Mazikeen (Lucifer)

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(x female reader)
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„Wie kannst du es wagen unsere Kunden so zu behandeln!" schrie mich mein Boss gerade an

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„Wie kannst du es wagen unsere Kunden so zu behandeln!" schrie mich mein Boss gerade an. Und das nur, weil ich nicht auf die Flirts des besagten Kunden nicht eingegangen bin und er die Niederlage nicht akzeptieren konnte. Klar, beschwer dich ruhig deshalb bei meinem Chef. Ist ja nicht so, dass ich das Geld brauche und schon ewig auf eine Gehaltserhöhung hoffe. „Du bist gefeuert!" sagte er dann nur in einem ernsten Ton. „Im ernst, so lange, wie-„ „Du.Bist. Gefeuert." wiederholte er sich und betonte jede einzelne Silbe. „Ist das nicht ziemlich ungerecht?" hörten wir beide plötzlich eine weibliche Stimme in Richtung des Tresens. Mein Blick traf eine junge, attraktive braunhaarige Frau in schwarzer Kleidung. Sie sah ziemlich taff aus und wirkte auf mich ziemlich anziehend. „Was geht dich das an." schnauzte mein Chef sie schon förmlich an. „Also so gehen sie als Chef mit ihren Kunden um?" kam es nur von ihr zurück und ich kicherte daraufhin leise, obwohl ich versuchte es zurückzuhalten. Sie grinste ihn provokant an, woraufhin er sie einfach nur wütend musterte. Er wandte sich wieder zu mir. „Worauf wartest du? Nimm deine Sachen und dann raus." „Ich brauch den Job aber!" sagte ich noch, doch mein Chef ging einfach kopfschüttelnd. Mein Blick wurde finster und ich ging nach hinten.

Ich zog den komischen bunten Tinnef aus und zog mir meine enge schwarze Lederjeans mit meinem Top an. Als ich rausging, wollte ich zur Frau von vorhin. Ich fühlte das Bedürfnis, ihr wegen ihrem Einsatz zu danken. Ich schaute auf den Platz des Tresens, wo sie aber nicht mehr saß. Ich ging ein paar Schritte weiter und schaute mich um. Vielleicht ist sie schon gegangen. Ich drehte mich um und atmete erschrocken auf, als ich die Frau direkt vor mir stehen sah. „Sorry, suchst du jemanden?" fragte sie mich lächelnd. Ich beruhigte meinen Atem schnell und kam zu Wort. „Ähm, ja dich...Ich wollte dir danken, dass du etwas gegen diesen Arsch gesagt hast." „Kein Problem, er hat's verdient." sagte sie daraufhin nun. „Jap, aber er hat mich auch bezahlt, was der einzige Grund war, warum ich hier arbeitete." sagte ich ausatmend und mir kam meine Geldsorge in den Gedanken. „Also, falls du weiter als Barkeeperin arbeiten willst, hätte ich da was." sagte sie und lächelte mich mit ihrem eher provokanten Lächeln an. „Ok klar, warum nicht. Wo wäre die?" „Komm einfach mit, ich zeig's dir gleich." Ich zögerte kurz, folgte ihr aber dann direkt aus der Bar raus. Wir liefen nebeneinander und ich merkte ab und zu ihren Blick auf mir. Sie bog um die Ecke und ich bin erst einige Schritte weiter geradeaus gelaufen, bis ich dann scharf um die Ecke bog. Sie lachte leicht. Lacht sie mich ernsthaft aus? „Was? Es wäre ziemlich einfacher, wenn ich wüsste wohin es geht?" sagte ich leicht lachend. Sie antwortete nicht sondern wartete bis ich wieder neben ihr stand. Sie nahm meinem Arm und hakte ihn in ihren ein. Ich lächelte daraufhin. Sie lief einfach weiter. Nun mit mir im Schlepptau. Ich weiß nicht warum, aber ich vertraue ihr und fühle mich wohl. Sie wirkt hier und da etwas rau, aber ich glaube das ist nur Fassade. Wir bogen noch einmal um die Ecke als meine Gedanken unterbrochen wurden. „Hier wären wir." sagte sie und ließ ihren Arm fallen, sodass mein Arm sich aushakte. Unsere Hände berührten sich kurz, doch sie schaute daraufhin zu mir und ging ein Schritt nach vorne. Ich vermisste direkt ihre Nähe. Ich blickte daraufhin nach oben und staunte über das Gebäude. Es war ein ziemlich wohlhabendes Hochhaus. Sie drehte sich zu mir um. Ich stand immer noch staunend da. „Kommst du nun?" sagte sie. Danach folgte ich ihr und wir fuhren mit dem Fahrstuhl nach oben in den letzten Stock. Als dieser sich öffnete und wir rausgingen, traute ich meinen Augen nicht. Es war eine riesige Bar mit einer großen Theke zu sehen. Sie war sogar beleuchtet. „Wow" war alles was ich rausbringen konnte. „Also wenn du die schon so siehst, dann warte ab, bis du die Bar siehst, an der du arbeitest." sagte sie nun, was mich etwas verwirrte. „Bist du dir sicher, dass ich hier arbeiten darf- ähm, ich kenn ja noch nicht mal deinen Namen." sagte ich verunsichert. „Mazikeen. Aber nenn mich Maze" sagte sie und ging weiter in die Bar. Es war gerade niemand da. „Schöner Name. Ich bin Y/N." sagte ich, was ich im nächsten Moment bereute. Sie hatte nicht mal danach gefragt. Peinlich. Ich sah den Flügel und kam noch mehr ins Staunen. Es war mehr wie ein Apartment aufgebaut, als wie eine richtige Bar für Gäste. „Lucifer!" schrie Maze nun. Sie ging weiter ins Apartment. Wie kann man sich so elegant und gleichzeitig dominant bewegen?

„Maze, wo hast du die ganze Zeit gesteckt?" kam es von einer männlichen Stimme. Es kam ein großer dunkelhaariger Mann mit Anzug hervor. „In einer Bar und ich hab die perfekte Barkeeperin gefunden." sagte sie und deutete ohne sich umzudrehen auf mich. „Besser als du?" antwortete er Maze, woraufhin sie ihn finster musterte. Ich hoffe, sie wird mich niemals so finster ansehen. Dieser Blick kann einem Angst machen. „Überzeug dich selbst" antwortete sie aber dennoch. Der Mann sah nun zu mir und ich fühlte mich etwas unsicher. Ich versuchte aber so selbstsicher wie möglich rüberzukommen. „Hallo, ich bin Lucifer. Lucifer Morningstar." kam er nun näher und reichte mir seine Hand. Ich ergriff diese. „Ich bin Y/N L/N, freut mich hier zu sein." „Also, ich schlage vor, du gehst runter und Maze zeigt dir alles. Wenn du kacke bist, fliegst du. Falls dir das aber nicht liegt, haben wir noch andere Jobangebote" und guckte mich von oben nach unten flirtend an. Mein Blick ging zu Maze, welche Lucifer nun nur noch finsterer musterte. Besonders bei seinem anderen Jobangebot, schaute sie ihn an, als würde sie ihn jeden Moment umbringen. Ok, ich nehm alles zurück. Dieser Blick war finsterer als der davor. „Sie fliegt nicht. Egal was." sagte Maze und ging weg. „Und gnade dir dein Vater, wenn du sie jemals wieder so ansiehst." flüsterte sie noch drohend. Keine Ahnung, ob ich es hören sollte oder nicht.  „Mazikeen." sie drehte sich ruckartig um und schob ihre Jacke zur Seite. Es kam eine Art Klinge zum Vorschein? Ok, das hätte ich nicht erwartet. Ich frage mich, was es damit auf sich hat. Mir gefällt aber das mysteriöse an ihr sehr. „Gut, sie fliegt nicht." Maze stand immer noch so da. „...egal was" fügte Lucifer noch mit einem genervten Blick hinzu und Maze deutete mir ihr zu folgen. Wir stiegen in den Fahrstuhl und fuhren eine Etage runter. Als der Fahrstuhl sich öffnete, hörte man direkt Musik und Stimmen. „Komm, ich zeig dir alles" sagte sie in einem freundlichen Ton. Nachdem sie mir alles gezeigt hatte, sollte ich mich erstmal alleine probieren. Sie saß mir gegenüber von der Theke und beobachtete mich. Ich hatte keine Ahnung, warum sie das alles für mich tat. Nach diesem Tag, muss ich mich nochmal richtig bei ihr bedanken.

Ich bediente einige Kunden, was mir ziemlich einfach fiel. Es lief alles soweit gut. „Hey, magst du nh Pause machen?" fragte mich Maze schließlich. „Klar, warum nicht. Also ich meine, wenn das ok ist?" „Klar, Lucifer bezahlt uns schon, keine Sorge. Er tut, was ich ihm sage." „Hab ich gemerkt. Kennt ihr euch gut?" lächelte ich sie an. „Kann man so sagen."

Im Fahrstuhl angekommen, drückte sie den Knopf für die unterste Etage. Die Türen schlossen sich und ich nahm es als Chance mich bei ihr zu bedanken. „Maze?" fragte ich. Sie schaute mich nun an. Sie wirkte etwas, als hätte ich sie aus ihren Gedanken gerissen. „Ich danke dir wirklich. Das ist echt nicht zu glauben und ich weiß auch nicht, warum du mich ausgewählt hast, aber..." sie kam mir während ich redete näher und drängte mich etwas an die Wand. Ich stoppte und schaute ihr tief in ihre Augen. „Ja?" flüsterte sie nun schon fast. „Warum ich?" fragte ich leise. „Tja, ich finde Frauen sollten sich unterstützen und du solltest nicht für so ein Arsch arbeiten." sagte sie und löste ihren Blick nicht. „Andererseits..." sagte sie und kam mir noch näher. Ich stieß nun mit meinem Hintern an die waagerechte Stange an der Wand. Sie legte ihre Hände nun auf die Stange rechts und links neben mir. Wir waren uns so nah, dass es bestimmt nur noch wenige Zentimeter waren. *Bing* machte es wieder, woraufhin ich kurz zur Anzeige schaute und es waren noch drei Stockwerke, bis wir ganz unten waren. Als ich wieder zu ihr sah, legte sie ihre Lippen einfach auf meine und küsste mich leidenschaftlich. Als ich diesen erwiderte, vertiefte ich den Kuss und umfasste ihre Hüften. Unsere Lippen verschmolzen miteinander. Es passte einfach alles bei diesem Kuss.
*Bing* noch zwei...
*Bing*noch eine...
Als wir hörten, wie sich die Tür öffnete, lösten wir uns. Maze drehte sich einfach um und ging raus. Ich stand wie angewurzelt da. Zwischen den Türen blieb sie stehen und drehte sich um. „Kommst du?" sagte sie und hatte ein breites aber schmutziges Grinsen auf ihren Lippen. Daraufhin grinste ich zurück und griff einfach ihre Hand und wir gingen gemeinsam raus.
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~1535 Wörter

Oneshots (about everyone, German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt