Niall’s P.o.V
Mit einem Teller auf dem Schoß, auf dem noch weitere 3 Sandwiches lagen saß ich auf der Couch. Grade stopfte ich mir den letzten bisschen meines Sandwiches in den Mund als mein Handy klingelte. Es war Louis. Ich hoffte so sehr das sie Jamie gefunden hatten. Ich vermisste die gute Laune die sie verbreitete. Aufgeregt drückte ich auf den grünen Hörer. „Lou. Habt ihr sie gefunden?“ fragte ich nervös. „Nein..leider nicht. Wir gehen noch zu Starbucks, bleibst du zu Hause?“ er hörte sich enttäuscht an. „Klar. Ich melde mich wenn’s was Neues gibt. Bis später.“ Dann legte ich auf. Ich hatte keinen Hunger mehr, ich hatte echt gehofft es gäbe etwas Neues. Ich stand auf und brachte meinen Teller in die Küche. Ich überlegte kurz- Sollte ich die Sandwiches wegwerfen? Oh mein Gott, was dachte ich da. Natürlich würde ich sie nicht wegwerfen. Also stellte ich sie in den Kühlschrank. Ich nahm die Cola aus dem Kühlschrank und holte mir noch ein Glas aus dem Schrank. Grade wollte ich mir etwas einschütten, als es klingelte.
Hoffnung breitete sich in mir aus, denn vielleicht war es Jamie. Ich stürmte zur Tür und öffnete sie hysterisch. Ich blieb verdutzt stehen. Niemand war dort. Ich sah mich um. Mein Blick fiel auf den Briefkasten, der direkt neben der Tür hing. Aus ihm lugte ein Briefumschlag. Langsam nahm ich ihn und brachte ihn hinein. Dann ging ich noch einmal kurz raus um mich zu vergewissern das wirklich niemand da war. Verwirrt ging ich wieder hinein. Den Brief hatte ich auf den Tisch vor der Couch gelegt. Es war ein großer Umschlag und ich überlegte ob ich ihn öffnen sollte bevor die Jungs zu Hause waren.
Ich nahm in die Hand und drehte ihn, um zu sehen ob ein Absender drauf stand, aber er war vollkommen unbeschrieben. Ich war mir sicher, dass er von Jamie war. Ich musste ihn einfach öffnen. Vorsichtig machte ich das obere Ende auf und holte einen Brief heraus. Ich las was auf dem Umschlag des Briefes stand: „An meine 6 geliebten Freunde“ mein Verdacht bestätigte sich- er war tatsächlich von Jamie. Ich riss den Brief schnell auf und zog ein beschriebenes Blatt heraus. Ich klappte es auf und las.
Vorweg möchte ich euch sagen, dass es mir gut geht und ich euch schrecklich vermisse.
Ihr fragt euch bestimmt was mit mir gestern Abend geschehen ist. In diesem Brief werde ich es euch erzählen.
So hatte der Brief angefangen. Still saß ich auf dem Sofa und bewegte mich keinen Millimeter. Ich las weiter. Tränen stiegen in mir auf und ich begann zu zittern. Das was Jamie dort schrieb war das schlimmste was ich je gelesen hatte. Sie war entführt worden, wie wir es alle insgeheim schon vermutet hatten, sie erzählte was dieser kranke Typ ihr angetan hatte. Ich hatte unendliches Mitleid mit ihr. Die Tränen liefen mir ohne Unterbrechung meine heißen Wangen hinunter.
In der Zeit versuchte ich mich zu befreien, jedoch schaffte ich es nicht. Er bekam es mit und klebte mir mit Klebeband den Mund zu und verband mir erneut die Augen.
Er hat mich geschlagen.
Dieser widerliche Dreckskerl hat sie geschlagen. Er hat ihr die Augen verbunden und hat sie geschlagen. Ich war komplett fassungslos. Es fiel mir deutlich schwer den Brief weiter zu lesen. Immer wieder schluchzte ich laut und hörte gar nicht mehr auf zu weinen.
Wenn ich dieses Arsch in die Finger bekomme werde ich ihn umbringen dachte ich mir. Wie kann man einem Mädchen oder einer Frau so etwas antun? Ich fand keine einzige Begründung dafür, was er ihr antat.
Ich las die letzten Zeilen, die sie geschrieben hatte, die letzten Zeilen, die mir die Sicherheit gaben, dass sie lebte.
Ich weiß, dass ihr mich sucht. Und bitte gebt nicht auf mich zu finden, denn auch ich werde die Hoffnung nicht aufgeben hier lebend raus zu kommen und euch endlich wieder in den Arm nehmen zu können.
Ich vermisse euch und denke jede freie Minute an euch und hoffe, euch bald wieder zu sehen.
Ich liebe euch.
Bis Bald.
Jamie.
So hatte sie den Brief beendet. Fassungslos und aufgewühlt lies ich mich nach hinten fallen und starrte auf den Brief in meinen Händen. Ich zweifelte kaum daran, dass jemand anderes den Brief geschrieben hatte, denn ich kannte ihre wunderschöne Schrift.
Ich musste den Jungs Bescheid sagen.
Immer noch zitternd und ohne Kraft nahm ich mein Handy und drückte die Wahlwiederholung. Es piepte 3 Mal als Louis bereits dran ging.
„Niall? Was ist?“ Ich schluckte und holte tief Luft. „Jemand hat einen Brief in unseren Briefkasten gesteckt. Er ist von Jamie. Und..und..“ Meine Stimme zitterte und versagte letztendlich. „Was?“ Rief Louis ins Telefon. „Wir kommen sofort. Beruhig dich erstmal. Hast du ihn schon gelesen?“ Louis schien etwas panisch zu sein. „ Louis, ich kann mich nicht beruhigen. Das was in dem Brief drin steht…es ist schlimm. Bitte beeilt euch.“ Ich hatte meinen Satz kaum beendet, schon hatte Lou aufgelegt. Ich war fertig. So fertig wie noch nie zuvor. Die Vorstellung sie in diesem kalten Raum zu sehen, ohne Essen. Ich wollte nicht daran denken, doch die Bilder verschwanden nicht. So sehr ich es auch versuchte nicht daran zu denken und diese Bilder nicht vor mir zu sehen, es klappte nicht.
Ich blieb starr auf dem Sofa sitzen, meine Augen brannten und mein Gesicht war heiß.
Noch einmal sah ich auf den großen Umschlag, indem Jamie’s Brief drin gewesen war. Mir fiel auf, dass noch etwas in dem Umschlag sein müsste. Ich griff in ihn hinein und wirklich war noch etwas darin. Als ich es sah bekam ich einen Schock. Ein Bild von Harry. Das war aber nicht das Schlimme. Auf seinem Kopf war eine Zielscheibe eingezeichnet. Zudem war das Bild von heute, denn Harry hatte die gleichen Sachen an, wie heute Morgen.
Ich drehte das Bild. Auf der Rückseite stand etwas:
„Passt auf was ihr tut, oder er wird der nächste sein.“
Das war dann also die Nachricht des Entführers. Mir stockte der Atem. Als wäre es nicht schon genug, dass er Jamie entführt und geschlagen hatte, jetzt drohte er damit Harry um zu bringen.
Ich war entschlossen, dieser Mann war geistesgestört. Und er war nicht alleine. Noch jemand musste ihm behilflich sein, der dieses Bild geschossen hatte.
Ich lies das Bild auf den Boden fallen und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
Ich sah, wie die anderen mit dem Auto in die Einfahrt fuhren und kurz danach hinein kamen. Ich war nun völlig mit meinen Nerven am Ende, aber zum Glück waren die anderen jetzt da.
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Heyaaa.
Sorry, ich hatte gesagt das neue Kapitel kommt schon am Montag aber ich hatte lang Schule und war dann noch weg. Ich hoffe das ist nicht so 'dramatisch' :D
Sonst gibts nicht viel zu sagen. (:
Hoffe es hat euch gefallen !
Kommi und Votes pls <33333
Ich liebe euch.
Beccy xx.
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Still the One (1D Fanfiction)
FanfictionJamie ist 17 Jahre alt und wird in kürze für 3 Jahre bei ihrem Bruder- der Mitglied einer britisch-irischen Boyband ist- und seinen Bandkollegen wohnen. Jamie will Schauspielerin werden und wird 2 Jahre studieren müssen. Ob sich Jamie mit den 4 ande...
