Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, denn als ich das nächste Mal meine Augen öffnete, lag ich alleine in dem Bett. Ich richtete mich leicht auf und rieb mir erstmal über die Augen. Sie waren durch die vielen Tränen total verklebt. Dann stand ich auf und als ich das Zimmer gerade verlassen wollte, stieß ich fast gegen Julien, der zwei Teller mit Kuchen in der Hand hielt. "Oh, du bist schon wach. Ich wollte dich gerade wecken. Mutter hat gebacken, wir dürfen auf dem Zimmer essen." lächelte er mich an. Ich musste schmunzeln, es war süß, wie er sich um mich kümmerte. "Danke" sagte ich leise und wir setzen uns zurück aufs Bett. Der Kuchen war köstlich, wie immer eigentlich. Nachdem wir fertig gegessen hatten, brachte Ju mich noch nach Hause, wo wir auf unsere anderen Freunde trafen. "Hey Fiona, ich habe dich den ganzen Tag gesucht. Wo warst du?" fragte Basti, mein bester Freund. "Ich habe mit Jason Schluss gemacht" antwortete ich und alle sahen mich überrascht an. "Ich mag ihn, aber eben nur als Freund und ich wollte ihm nichts vorspielen" erklärte ich direkt. Alle nickten verständlich. "Und was hast du mit Ju gemacht?" fragte diesmal Rezo. "Jason ist total ausgerastet, deswegen hatte ich Angst und weil ich mit Ju schon vor ein paar Tagen über Jason gesprochen hatte, bin ich zu ihm gegangen" antwortete ich wieder. Julien nickte nur zustimmend. Die anderen ließen es dann auch darauf beruhen und wir sprachen über etwas anderes. Am Abend gingen Micha und ich dann nach Hause. Vor der Tür trafen wir auf Vater, der uns beunruhig ansah. "Was ist passiert?" fragte Michael direkt. "Eric ist gestorben" antwortete Vater bedrückt. Eric war Jasons Vater. Er hatte seit mehreren Monaten mit einer schweren Krankheit zu kämpfen. Jason versuchte seitdem ihn mit seinen Kräften zu heilen, aber er war einfach nicht stark genug. "Vielleicht willst du Jason ja ein bisschen Beistand leisten Fiona, ich denke er würde sich sehr darüber freuen" sagte nun Mutter, die hinter Vater hervortrat. Ich schluckte. Das schlechte Gewissen überrannte mich. Wieso musste ich mich ausgerechnet heute von Jason trennen. "Ich habe mit Jason Schluss gemacht" antwortete ich leise. "Oh... wie hat er es aufgenommen?" fragte Vater vorsichtig, da er wusste, wie Jason manchmal sein konnte. "Naja nicht besonders gut, er hat mich angeschrien" sagte ich leicht in Gedanken an den Vormittag. "Hat er dich verletzt?" fragte Vater direkt erneut. "Nein, alles gut. Aber ich denke nicht, dass er sich jetzt besonders über einen Besuch freuen würde", sagte ich dann. Mutter nickte und endlich durften wir eintreten. Ich lief direkt in mein Zimmer und legte mich in mein Bett. Obwohl ich vorhin schon so viel geschlafen hatte, sank ich, sobald meine Augen sich schlossen, direkt in das Land der Träume.
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Der Seelenverwandte (Julien Bam FF)
Fanfiction"Was bin ich?" "Du, ich und Jason, wir sind Allkräftende. Allkräftende sind ganz besondere magische Wesen, die es sehr selten gibt. Wie du ja schon weißt, kannst du Dinge, die deine anderen Freunde nicht können. Zum Beispiel hast du Flügel, oder ka...
