Hawks pov:
Am nächsten Morgen wachte ich wieder auf und mir war ziemlich warm. Versteht mich nicht falsch, ich mochte es, allerdings war mir schon lange nicht mehr so warm. Normalerweise ist mir immer ziemlich kalt. Ich wollte aber nicht weiter darüber nachdenken und drehte mich darum um, um der Sonne zu entkommen. Tatsächlich funktionierte es und ich konnte mich an irgendwas drücken, was das komplette Sonnenlicht von mir vernhielt. „Papa..." hörte ich Hato leise flüstern. Gerade als ich mich aufrappeln wollte, um ihm zu antworten, tat das jemand anderes für mich. „Papa schläft noch. Was brauchst du Kleiner?" hörte ich die Stimme von Dabi und jetzt wurde mir auch klar warum mir so warm war. Ich würde nachher felsenfest behaupten, ich hätte mich im Schlaf an ihn angekuschelt, was ja auch irgendwie stimmte, aber jetzt war ich einfach zu müde und zu entspannt um mich zu bewegen. „Mir ist kalt..." antwortete Hato. „Na dann komm her." meinte Dabi und ich spürte, wie sich das Bett hinter mir senkte. Hato kletterte über mich und legte sich zwischen mich und Dabi unter die Decke. „Besser?" fragte Dabi. „Ja!" sagte Hato glücklich und kuschelte sich an mich heran.
Nachdem wir dann irgendwann aufgestanden waren, hatten wir uns Frühstück gemacht und ich war eigentlich nur in Gedanken. Ich musste heute nochmal raus, weil ich etwas besorgen musste, allerdings wollte ich Dabi auf keinen Fall alleine mit Hato lassen. Andererseits wollte ich auch Sharo nicht bescheid sagen, da ich wusste, das er Dabi köpfen würde. Ich seufzte und nippte an meinem Kaffee. Ich musste Dabi wohl oder übel alleine mit Hato lassen oder ihn... Natürlich! Ich kann ihn einfach mitnehmen! Aber dann muss ich Zeit mit ihm verbringen... Aber wenigstens bleibt dann mein Haus stehen und Hato am leben. „Dabi. Wir müssen heute noch was erledigen." sagte ich also. „Hato, du bleibst also ein bisschen alleine, okay?" fragte ich und er nickte. „Oke Papa!" stimmte er zu. „Warum kann ich nicht hier bleiben?" fragte Dabi und ich sah ihn einfach nur vorwurfsvoll an. „Weil ich mein Haus vielleicht noch in einem Stück vorfinden will, wenn ich wieder komme?" erklärte ich. „Und was wenn Hato Probleme mit seinem Quirck bekommt? Wenn es wirklich was mit Feuer zu tun hat, wäre es schlauer, wenn ich hier bleibe." argumentierte Dabi. Scheiße... Daran hab ich nicht gedacht!
Ich überlegte und versuchte krampfhaft eine Lösung zu finden. „Okay. Du bleibst hier. Ich gebe dir eine Feder von mir, damit ich kommen kann, falls irgendwas passiert. Die Feder werde ich die ganze Zeit gerade und „gespannt lasse, also ungefähr..." stellte ich die Forderungen und zog eine kleine Feder, welche ich Kerzengerade in meiner Hand stehen ließ. „So. Wenn sie, zu welchem Zeitpunkt auch immer, schlaff wird, ist was passiert." erklärte ich. „Wenn dieser Fall eintreten sollte, dann haust du mit Hato sofort ab!" sagte ich bestimmt an Dabi gewandt. „Du gehst den Berg hier runter und durch den Wald. An einigen Bäumen werden Federn liegen oder Hägen. Sie haben immer unnatürliche Farben und sind immer alleine vorhanden. Denen musst du folgen, dann kommst du zu Sharo. Er weiß dann was zu tun ist." erklärte ich und gab Dabi die Feder. Er nickte.
„Also dann... Ich muss los. Bis nachher mein kleiner. Sei schön brav und mach Dabi keine Probleme ja?" sagte ich und kniete mich zu Hato runter. Ich hatte mich fertig gemacht und war fertig zum gehen. „Okay Papa. Aber sei du auch vorsichtig, ja?" meinte er. „Aber natürlich. Ich komm so schnell wie möglich wieder her, versprochen." sagte ich und küsste seine Stirn. Ich richtete mich wieder auf und wandte mich an Dabi. „Kontrollierst du ob die Feder schlaff wird oder passiert das, wenn du ohnmächtig wirst oder so?" fragte er. „Beides. Hoffen wir, es ist das erste, sonst haben wir ein noch viel größeres Problem." meinte ich. „Pass auf Hato auf!" meinte ich und er nickte. „Klar." zuckte er mit den Schultern. Es war nur eine kleine Besorgung, aber es war immer gefährlich das Haus zu verlassen. „Also dann, bis nachher." verabschiedete ich mich endlich und hob ab. Ich war ziemlich dunkel gekleidet, damit ich hoffentlich nicht so sehr auffiel.
Ich flog eine Weile, bevor ich in dem kleinen anliegenden Dorf landete. Ich zog meine Kapuze tief ins Gesicht und bahnte meinen Weg durch die Straßen. Ich achtete nicht wirklich darauf, wo ich hin ging, wich den Leuten erst in letzter Sekunde auf und versuchte einfach so schnell wie möglich zu meinem Ziel zu kommen. Meine Flügel hatte ich unter der großen Jacke versteckt, wobei viele Federn in meinem Rucksack gelagert waren.
Ich war ziemlich in Gedanken und plötzlich stieß ich mit jemandem zusammen. Ich ging zu Boden und sah nach oben. Scheiße! „Oh. Tut mir leid Sir." entschuldigte er sich und streckte mir seine Hand hin. Verdammt! Was macht er hier?! „Gar kein Problem." sagte ich und sah nach unten. Ich ergriff seine Hand und zog mich hob. „Kennen wir uns?" fragte er und mein Herz raste immer schneller. „Nicht das ich wüsste, nein." sprach ich vielleicht etwas zu schnell. „Ich habe es ein wenig eilig, also bis irgendwann mal!" entschuldigte ich mich schnell und rannte förmlich an ihm vorbei. Verdammt! Verdammt!! Ich fing nun wirklich an zu rennen und kam schnell im Laden an. „Hey Max!" begrüßte er mich. Deckname, daran werde ich mich vermutlich nie gewöhnen... „Ganz gut. Hast du alles?" fragte ich sie. „Sie nickte lächelnd. „Aber natürlich!" sagte sie, als wäre es selbstverständlich. Ich lächelte sie dankbar an. „Ich hol kurz alles klar?" meinte sie und ich nickte.
Die Glocke über der Ladentür klingelte plötzlich und als ich nach hinten sah, erkannte ich die beiden wieder. Scheiße verdammt! Verfolgen die mich?! „Also Maxilein~" ertönte die fröhliche Stimme von Sahra. „Ich habe die beiden Pullis, das paar Schuhe und die Plüschs, die du wolltest. Ich weiß nicht was du mit diesen Kuscheltieren willst, aber wegen den Dingern bin ich fast irre geworden! Hast du eine Ahnung wie schwierig es war die Mist Dinger zu bekommen?!" regte sie sich auf und stellte alles auf den Tresen. „Danke Sahra." bedankte ich mich. Hato würde sich über die Kuscheltiere freuen und die Pullis brauchten wir unbedingt, weil es nunmal unheimlich kalt war im Winter. Die Schuhe brauchte ich für Hato, weil der Kerl einfach wuchs und wuchs. „Was macht das?" fragte ich sie. „Wenn du mir ein... hmmmmm~ sagen wir..." überlegte sie und schien sich wirklich noch kein Gedanken gemacht zu haben. „Oh! Ich weiß! Bekomm ich ein paar von diesen hübschen Steinchen? Die gehen weg wie warme Semmel!" fragte sie. „Klar. Wie viel willst du?" „20?" „Okay. Ich brauch..." überlegte ich. „1 Stunde? Dann bin ich wieder da und geb dir die Steine ja?" überlegte ich. Sie nickte und wir schüttelten uns die Hände.
„Oh! Kann ich ihnen helfen?" fragte Sahra dann meine ungebetenen Gäste. Beide musterten mich verdächtig und ich lächelte nur, bevor ich schnell den Laden verließ. Ich muss mich beeilen und beide hinter mir lassen, bevor noch meine Wahre Identität gelüftet wird. Warum passieren die schlimmen Sachen auch immer alle auf einmal?!
To be conitnued
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Ich kann sagen, das nächste Kapitel wird mega! Ich muss gucken, ob alles rein passt, was ich geplant habe, aber wenn ja, dann könnt ihr euch auf was gefasst machen!
(Ich habe leider vergessen, gestern das Kapitel hoch zu laden, darum kommt es leider erst heute.)
