Jeremy Gilbert (Tvd)

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Ich bin in Mystic Falls aufgewachsen

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Ich bin in Mystic Falls aufgewachsen. Genauso wie Elena und Jeremy Gilbert. Meine Eltern mussten aber beruflich die Stadt verlassen. Damals war ich 12 und meine Freundschaft zwischen Jer und mir? Tja, wir telefonierten anfangs über unsere Eltern. Dies ging aber natürlich nicht ständig, also verloren wir beide diese Freundschaft. Es war zwischendurch auch mehr, aber wir waren noch Kinder.

Nun bin ich 16 und sitze schon seit mehreren Stunden im Auto meiner Mutter. Meine Eltern haben sich scheiden lassen und meine Mutter möchte wieder nach Mystic Falls ziehen. Mit meinem Dad hab ich nicht so die Bindung und ich bin sauer auf ihn, da er meine Mutter mehrmals betrogen hat. Also bleibe ich bei meiner Mum. Keine Ahnung wie es weitergeht. Was mir aber erstmal mehr Sorgen bereitet, ist diese Stadt beziehungsweise dessen Bewohner. Ich habe Jeremy kein einziges Mal vergessen. Ich hatte in der neuen Stadt nicht viele neue Freunde gefunden. Die meisten mochten mich nicht wirklich, deswegen bin ich auch irgendwie froh wegzukommen. Ob es ihm wohl genauso geht? Was wohl in seinem Leben in den ganzen Jahren passiert ist? Werde ich ihn überhaupt wiedersehen? „Hey" sagte meine Mutter und legte mit besorgten Blick ihre Hand auf die Schulter. „Wir sind da. Alles ok?" fragte sie mich nun. Ich lächelte leicht. „Klar, es ist nur komisch wieder hier zu sein nach all den Jahren." antwortete ich ihr und stieg aus dem Auto. Ich blickte zu dem Gebäude. Die anderen Häuser sahen auch noch so aus wie früher. Ich bekam direkt Flashbacks von meinen Kindheitserinnerungen. Die Frau, die hier während wir weg waren lebte, ist vor kurzem wieder ausgezogen. Zu unserem Vorteil. „Wollen wir?" fragte ich meine Mum, die ebenfalls das Gebäude anblickte. Sie kam lächelnd zu mir und legte ihren Arm um meine Schulter. Anschließend gab sie mir einen Kuss auf die Wange. „Klar" sagte sie und wir gingen gemeinsam zur Tür.

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(2 Stunden später)

„Mum, kann ich eine Pause machen?" fragte ich sie rufend und außer Atem von meinem Zimmer aus. „Klar" kam es nur von ihr zurück. Ich bekam ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich hatte jetzt so viele Kartons reingetragen und teils auch ausgepackt, dass ich echt die Schnauze voll hatte. Ich ging schnell duschen und zog mir ein anderes Shirt an, da ich etwas verschwitzt war. „Ich geh nochmal raus." sagte ich und gab meiner Mum einen schnellen Kuss auf die Wange. „Ok, hast du dein Telefon mit, falls etwas ist?" „Klar, wie immer, bis dann" sagte ich und schloss die Tür. Wo geh ich hin? Es war inzwischen 16:00 Uhr. Ich habe mir auch etwas Geld eingepackt. Vielleicht schaue ich einfach mal im Café vorbei. Ein Kaffe schadet nie.

Nach einem kurzen Spaziergang zum Café trat ich ein. Es sah etwas renoviert aus, grundlegend aber dasselbe wie damals. Soweit ich mich jedenfalls erinnere. Ich setzte mich an einen kleinen Tisch. Ein junger, blonder Kellner kam nach kurzer Zeit zu mir. „Hallo, was darf ich bringen?" fragte er freundlich. „Hallo, ähm einen Latte Schokolade" antwortete ich. Während er dies auf seinen Zettel schrieb, fasste ich meinen Mut zusammen, um ihn noch etwas zu fragen. „Sorry, falls das etwas komisch wirkt, aber ich bin grad erst in der Stadt angekommen. Weißt du zufällig, ob die Gilberts, sofern du sie kennst, noch hier wohnen?" stammelte ich etwas unsicher. Er schaute mir dabei tief in die Augen. Als er lächelte, hatte ich direkt ein besseres Gefühl. „Klar, Elena Gilbert ist sogar da drüben" sagte er und zeigte in Richtung eines Tisches. Sie saß glaube ich mit ihrer Tante an dem Tisch. „Wow, ist sie hübsch geworden." sagte ich aus versehen laut. „Kann man sagen. Wir waren auch mal zusammen. Ich bin Matt." sagte er schließlich. „Hab ich das gerade laut gesagt?" sagte ich verlegen und spürte Wärme in meinen Wangen hochkommen. „Jap, schätzte schon." Daraufhin räusperte ich mich. „Sorry, ich bin
Y/N" antwortete ich ihm nun. „Woher kennst du die Gilberts?" fragte er nun. „Lebte hier in meiner Kindheit und war besonders mit Jeremy befreundet" antwortete ich ihm. „Omg, stimmt, ich erinnere mich jetzt an dich!" sprach er nun. „Ok, ich muss jetzt weiterarbeiten. Sie beißt nicht, geh einfach hin. Sie wird sich sicher freuen, dich wiederzusehen." Ich lächelte einfach nur unsicher und er ging zurück. Ich nahm meinen Mut zusammen und ging zu dem Tisch, an dem Elena mit ihrer Tante saß. Jap, es ist definitiv Jenna, stellte ich fest, als ich näher auf sie zukam. Mit jedem Schritt spürte ich mein Herz schneller schlagen. Warte mal, was will ich überhaupt sagen? Das hätte ich mir mal vorher überlegen sollen, denn jetzt stehe ich schon vor ihnen. Beide richteten nun den Blick auf mich. Meine Augen trafen Elenas. „Hey, sorry für die Stö-„ „Y/N!" sprach sie nun, stand auf und drückte mich in eine feste Umarmung. Ich erwiderte diese und fing an zu grinsen. Krass, dass sie mich erkannt hat. Als sie sich löste, sprach sie aufgebracht, geschockt und glücklich weiter: „Was machst du denn hier?" „Ich bin wieder hergezogen" „Oh wow, hast du Jer schon gesehen?" fragte sie gleich und ich schüttelte den Kopf. „Setz dich ruhig" sagte sie und rutsche an der Bank etwas zur Seite. Ich setzte mich und wir schauten uns lächelnd an. „Meine Tante Jenna, vielleicht erinnerst du dich noch" sagte sie und schaute zu ihrer Tante. „Na klar, hallo" sprach ich nun zu ihr. „Jeremy wird sich sehr freuen" sprach diese dann und schaute mich an. Wieder spürte ich Wärme in meinen Wangen. Ich grinste und schaute etwas gesenkt auf den Tisch. Matt brachte mir schnell meinen Latte und Jenna ließ uns mit der Zeit alleine, da wir vieles nachzuholen hatten. Sie erfuhr, dass meine Eltern sich geschieden haben. Ich erfuhr aber etwas noch viel Schlimmeres. Ihre Eltern sind gestorben. Ich entschuldigte mich bei ihr und nahm sie in eine feste Umarmung. „Fuck, wie geht es dir? Und Jer?" fragte ich sie. „Meine Trauerphase verändert sich langsam in etwas besseres. Wenn man das so irgendwie sagen kann" ich nickte währenddessen mitfühlend. „Und Jer...er sucht den Ausweg leider in Drogen und Schule schwänzen." sprach sie mit einem besorgten Blick. „Das tut mir alles so leid..." sagte ich. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Sie versuchte zu Lächeln. „Aber vielleicht nimmst du mir ja eine Sorge ab, indem du Jer triffst." Ich erwiderte ihr Lächeln. „Ach, er hat mich bestimmt vergessen" sprach ich und nahm den letzten Schluck meines Kaffes. „Nein, ganz und garnicht. Du darfst ihm das aber nicht sagen, dass ich dir das erzählt habe. Nur im Notfall. Er hat angefangen zu Zeichnen und es war immer ein Mädchen. Es sah immer etwas unterschiedlich aus und ich habe auf jeder deinen Namen auf der Rückseite gefunden. Er hat dich gezeichnet, wie er sich dich heute vorgestellt hat." fuhr sie fort und grinste. Och konnte nicht anders als zurück zu grinsen. „Kannst du ihm vielleicht schreiben, dass ich zurück bin und ob er mich treffen will?" fragte ich sie grinsend und verlegen. Ich hab jetzt das unglaubliche Verlangen diese Zeichnungen zu sehen, aber mein Verlangen Jeremy zu sehen, ist noch viel stärker. „Er wollte mich eh abholen. Ich schreib ihn mal und frag, wann er hier ist." Durch ein Ton ihres Telefons konnte ich hören, dass er anscheinend direkt antwortete. „Er ist in 3 Minuten da. Lass uns bezahlen."

Wir bezahlten jeder unsere Bestellung und gingen nun raus aus dem Café. „Ich lass euch mal alleine." sagte sie und ging einfach ohne meine Antwort abzuwarten. Nun stand ich da und mein Bauch kribbelte vor Nervosität. Ich schaute gerade in die Richtung, in die Elena gegangen ist. Ich hörte Schritte hinter mir und drehte mich um. Ein braunhaariger, gut aussehender Junge, den ich sofort als Jeremy erkenne, stand nun vor mir. Unsere Augen trafen sich und ich kann sein Blick noch nicht ganz deuten. „Y/N?" flüsterte er schon fast ungläubig. „Jer..." sagte ich leise zurück. Er kam nun einige Schritte näher und öffnete seine Arme leicht währenddessen. Ich kam ihn in schnellen Schritten entgegen und öffnete ebenfalls meine Arme. Wir umschlossen uns in eine tiefe Umarmung. Wir umarmten uns bestimmt noch eine Minute so, bis ich mich langsam von ihm löste. Er hatte seine Arme aber immer noch um mich gelegt, das er sich anscheinend nicht lösen wollte. Dadurch standen wir uns so nah, dass als ich hochguckte, unsere Lippen fast berührten. Ich schaute direkt wieder runter und spürte Hitze in meinen Wangen. Daraufhin lachte er sanft und leicht auf. „Bist du nur zu Besuch?" fragte er mich schließlich und löste seine Arme. Wir standen nun ein Schritt voneinander entfernt und sahen uns in die Augen. „Nein, ich bin mit meiner Mum wieder hergezogen" sagte ich grinsend. Sein Lächeln wurde daraufhin auch nur breiter. Ich ging einfach nochmal auf ihn zu und drückte ihn in eine Umarmung, welche er sofort erwiderte. Als wir uns lösten, legte er seine Hände auf meinen Hüften ab. Ich bekam Schmetterlinge im Bauch und ich frage mich, ob er das bewusst tut. „Ich hab gehört, du hast mich gezeichnet?" entschloss ich mich ihn provokant und grinsend zu fragen. Er errötete leicht und nahm seine rechte Hand von meiner Hüfte an sein Hinterkopf. „Naja...nicht direkt...Ich wusste ja nicht, wie du aussiehst." stammelte er. Ich gab ihm einfach einen Kuss auf die Wange und er sah mir daraufhin direkt in meine Augen. Ich fühlte mich in seinem Blick gefangen und wollte mich einfach nie wieder von ihnen lösen. Er lag seine rechte Hanf von seinem Kopf sanft auf meine Wange. Och nahm es einfach als Zeichen und zerstörte den Abstand zu uns. Ich legte meine Lippen auf seine und er erwiderte es sofort. Er vertiefte den Kuss und wir verschmolzen miteinander. Wir lösten uns langsam wieder von dem Kuss und ich hörte ihn ebenfalls einatmen. „Sorry" flüsterte ich und sah an ihm vorbei auf den Boden. Seine Hände ruhten immer noch auf meiner Hüfte und meiner Wange. Er schon meinen Kopf sanft in seine Richtung, sodass ich ihm in die Augen schauen musste. „Ich hab dich vermisst" flüsterte er nun fast und küsste mich einfach wieder. Es war ein kürzerer als davor. Er war dennoch leidenschaftlich. Als er sich löste sprach er: „Ich bring Elena um, dass sie dir das erzählt hat."
Daraufhin lachte ich und er musste ebenfalls lächeln.

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~1720 Wörter

Oneshots (about everyone, German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt