Kapitel 31

585 37 21
                                        

Hey Leute!
Ich muss mich echt bei euch entschuldigen....1. Weil ich eure mega süßen Kommis nicht beantwortet hab und 2. Weil das mit dem Kapitel hier doch etwas länger gedauert hat.
Ich hab total das schlechte Gewissen weil ich euch nicht geantwortet hab auf die Kommis, aber ich hatte in letzter Zeit echt keine Zeit! ;( Erst kam die Klassenfahrt und dann war ich ein bisschen mit der Schule überfordert und hatte auch noch ne Gehirnerschütterung :/ Sorry deswegen.
Aber ihr müsst wissen das ich mir immer ALLE Kommis durchlese und mich mega freue! Ich werd mich bemühen ab sofort wieder alle zu beantworten.
Ich hoffe euch gefällt das Kapitel und ihr werdet trotzdem weiterhin kommentieren und voten.
Genug gelabert, Viel Spaß mit dem Kapitel.
Ich liebe euch!
Beccy x
______________________________________________________________________

Leise und vorsichtig schloss ich die schwere Tür hinter mir. Mein Blick war immer noch auf den Boden gerichtet, ich traute mich nicht aufzusehen. Langsam bewegte ich mich auf ihr Bett zu, das regelmäßige Piepen des Monitors an den sie angeschlossen war beruhigte mich etwas. Ich zog den Stuhl der neben ihrem Bett stand etwas zur Seite und wagte es sie anzuschauen.
Wie sie da lag. Sie war immer noch so wunderschön, trotz der einzelnen Schrammen in ihrem Gesicht. Die ganzen Schläuche die an ihr befestigt waren ignorierte ich. Ich strich vorsichtig und behutsam mit meiner Hand über ihre Wange. Ich spürte ihre weiche Haut an meiner Handfläche. Es machte mich so traurig sie zu sehen, ohne zu wissen ob sie mich hörte und überhaupt bemerkte das ich bei ihr war. Ich setzte mich neben sie, ohne sie auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen. Ihr Gesicht war ganz blass.
Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Menschen die im Koma liegen alles mitbekommen was um sie geschieht.
Ich nahm ihre Hand und legte sie in meine, während ich sie weiterhin betrachtete. Ich wollte mit ihr reden, ich vermisste ihre Stimme so sehr.
„Hey, Jamie. Hörst du mich? Ich bin’s, Zayn.“ Ich wusste das sie mir nicht antworte würde, aber wenn sie mich wirklich hören konnte wollte ich ihr zeigen das ich bei ihr bin.
„Ich vermisse dich so sehr…ich denke jede freie Minute an dich. Du fehlst uns allen so schrecklich“, fuhr ich fort.
 „Ohne dich ist es nichtmehr dasselbe. Du musst wieder aufwachen…du kannst mich doch nicht mit den 4 Idioten alleine lassen, du bist doch grade erst in mein Leben getreten, du kannst nicht einfach wieder verschwinden. Ich könnte ohne dich nicht mehr leben, ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr…“ Eine Träne kullerte meine Wange hinunter. Es war nicht einfach für mich das Mädchen das ich liebte so zu sehen, ohne irgendeine Reaktion von ihr.
„Weißt du noch, unser Picknick am See? Du sahst so wunderschön aus…ich werde nie vergessen wie wunderschön du aussahst. Wenn du wieder wach bist, verspreche ich dir, ich werde alles für dich tun. Wir können alles machen was du willst. Bitte wird wieder wach….bitte.“ Ich strich ihr eine Strähne hinters Ohr. „Soll ich dir was vorsingen? Ich weiß wie sehr du Musik liebst…eigentlich wollten wir es dir nicht sagen, aber wir haben immer gehört wenn du unter der Dusche gesungen hast. Du hast eine so wundervolle Stimme, weißt du das eigentlich? Soll ich dir Little Things vorsingen? Du hast mir erzählt das dass dein Lieblingslied von uns ist..“ Und dann fing ich an zu singen. Ich sang ihr das ganze Lied vor und lies ihre Hand dabei nicht los.
Die Stille machte mich fertig…Ich hoffte so sehr das sie mich hörte.
„Louis und Niall sind auch total fertig. Wir vermissen dich Jamie. Zu Hause ist es so still ohne dich…Ich vermisse dein Lachen und deine Aufgedrehtheit…du hast unser Leben verändert…wir hatten so viel Spaß.“ Shit. Ich sah auf meine Uhr. Die Zeit war fast vorbei, ich musste gleich gehen. „Ich komm dich jeden Tag besuchen, ok? Ich lass dich nicht alleine. Versprochen. Ich liebe dich, du bist mein Mädchen. Ich will dich nie verlieren.“ Ich stand auf, betrachtete sie noch einmal und beugte mich dann langsam zu ihr runter und platzierte einen Kuss auf ihren Lippen. Ich wollte sie nicht alleine lassen, am liebsten wäre ich bei ihr geblieben. Ich ging leise zur Tür, drehte mich noch einmal zu ihr um und ging anschließend hinaus.
Als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, standen Louis und Niall sofort auf und kamen zu mir. Sie zogen mich in eine Gruppenumarmung und nun fing auch ich an zu weinen. Ich realisierte grade alles.
„Es ist schlimm…“ sagte Louis leise,  als wir uns aus der Umarmung lösten. Er und Niall weinten ebenfalls wieder. Ich nickte nur stumm und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. „Haben Harry und Liam sich schon gemeldet?“ fragte ich. Ich war wütend auf Harry. Seine Freundin lag im Koma und ihn schien es nicht zu interessieren, so kannte ich ihn gar nicht. Ich dachte immer er wäre so glücklich mit Jamie, aber dass sie ihm anscheinend doch so egal war hätte ich nicht gedacht.
„Nein…Ich würde mal gerne wissen wo Harry ist. Er ist so komisch in letzter Zeit.“ Niall nickte, ich reagierte einfach nicht. „Lass uns fahren, Liam ist wahrscheinlich immer noch alleine und keiner weiß ob der Psycho noch einmal wieder kommt.“
„Du hast recht. Die Besuchszeiten sind auch schon fast vorbei.“ Louis kramte die Autoschlüssel aus seiner Hosentasche und ging in Richtung Ausgang, Niall und ich folgten ihm.
Im Auto schwiegen wir die meiste Zeit, immer und immer wieder kamen mir die Bilder von Jamie in den Sinn…wie sie dort lag, so hilflos.
Zu Hause angekommen gingen wir erstmal zu Liam ins Wohnzimmer. Er lag auf dem Sofa und schaute irgendeine Sendung. Als er uns sah, setzte er sich aufrecht hin um uns Platz zu machen.
„Hey, wie geht’s ihr?“ fragte er sofort. „Unverändert.“ Antwortete ich und lies mich neben ihn auf die Couch fallen. „Ist Harry immer noch weg?“ fragte Niall mit einem etwas genervten Gesichtsausdruck. „Jap. Ich hab noch nichts von ihm gehört, ich frag mich echt wo er ist.“
Plötzlich hörten wir wie sich die Tür öffnete und Harry hinein kam. Wenn man vom Teufel spricht.

Still the One (1D Fanfiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt