Hawks pov:
Ich flitzte durch den Wald und versuchte mein Ziel so schnell wie möglich zu erreichen. Es dauerte auch nicht lange und ich kam an dem kleinen Berg an. Es war mehr ein Hügel und die Steine hier, sahen wirklich sehr schön aus. Ich landete also. Schnell fing ich an die kleinen Steinchen auf zu sammeln und stopfte sie in meinen Rucksack. Ich hörte plötzlich ein rascheln hinter mir und richtete mich schnell auf. Aufmerksam musterte ich meine Umgebung und versuchte irgendwas zu entdecken. Ich fand aber nichts und drehte mich so wieder um. Noch ein paar Steine sammelte ich auf und richtete mich dann erneut auf. Ich wollte mir gerade meinen Rucksack wieder vernünftig aufsetzten, als ich erneut etwas hinter mir hörte. Erneut drehte ich mich um und suchte wieder nach dem Übeltäter. Wie zuvor fand ich aber nichts und drehte mich wieder um. Ich war nervös und wollte einfach schnell wieder in meine eigenen vier Wände. Meine Flügel breitete ich aus und setzte mir meinen Rucksack auf, beziehungsweise, schloss ich ihn erstmal.
Plötzlich spürte ich einen heftigen schmerz an meinen Flügelansätzten. Ich ließ den Rucksack fallen und ein paar Steinchen fielen heraus. Ich schlug dumpf auf dem Boden auf. Mein Körper fühlte sich gelähmt und ich konnte mich nicht bewegen und auch meine Federn nicht kontrollieren, sie waren alle in der Bewegung erstarrt. Bevor ich noch irgendwie reagieren konnte, wurde ich hoch gehoben und über die Schulter von irgend jemanden geworfen. Kurz danach wurde alles schwarz.
Dabi pov:
„Booom!" freute sich Hato und ließ Endeavor und einen Stein zusammen knallen. Dramatisch ließ er Endeavor fallen und machte Kommentare zu dem verletzten Helden und die verlorene Hoffnung. Er saß vor mir und freute sich des Lebens, obwohl er nur dieses kleine Kuscheltier hatte. Er war wirklich wie Hawks, als er noch kleiner war. Ich sah mich in der Wohnung um und sah jetzt erst richtig, wie wenig die beiden eigentlich hatten. Die Möbel und so, waren zwar alle an Ort und Stelle und sahen auch noch relativ neu aus, allerdings waren nur wenige Dinge in ihnen gelagert. Ein paar Bücher, die aussahen wie Fotoalben, ein paar Zeitungen und sonst eigentlich nichts. Ein Album allerdings fiel mir ins Auge. Ich stand also auf und nahm es aus dem Regal. „Mein Album!" schrie Hato plötzlich. „Dein Album?" fragte ich und setzte mich wieder vor ihn. Er nickte und lehnte sich an meine Brust an. „Papa hat gaaaanz viele Fotos von mir dadrin!" sagte Hato und ich schlug das Buch auf.
Direkt auf der ersten Seite war ein Foto von Hato, wo er höchstens ein paar Tage alt war. Auf der nächsten Seite, spielte er mit einer von Hawks Füßen oder knabberte an seinem Fuß. Wirklich viele Bilder von Hato waren in dem Album, Hawks hatte echt alles festgehalten. „Papa scheint dich ja richtig lieb zu haben..." flüsterte ich leise. „Ja..." antwortete Hato und klang irgendwie traurig. „Alles gut Kurzer?" fragte ich also. „Naja... Papa war immer ganz traurig und hat ganz oft nachts geweint. Er hat aber immer gesagt, dass es ihm gut geht, aber trotzdem hab ich immer seine roten Augen gesehen, wenn er geweint hat und ein paar mal ist er morgens auch nicht aufgewacht, um mir Frühstück zu machen... Papa ist immer ganz müde weiß du? Wenn er nachhause kommt, spielt er zwar immer mit mir, aber sobald er sein Zimmer betritt, fällt er einfach drauf und schläft ein..." erklärte Hato. Er sah nach unten und ich spürte plötzlich Wasser auf meinen Händen. „Alles okay..." seufzte ich und drehte ihn zu mir um. Die Tränen stich ich ihm schnell weg. „Ich sorg dafür, dass es Papa wieder besser geht okay?" fragte ich. Er hielt mir plötzlich seinen kleinen Finger hin. „Indianer Ehrenword?" fragte er. Ich nahm seinen kleinen Finger mit meinem entgegen. „Indianer Ehrenwort." stimmte ich zu und er grinste mich sofort breit an.
Ich sah auf die kleine Feder in meinen Händen und stellte mit Entsetzen fest, dass sie auf einmal schlaff in meiner Hand zusammenklappte. „Okay Kleiner. Pack schnell deine Lieblings Anziehsachen ein und komm dann ganz schnell zur Tür ja?" meinte ich. Er nickte und rannte sofort los. Kurze Zeit später stand er auch schon vor mir. „Alles klar, komm." sagte ich. Er steckte eine Hand nach mir aus und verwirrt sah ich zu ihm runter. „Papa sagt, dass wenn ich aus dem Haus gehe, ich immer seine Hand halten soll, damit ich nicht verloren gehe." erklärte er. Ich nickte und nahm seine Hand in meine.
Wir liefen durch den Wald und ich sah die Federn, welche Hawks angesprochen hatte. Wir folgten ihnen und kamen dann relativ schnell bei Shampoo an- ne... So hieß der Typ doch bestimmt nicht... Ach ist mir auch egal. „Hey Shampoo!" schrie ich also. Shampoo kam dann kurze Zeit später aus der Tür. Er sah müde aus, wurde aber hell wach, als er mich erblickte. Er sprang auf mich zu und hielt mir einen messerscharfen Eiszapfen an die Kehle. „Wo ist Hawks? Warum ist Hato bei dir?" fragte er. „Irgendwas ist mit Hawks. Sein komisches Federalarmsysthem hat angeschlagen. Er meinte, ich sollte hier her kommen, wenn das passiert." erklärte ich. Er sah zu Hato und der nickte. „Na gut." meinte er und stieg von mir runter. „Kommt mit." sagte ich und stand auf.
Hawks pov:
Alles schmerzte. Meine Hand- und Fußgelenke fühlten sich wund an. „Na komm Pretty Bird~" sagte eine ekelhaft schleimige Männerstimme und hob mein Kinn hoch. Blut lief über meine Lippen, von dem Schlag, den ich gerade eingesteckt hatte. Ich spuckte ihm das Blut ins Gesicht und er funkelte mich wütend an. Erneut schlug er mir in den Magen und ich spuckte Blut auf den Boden und hustete dann. „Was wollte ihr von mir?" krächzte ich. „Ist das nicht offensichtlich?" fragte der Typ und fuhr über meine Flügel. Ich verspannte mich sofort, konnte mich aber auch nicht bewegen. „Weißt du wie viel manche Leute für diese Prachtstücke hinblättern würde?" fragte er und ich riss meine Augen auf. „Deine Flügel sind groß, haben eine kraftvolle Färbung und sind sehr gut gepflegt. Sowas findet man nicht oft. Außerdem können wir ja nicht nur deine hübschen Flügelchen verkaufen sondern auch den Rest von dir. Dein Körper ist schön~" schnurrte er, packte mich an der Hüfte und drückte mich an ihn. Ich sah ihn angewidert an und versuchte meine Angst zu verbärgen. Sie würden mir meine Flügel abschneiden und meinen Körper an irgend einen reichen Sack verkaufen, der mich dann als sein persöhnliches Spielzeug benutzte.
To be continued
1100 Wörter
Es wird spannend~
(leider hat nicht alles rein gepasst, sorry T-T)
