Kapitel 24

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Louis und die anderen kamen in Wohnzimmer gestürmt. Ich saß immer noch reglos da und weinte, wobei ich den Brief in den Händen hielt. „Niall…“ Ich sah Liam an, der zu mir gekommen war und mir eine Hand auf die Schulter gelegt hatte.

Ich gab Louis den Brief von Jamie, das Foto von Harry hatte ich wieder in den Umschlag gelegt.

Louis setzte sich in den Sessel, Liam, Harry und Zayn setzten sich zu mir und Eleanor blieb neben Louis stehen.

Kaum hatte Louis angefangen die ersten Sätze zu lesen, liefen ihm wie mir die Tränen über die Wangen. „Was ist?“ fragte Harry und riss ihm den Brief aus der Hand. Er las ihn laut vor und alle hörten ihm zu.

Unter Tränen las er.

Die anderen waren geschockt und begannen ebenfalls zu weinen. Louis nahm Eleanor in den Arm. Zayn hatte sein Gesicht in seine Hände gelegt, Liam wischte sich fassungslos immer wieder die Tränen aus seinem Gesicht und ich strich Harry mit der Hand über den Rücken. So sehr wie jetzt hatten wir alle noch nie zuvor geweint. Die Sache machte uns alle fertig. Nachdem Harry die letzten Worte vorgelesen hatte, schwiegen wir alle, nur das Schluchzen von jedem von uns war zu hören. Aber das war noch nicht alles, schließlich wussten sie noch nichts von dem Brief des Entführers. Es dauerte lang bis wir uns beruhigt hatten. „Leute…das ist nicht alles was in dem Umschlag war..“ sagte ich leise. Louis sah mich mit weit geöffneten, vom weinen geröteten Augen an und richtete sich auf. „Was meinst du mit ‚das ist nicht alles was in dem Umschlag ist‘?“ Ich atmete tief ein und zog das Bild aus dem Umschlag. Ich zeigte es ihnen. „Hier. Das war noch dabei. Aber nicht von Jamie, es ist von ihrem Entführer.“

Entsetzt sahen sie sich das Bild von Harry an, der eine Zielscheibe auf dem Kopf aufgemalt hatte. „W..was hat das zu bedeuten? Ich meine, die Zielscheibe auf Harrys Kopf?“ fragte Liam aufgebracht. Ich drehte das Bild und las ihnen vor, was auf der Rückseite stand.

Passt auf was ihr tut, oder er wird der nächste sein.“

Wiederholte Zayn den Satz. „Was soll das bedeuten? Was will dieser Kerl von uns?“ schrie er.

„Ich denke, er versucht uns irgendwie zu erpressen. Aber was sollen wir machen, damit er Jamie frei lässt?“ sagte Liam, der mir das Bild aus der Hand genommen hatte und es nun genauestens anschaute.

Harry war so geschockt das er nichts mehr sagte.

 „Aber womit sollen wir denn aufpassen. Wir wissen Nichtmals was wir falsch machen könnten.“ Redete Liam weiter. „Wahrscheinlich ist das eine Art Warnung an uns, dass wir keine Polizei einschalten sollten und uns genau überlegen wie wir weiter vorgehen, sonst wird er einen von uns…umbringen.“ Sagte Eleanor, die sich mittlerweile auch wieder beruhigt hatte.

Ich nickte. „Ja, du hast recht. Wir sollten keine Polizei einschalten. Das Risiko das einem von uns noch etwas zustößt ist zu groß. Wir wissen nicht wozu der Typ alles fähig ist.“ Alle stimmten mir zu.

„Aber wie sollen wir sie jetzt weiter suchen? Irgendetwas müssen wir doch unternehmen um sie endlich zu finden!“

Harry war wie aus seiner Starre erwacht.

„Wir müssen besser überlegen, wie wir uns verhalten wenn wir nach ihr suchen. Am besten ist es, wenn wir nur noch zusammen weg gehen. Aber einer muss immer hier bleiben, falls wir einen neuen Brief von Jamie bekommen, vielleicht bekommen wir dann mehr Informationen darüber wie wir handeln müssen ohne das uns etwas passiert.“, sagte er.

Jamie’s P.o.V

Die Zeit in der ich allein gewesen war, lag ich auf meinem Bett und hoffte, dass mein Brief wirklich bei den Jungs ankommen würde. Ich fragte mich, was ‚Mr.X‘ meinte, als er gesagt hatte das er auch noch etwas mi zu meinem Brief dazu geben würde. Zu gerne hätte ich gewusst was er vorhatte. Wahrscheinlich wolle er die Jungs erpressen.

Aber womit? Wollte er Geld? Wollte er, dass sie ihre Karriere aufgaben? War er ein extrem eifersüchtiger Hater der Jungs?

Ich dachte wieder viel darüber nach, warum er mich entführt hatte. Ich hatte immer noch die Angst, dass er mir mehr antun, oder einem von ihnen etwas passieren würde. Vergebens suchte ich nach einer Antwort auf meine tausenden von Fragen. Mir fiel einfach kein Grund ein, einen Menschen zu entführen und ihm so etwas anzutun.

Wenn die Jungs meinen Brief bekommen hätten, wären sie bestimmt total fertig. Aber ich musste ihnen einfach schreiben, was mir alles zugestoßen war, egal wie grausam es für sie klingen würde. Ich wollte ihnen sagen, dass mir soweit nichts fehlte und es mir gut ging, damit sie sich nicht allzu große Sorgen machen mussten und ein Zeichen dafür hatten das ich noch lebte.

Gut ging es mir mittlerweile zwar nicht mehr, da mein gesamter Körper eiskalt war und ich schon Mangelerscheinungen hatte, weil ich viel zu wenig gegessen und getrunken hatte. Mir war übel, mein Kopf tat weh und mir war schwindelig. Ich traute mich nicht aufzustehen, weil ich Angst hatte ich könnte Ohnmächtig werden und mir niemand helfen würde. Deshalb blieb ich vorsichtshalber liegen, bis Mr.X wiederkommen würde. Falls ich umkippen würde, könnte er mich ja schließlich nicht einfach liegen lassen. Das wäre nicht sein Ziel. Ich vermutete ja, dass er eine große Summe Lösegeld von den Jungs forderte und die würden nicht zögern ihm die so schnell wie möglich zu geben. Ich überlegte mir etwas. Sobald mein Entführer wieder kommen würde, würde ich ihn mit irgendetwas niederschlagen und flüchten- wenn es mir gelingen würde aufzustehen ohne umzufallen.

Mein Bauch krampfte zusammen, weil ich meinen Hunger kaum noch aushielt. Ich musste ein bisschen wenigstens essen, so sehr ich es auch heraus zögern wollte, es gelang mir nicht. Ich war mit meinen Kräften am Ende und hatte das Gefühl, innerhalb der wenigen Stunden die ich hier war schon 5 Kilo verloren zu haben. Langsam setzte ich mich auf die Bettkante und wartete noch ein wenig, bis ich langsam aufstand. Ich stützte mich weiterhin an der Wand ab bis ich das Gefühl hatte normal stehen zu können. Mit kurzen schritten ging ich zum Kühlschrank, löste ein wenig Brot und aß es. Auf einmal öffnete sich die Tür der Hütte. Ich blieb weiterhin am Kühlschrank stehen.

 „Na Schatz. Du solltest dir das essen besser einteilen. Ich weiß nicht wann ich dir etwas Neues bringen kann.“ Mein Entführer stand nun dicht hinter mir und umarmte mich von hinten. Ich schloss die Augen und begann ein bisschen zu zittern. Er hauchte mir in den Nacken, während er meinen Bauch streichelte und mir zart den Nacken entlang küsste. Vorsichtig lies ich meinen Arm zur Wasserflasche wandern. Jetzt oder nie dachte ich mir. Schlagartig drehte ich mich herum und schlug sie ihm mit voller Wucht auf den Kopf. Er schrie laut auf und natürlich ließ er mich los. Die Flasche war nicht zersplittert wie ich es mir erhofft hatte. Er sackte- jedoch noch bei Bewusstsein- zu Boden.

Das war meine Chance.

Ich rannte hinaus. Das helle Tageslicht blendete mich aber ich rannte immer weiter durch den Wald. Plötzlich wurde mir mit etwas hartem von hinten gegen den Kopf geschlagen. Ich schrie auf und packte mir an den Hinterkopf, ich blickte auf meine blutverschmierte Hand und merkte wie mir das Blut in den Nacken lief. Keine 2 Sekunden später wurde mir schwarz vor Augen und ich fiel auf den Boden.

Ich war mir sicher; Das würde ich nicht überstehen.

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Aloha ihr süßen !

Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen (:

Lasst mir bitte wie immer ein Feedback da, ok? <3

An der Seite, das Lied das ich beim schreiben gehört habe und ein Bild von Harry. Hört euch das Lied beim lesen an ! (;

Kommentieren und Voten bitteee !

Ich liebe euch

Beccy. xx

 

Still the One (1D Fanfiction)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt