Kapitel 7

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Den nächsten Tag verbrachte ich mit nachdenken. Ich überlegte, was Jason planen könnte, und kam nicht zur Ruhe. Ich war zwar stärker als Jason, da ich mich einfach besser konzentrieren konnte, aber trotzdem wusste ich, dass ich ihn nicht unterschätzen sollte. Es begann schon zu dämmern, als plötzlich jemand an meiner Tür klopfte. Nachdem ich denjenigen hereinbat, öffnete sie sich langsam und Ju streckte seinen Kopf um die Ecke. Ich musste lächeln als ich in sein Gesicht blickte und umarmte ihn sofort. Er erwiderte die Umarmung und drückte mich fest an sich. "Sebastian hat mir erzählt, was gestern passiert ist, deswegen wollte ich mal nach dir sehen. Außerdem war ich vorhin beim Markt und habe etwas gesehen, das mich direkt an dich erinnert hat" grinste er und zog währenddessen eine kleine Schachtel aus seiner Jackentasche. Vorsichtig öffnete ich diese und darin lag eine wunderschöne Kette, die einen Mond als Anhänger trug. Ich musste noch mehr lächelnd. "Danke" flüsterte ich, nachdem ich Julien nochmal umarmt hatte. "Kannst du mir helfen sie anzulegen?" fragte ich, und hob meine Haare, sodass Julien die Kette um meinen Hals legen konnte. Ich betrachtete mich im Spiegel und die Kette stand mir fantastisch. Das sagte auch Julien, als er hinter mich trat. Langsam drehte ich mich um und sah ihm in die Augen. Wie er es immer tat, hob er seine Hand, um mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr zu streichen. Jedoch ruhte seine warme Hand auch weiterhin auf meiner Wange und langsam näherte er sich. Er schloss seine Augen und ich tat es ihm gleich. Ganz leicht und zärtlich berührten sich unsere Lippen und es fühlte sich an als würden Millionen von Feuerwerken in meinem Bauch explodieren. Der Kuss war so viel anders als der mit Jason. Viel intensiver und gefühlvoller. Langsam löste Julien sich von mir und lehnte seine Stirn gegen meine. Meine Augen waren immer noch geschlossen und ich wusste nicht, ob ich etwas sagen oder tun sollte. Während dem Kuss spürte ich noch etwas anderes. Es war mir ein bisher unbekanntes Gefühl, doch ich begann zu verstehen, was es bedeutete. Mutter sagte damals ich werde meinen Seelenverwandten irgendwann ansehen und wissen, dass er es ist. Ich öffnete meinen Augen vorsichtig und blickte in das Gesicht vor mir. Und dann wusste ich es. Julien war mein Seelenverwandter, ich weiß nicht, woher, aber ich konnte es spüren und war mir zu 100% sicher. Ich zog ihn zu mir runter und küsste ihn erneut. Diesmal weniger vorsichtig als das erste Mal und leicht stürmisch. Julien grinste in den Kuss hinein und auch ich musste leicht lachen. Nachdem wir uns wieder voneinander gelöst hatten, legten wir uns auf mein Bett und ich lehnte mich an Jus Schulter, so wie ich es vor einigen Tagen schon getan hatte. Er legte seinen Kopf auf meinem ab und durch die Wärme, die von ihm ausging, fühlte ich mich so geborgen wie noch nie. Ich schloss meine Augen und merkte mal wieder nicht, wie ich langsam einschlief. 

Der Seelenverwandte (Julien Bam FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt