er ist wirklich exzentrisch.", entschuldigte sie sich.
Er hielt die Bänder hoch, damit ich hinein konnte. Ich bewegte mich dabei möglichst elegant und hielt Augenkontakt. Nach einem Moment sagte er "Bitte." und nach einem weiteren "Kannst du ihr zeigen wie das geht?" Und verliess daraufhin den Ring. Mir zeigen wie das geht? Das ich nicht lache.
"Klar mach ich.", antwortete der andere. Tony ging zu Potts und sie besprachen etwas. Doch weil der Idiot hier nicht ruhig sein konnte, konnte ich mich nicht auf mein Gehör konzentrieren. "Gehen sie mal in die Mitte des Rings.", forderte er mich auf. "Was haben sie vor?" Wollte ich wissen.
Er begann mir etwas zu erklären, doch ich hörte ihm nicht zu. Ich schielte immer wieder zu den beiden. "Haben sie schon mal geboxt?", fragte er wieder. "Ja das habe ich.", sagte ich ehrlich und grinste ihn dabei leicht an. "Ach beim Tae Bo? Bei Videospielen? Gegen ein Kissen oder sowas?" Ha wie arrogant und unklug von ihm. "Wie schreibt man ihren Namen Sophia?", rief mir plötzlich Tony zu. "Mit ph.", antwortete ich. Sucht er jetzt im Internet nach mir? Hoffentlich hatten sie alles gut genug eingerichtet.
Der Typ neben mir wies mich weiter an und erklärte mir Dinge. Hatte er es langsam? Ich warf wieder ein Blick rüber. "Regel Nr. 1, lassen sie den Gegner nie aus den..." Dabei schlug er leicht nach mir. Ich reagierte gleich. Packte seine Hand, zog ihn runter. Und mit einem Sprung an seinen Hals, wobei ich meine Beine um seinen Kopf schlang, warf ich ihn hart zu Boden. Ich hielt ihn dabei weiter im Schwitzkasten.
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Von Tony und Potts hörte man kurzes erschrecken. Er klopfte auf mein Bein, wobei ich los liess und wieder schnell auf den Beinen standen. "Happy.", fragte Potts entsetzt. Dieser fluchte nur vor sich hin. "Genau das meinte ich.", kam es von Tony. Während sich Happy versuchte rauszureden. "Ich bin ausgerutscht." Klar. "Ehrlich?", fragte auch Tony ungläubig. Er schlug die Glocke und sagte: "Das war ein technischer K.O., glaube ich." Ich kletterte in der Zeit wieder aus dem Ring. War irgendwie witzig.
"Okay, ich bräuchte dann noch was von ihnen." Versuchte ich aufreizend zu sagen. "Ach ja.", sagte er angetan. Ich schmunzelt leicht. "Ja ihren Fingerabdruck." Ich versuchte dabei ständig Augenkontakt zu halten, während ich ihm die Verträge hin hielt.
"Genau.", sagte er und räusperte sich dabei. Er gab seinen Fingerabdruck auf die Papiere, während Potts wieder auf uns zu kam. "Und wie weit sind wir." "Der Papierkram ist erledigt. Hey, du bist der Boss.", antwortete ihr Tony in sanften Ton. Okay zwischen den beiden lief bestimmt etwas. Die beiden lächelten sich an.
"Wäre das dann alles Mr. Stark.", fragte ich und machte ihm dabei schöne Augen. Er sah mich daraufhin wieder an. "Ja das wäre dann alles. Ms. Smith. Vielen Dank für ihre Mühe.", antwortete mir Ms. Potts. Ich lächelte die beiden an und ging dann an ihnen vorbei, mit den Verträgen in meiner Hand. Ich konnte Tony aber noch etwas sagen hören. "So eine will ich." "Nein.", verbat ihm Potts wie eine Mutter.
Auftrag erfüllt würde ich sagen. Den Fingerabdruck musste ich nun nur noch abfotografieren und in die IT schicken. Sie sollten mir dann etwas machen, damit ich ihn im Fall der Fälle brauchen könnte.
Nicht lange später wurde ich wirklich als Assistentin angeheuert. Tony und Ms. Potts verbrachten aber die nächsten Tage in Monaco. Ich durfte noch nicht mit, sollte aber einige Dinge hier regeln. Ich bekam auch Zugang zu seinem Haus. Ich fand mittlerweile heraus, dass die Pläne sich im Keller befinden müssten.
Heute bevor ich das Haus betrat, hatte mir die IT eine Dauerschleife auf die Überwachungskameras gemacht. Ich ging ins Haus und mit schnellen Schritten direkt in den Keller. Dort traf ich aber auf keine Fingerscans, sondern auf ein normales Zahlenschloss. "Scheisse...", fluchte ich vor mich hin. Ich versuchte es gar nicht erst. Tony sollte schliesslich nicht merken, dass jemand hier war.
Ich ging wieder aus dem Haus und liess alles Brown wissen. Der war zwar sehr wütend, aber ausnahmsweise weniger auf mich. Ich sollte es einfach weiter versuchen, irgendwie an die Zahlenkombi zu kommen. Und ganz ehrlich, wenn dies bedeutete, weiter in 'Freiheit' zu sein, genoss ich es einfach.
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Für die Undercover Mission, bekam ich sogar ein kleines Apartment. Ich konnte ja nicht jeden Abend in den Blumenladen verschwinden. Sie hatten ja erwähnt das SHIELD ihre Finger im Spiel hat. Was oder wer auch immer das sein sollte, ich musste vorsichtig sein. Wisst ihr was auch echt toll war. Ich bekam das Armband ab. Nicht nur abgestellt, sondern ganz ab. Ich war mir aber ziemlich sicher, dass sie für den Notfall Massnahmen getroffen hatten.
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Ich war gerade in Stark Industries, als im Fernseher Meldungen aus Monaco gezeigt wurden. 'Was zum Teufel', was war denn das? Oh scheisse, er hätte fast Stark erwischt! Wow was ist das den für ein Typ. Tony hat es gerade so geschafft den Elektro Man fertig zu machen. Auch Pepper und Happy schienen echt Glück gehabt zu haben...
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Als sie wieder zurück waren, gab es einige Telefonate denen ich mich mit Pepper stellen musste. War gar nicht so einfach. Pepper sprach gerade über die Aktien der Firma, während ich mich mit der Presse rumschlagen musste. "Ja, ja, selbstverständlich.", sagte ich am Telefon. "Die AP will einen Text.", sagte ich zu Pepper. "Dann Fax ihnen die Presseerklärung.", gab sie mir als Antwort. "Wir faxen ihnen die Presseerklärung.", erklärte ich am Telefon. Was sollte den eine AP sein. Ich war hier leicht überfordert, dafür wurde ich nicht ausgebildet.
"Wo steckt er?", fragte ein Mann plötzlich hinter uns. "Er ist unten.", antwortete Pepper etwas genervt. Alle Nachrichtensender sprachen über den Vorfall, ich wusste ehrlich gesagt nicht mal genau was ich hier tat, schien aber glaubwürdig zu sein. "Iron Man hat nie aufgehört uns zu beschützen. Der Vorfall in Monaco beweist das.", sagte sie weiter gereizt.
Der Mann machte sich auf den Weg nach unten. Das müsste Colonel Rhodes sein, der beste Freund von Tony. Ich beendete das Telefonat und arbeitete am Computer weiter. Besser gesagt tat ich nur so. Rhodes müsste bestimmt den Code haben. Wenn man solche Codes eingibt, macht jede taste einen anderen Ton. Ich hörte also genau hin und hörte es tatsächlich. Hoffentlich konnte ich mir das merken. Aber als sich die Türe unten schloss, hörte ich nichts mehr. Musste schalldicht sein. Ich konzentrierte mich weiter auf die Arbeit.