Ohne Titel Teil3

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Seit einiger Zeit durfte Suguru beim aufwachen auf seinen Hintern über ihm an der Wand starren. Für ihn war es immer noch unbegreiflich, dass man sich so etwas aufhängen konnte. Allerdings hatte ihn Satoru davon überzeugt, dass es richtig gutaussehen würde. Die Renovierungsarbeiten in der Bar waren bereits weit vorangeschritten und die Wandfarbe und Lampen wurden bereits angebracht. Überall leuchtete nun sein Arsch von der Wand, aus allen Richtungen. Sie wirkten dort unglaublich gut und passten farblich perfekt ins Bild und rundeten den Raum ab. Selbst wenn er über den Weißhaarigen drüber sah, stand dort diese Nachtleuchte, etwas kleiner mit Touch Funktion. Für die graue Schlafzimmerwand wurden beide Lampen, extra grau-silber lackiert, dass sie zur Einrichtung passte.

Gojo lag mit dem Kopf auf seiner Brust und fuhr mit dem Zeigefinger kleine Kreise um seine Brustwarze. „Guten Morgen, mein kleiner Pfirsich, wie hast du geschlafen?" brummte er verschlafen gegen seinen Körper. Getos Hand fuhr durch das ohnehin schon verwuschelte Haar. „Guten Morgen, wie ein Stein. Können wir nicht heute einfach im Bett bleiben?" murmelte er. Satoru legte sein Kinn auf ihm ab und blinzelte ihn an. „So richtiges schwulen Klischee? Kuscheln im Bett? Du wirst auf deine alten Tage wirklich noch romantisch," scherzte er. Der Schwarzhaarige seufzte. „Wir haben die letzten Wochen so viel gearbeitet und kaum ein wenig Ruhe gehabt." Er meinte wohl, sie hatten sich in den letzten Wochen unglaublich viel gestritten um Einrichtungsgegenstände und Farben.

„Ich bin auch total kaputt," stöhnte er und prustete müde. „Und wenn ich nochmal irgendwas aus diesem Imbiss essen von nebenan Essen muss, dreh ich durch." Die beiden versuchten viel selbst zu machen, im Laden aber da beide einen komplett unterschiedlichen Geschmack von Ästhetik hatten, stritten sie natürlich und diskutierten über Teppichfarben bis in die Nacht hinein. Gojo war für schwarz und Geto für ein deckendes kräftiges Dunkelrot. So ging es bei fast jedem Einrichtungsstück, es sollte kleinere Lounge Bereiche geben mit dunklen schweren Sofas, dass man sich wie zuhause fühlen konnte. Gojos Vorstellungen ähnelten farblich etwas zwischen Barbie und Bordell. Geto wollte es eher edel halten und fand einen dunklen grauen Schimmer-Ton sehr viel besser. Die kleinen Beistelltische hatten die Farbe der schwarzen Wand und hatten dieselbe Glitzeroptik.

„Meinst du uns bringt jemand essen ans Bett?" murmelte der Weißhaarige. Suguru lachte müde. „Zwei nackte völlig erschöpfte Männer, die verhungern müssen. Klingt spannend, soweit ist die Küche auch nicht weg." „Hmm, trägst du mich dahin?" Gojo drehte sich auf den Rücken und ließ sich weiter den Kopf kraulen. „Ich bin viel zu müde, überhaupt noch irgendein Werkzeug in die Hand zu nehmen. Ich will essen und weiterschlafen." Der Schwarzhaarige kicherte. „Was ist so lustig daran? Ich will nicht schon wieder auf den Knien rumrutschen und Teppich verlegen. Ich hab so Rückenschmerzen," jaulte er theatralisch. „Das war zugegebenermaßen ein vollkommen neuer Anblick, an den ich mich gewöhnen könnte." Satoru gab einen komischen Laut von sich und streckte seinen Kopf ein wenig um ihm in die Augen sehen zu können. „Wie?" Geto musste zugeben, dass er ihn eine ganze Weile beobachtet hatte, anstatt die Lichterschläuche anzuspringen. „Du bist einfach ein sexy Handwerker." Er pausierte ein paar Sekunden, Satoru griff sofort wieder nach seiner Hand und platzierte sie wieder auf seinem Kopf. „Wer hat denn gesagt, dass du aufhören kannst? Mach weiter." „Du bist wie Ares."

Der Weißhaarige verzog sein Gesicht zu einer beleidigten Grimasse. „Ich bin doch nicht wie dein Kater." „Sicher?" Suguru sah ihn belustigt an. „Ich bin wesentlich süßer und niedlicher. Das will ich dir schon mal gesagt haben. Ich bin, wenn dann wie Athene, edel und schön," maulte er. Die Schwarze Katze liebte er über alles und trug sie ebenfalls auf Händen. Manchmal war Suguru schon ein wenig eifersüchtig, wenn er ihm zusah wie er die Katze abends auf der Couch kraulte. Oft schlich sie sich nachts auch ins Bett um auf seiner Brust zu schlafen und wollte den Platz auch auf keinen Fall teilen. Diesen Moment mussten beide erstmal wieder ausnutzen und kuschelten zweisam miteinander. „Hmm was sagst du zu Pizza?" „Noch mehr Fast Food," seufzte Geto. „Mit vieeeeeeel Käse und meine Seite will ich mit Ananas." Geto war mehr für scharfe Pizza mit Thunfisch, der Gedanke an heißes Obst auf der Pizza war für ihn einfach nur schrecklich.

Couple With Life GoalsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt