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Ich schüttete den orangenen Sand über unseren neuen König. Er war nun völlig bedeckt und wir warteten darauf, dass er wieder in die Realität zurückkehrt. Plötzlich schreckte er auf und stand urplötzlich vor mir und atmete schreckhaft. „Atme, atme, atme...atme..." wiederholte ich und nun sah er mich an. Er sah mir direkt in meine Augen. Ich griff seine Hand und wiederholte mich ein letztes Mal. Seine Atemzüge beruhigten sich und er sah mir so tief wie bisher kein anderer einfach in die Augen. Ich kann nicht glauben, dass er vor wenigen Stunden Zuri und unseren König getötet hat. Wenn ich so in seine Augen sehe, erkennt man ihn nicht wieder.
Er schaute nun auf unsere Arme. Seine Hand, die ebenfalls meinen Arm aus Reflex umgriffen hatte, lockerte sich. Er ließ los und beruhigte seinen Atem. Er schaute zu den anderen Frauen, die um ihn standen und ging zu einer unser Ältesten. „Das Herzförmige Kraut..." begann er und stellte sich imponierend und herablassend vor sie. „...ist das da alles?" fragte er und sie bejahte schnell. „Wenn es an der Zeit für einen anderen König ist, werden wir bereit sein." fügte sie hinzu. „Ein anderer König?" sagte er und ich sah von hinten, wie er sich weiter vor sie aufbaute. Sie schaute für eine Sekunde hilflos zu mir und ich wollte gerade hingehen, als er weitersprach. „Na dann los, verbrenn das alles" forderte er. „Mein König, wir können das nicht tun. Es ist unsere Tradition-" Er packte sie gewalttätig am Hals und hob sie hoch. „Wenn ich dir sage, dass du was machen sollst, dann mein ich den Scheiß auch so" sagte er und ich hörte ihr Würgen. „Lass sie los!" sagte ich in einem lauten und fordernden Ton. Er ließ sie fallen und sie rang nach Luft. Er drehte sich zu mir ohne der Ältesten noch weitere Beachtung zu schenken. „Du..." sagte er und kam nun langsam auf mich zu. Ich drückte fest meinen Rücken durch und hielt aus Reflex meinen Atem an, als er immer näher auf mich zukam. „Denkst du, du hast das Recht, mir Befehle zu geben?" fragte er und ich wusste, es diente als Provokation. „Mein König..." begann ich und senkte meinen Kopf. „...ich weiß genauso gut wie Sie, dass ich dieses Recht nicht habe." sagte ich. Nun hob ich meinen Kopf selbstbewusst nach oben an. „Doch ich weiß sehr wohl zu wissen, dass ein König seinem Volk nicht weh tut." fügte ich hinzu und er legte seinen Kopf schief und musterte mich. „Wie ist dein Name Schönheit?" fragte er und ich hob so wie als wäre ich komplett uneingeschüchtert von der Tatsache das er mein neuer König ist und wie er mich eben genannt hat meine Augenbrauen. Ich sah zu den Ältesten. Sie beobachten uns. Er folgte meinen Blick. „Verschwindet!" schrie er sie an. Sie zuckten zusammen und er fügte hinzu: „Nachher verbrennt ihr hier alles!" Er wendete sich wieder mir zu. Er kam auf mich zu. „Verzeih mir die Ablenkung, was wolltest du sagen?" fragte er mich und er hielt nur einen Schritt von mir entfernt an und sah dabei auf mich herab. Ich hob meinen Blick. Ich versuchte meinen Herzschlag zu beruhigen, doch mein Herz sprang mir quasi bis zum Hals. „Y/n" sagte ich ausdruckslos. „Y/n..." wiederholte er in einem überlegenden Ton und sah dabei zur Decke. Anschließend sah er wieder zu mir runter. Er griff mein Kinn. „Passt garnicht zu dir. So ein lieber Name, obwohl du so rebellisch bist" sagte er und direkt danach zog ich mein Kopf zur Seite, sodass sich seine Hand von mir löst. Er lachte leicht auf und trat einen Schritt zurück. „Du bleibst ab sofort an meiner Seite." sagte er. „Verzeihung?" erwiderte ich empört. „Du hast richtig gehört Schönheit, folg mir." sagte er und drehte sich weg. Ich stand wie angewurzelt da. „Ein zweites Mal werde ich es nicht sagen" sagte er ohne mich eines Blickes zu würdigen und ging weiter. Ich atmete tief ein und aus und setzte mich in Bewegung. Wie kann er in einem Moment eine Anziehung und im nächsten Abscheu bei mir auslösen?
Wir liefen nun in der Dämmerung. Er wartete am Ausgang auf mich, sodass wir nebeneinander liefen. „Sag mir, was ist das schönste für dich in Wakanda?" fragte er aus dem nichts und sah mich leicht lächelnd an. „Die Sonnenuntergänge" antwortete ich ohne zu zögern. Er blieb abrupt stehen und ich kam einen Schritt vor ihm ebenfalls dazu. Ich drehte mich zu ihm. „Ist alles in Ordnung mein König?" fragte ich ihn. Er schaute mir wie vorhin tief in meine Augen. Sein Blick war ausdruckslos. „Sicher" sagte er und räusperte sich. Dann ging er weiter und wir liefen in Stille nebeneinander. „Haben Sie...falls Sie das beantworten möchten...-" „Du darfst mir jede Frage stellen, die du möchtest Schönheit." unterbrach er mich und ich blickte geschickt zu ihm. Sein Blick war kurz auf mir, doch er sah dann wieder geradeaus. „Habt ihr bereits eine Art Lieblingssache in Wakanda entdeckt?" fragte ich ihn und er musterte mich verwirrt. Dann lachte er auf. „Ich weiß nicht, was Sie an dieser Frage belustigend finden." sagte ich. Er stellte sie mir schließlich auch. „Tut mir leid" sagte er immer noch leicht lachend. „Ich mein...von allen Fragen, die du mir stellen könntest Y/n..." Mein Magen zog sich bei meinen Namen aus seinem Mund zusammen.... „...stellst du mir diese?" antwortete er lächelnd. „Was sagt Ihnen, dass dies meine einzige Frage bleibt? Also was ist ihrer Meinung nach die schönste Sache in Wakanda?" sagte ich lächelnd und hob erwartungsvoll sowie leicht meine Augenbrauen. Er schaute mich während wir liefen für einige Sekunden lächelnd an. In mir zog sich komischerweise schon wieder etwas zusammen. „Die Technologie ist beeindruckend. Doch ich vermute, ich muss zuerst den Sonnenuntergang hier sehen, um mich zu entscheiden." antwortete er leicht lächelnd. Es ließ mich breiter lächelnd. Dann wendete ich meinen Blick nach vorne und er tat es mir gleich.
„Ich sehe doch, dass du noch einige Fragen hast. Warum stellst du sie mir nicht einfach, anstatt zu spekulieren?" fragte er mich nach einer Weile und wieder sah ich in seine braunen Augen. Woher wusste er, dass mir tausende Fragen durch den Kopf gingen? „Wieso jetzt?" fragte ich ihn. „Wow, nicht gerade diskret." stellte er fest. „Sie sagten, ich kann Fragen stellen, also...wieso nicht schon früher? Wieso wollten Sie jetzt den Thron?" erwiderte ich. „Nächste Frage" antwortete er nur. „Im ernst?" fragte ich und mir viel direkt mein informeller Ton auf. Er blieb stehen und ich tat es ihm gleich. Er baute sich vor mir auf und machte mit so wenig Abstand vor mir Halt, dass ich keine Luft mehr bekam. Seine Lippen vor meinem Ohr flüsterte er nun: „Ich hab gesagt, du darfst Fragen stellen Schönheit. Nicht, dass ich sie zwingend beantworten werde." Ich zog scharf die Luft ein und er muss das gehört haben. Er schmunzelte. „Willst du wissen, wieso ich dich gewählt habe, Schönheit?" flüsterte er nun und seine Lippen berührten wenn auch nur ganz leicht mein Ohr. Mir fuhr eine Gänsehaut den ganzen Körper hinab und ich war von meiner Reaktion seiner Nähe überrascht. Seine Hand wanderte nun zu meinem Hals und er schaute mir mit nur wenig Abstand in die Augen. Ich schloss meine Augen. „Hast du Angst, mich zu wollen?" fragte er mich. Ja, habe ich. Sogar sehr.
„Öffne deine Augen und antworte mir" sagte er. Ich setzte seine Forderung in die Tat um und öffnete meine Augen. Sofort traf ich das funkelnde Braun und mein Herzschlag schoss in die Höhe. Er schaute mir auf die Lippen. „Ja" sagte ich und kam dem zweiten Teil seiner Forderung nach. Er schaute mir wieder in die Augen, nur um danach auf meine Lippen zu schauen. Ich konnte nicht anders. Ich sah auf seine Lippen. Als ich wieder hochsah, grinste er mich an. Dann lagen seine Lippen auf meinen. Keine Ahnung wieso, aber meine Hände wanderten über seine Schultern zu seinem Nacken und ich erwiderte seinen Kuss. Er zog mich mit der anderen Hand an meiner Taille näher in den Kuss und er seufzte gierig nach mehr auf. Seine Zunge kam dazu und umspielte meine, was ich gewährte. Ich bekam langsam keine Luft mehr und versuchte mich von ihm und seinen verdammt weichen Lippen zu lösen. Ich drückte ihn an den Schultern zurück und holte tief Luft. Wie kann er bitte noch Luft gehabt haben. Ich schaute beschämt auf den Boden und realisierte, was ich da gerade getan habe. „Verzeihung, mein König" sagte ich verlegen. Dann spürte ich seine Hand an meinem Kinn, was er nun sanft nach oben anhob. Mein Blick traf seinen. „Du wirst eines Tages meine Königin, also nenn mich doch bitte Erik." sagte er und ich blickte ihm eindringlich und geschockt von seinen Worten in die Augen. Eh ich etwas erwidern konnte, lagen seine Lippen wieder auf meinen und ich verlor mich in diesem Moment und wusste, dass weitere Momente folgen werden.
————————- Hoffe es gefällt euch <3 Charakterwunsch von Goodvibes_Aria hoffe es gefällt dir :) ~1489 Wörter