Tom:
Der Bus hält abrupt an und mir fallen vor Schreck meine Skittles aus der Hand.
„Nein" jammere ich, mein Zwillingsbruder Bill lacht mich aus.
Er ist der Sänger unserer Band „Tokio Hotel"
Ich bin der Gitarrist. Der beste den eine Band haben könnte.
Ich Knie mich auf die Couch um aus dem Fenster schauen zu können.
Wir sind wieder vor der Konzerthalle von gestern Mittag angekommen.
Wir hatten gestern noch ein weiteres Open Air Konzert spät abends. Und heute mussten wir super früh aufstehen weil wir etliche Interviews hatten. Kurz gesagt...ich bin am Ende.
Jetzt haben wir nur 1,5 Stunden Pause bevor wir in der Konzerthalle ein weiteres Interview geben müssen. Ich liebe das Bandleben und ein Rockstar zu sein, gerade als Teenager ist einfach geil. Wir haben uns das lange gewünscht und hart dafür gearbeitet. Aber manchmal wünsche ich mir kurze 48 Stunden selber über mein Leben entscheiden zu können.
„Als ob wir jetzt wirklich nur 1,5 Stunden Pause haben? Die wollen uns doch verarschen" sage ich genervt zu den anderen drei und lasse mich breitbeinig auf die Couch fallen.
„Tom du willst doch nur Freigang um wieder ein Mädchen für heute Abend aufzureißen." lacht mein Zwillingsbruder.
„Ich wollte zwar einfach nh längere Pause aber keine schlechte Idee. Oder haben wir heute Abend noch nen Termin oder Sonnen scheiss"?
„Tom du bist echt zu dumm" lacht Georg, unser Bassist.
„Warum? Außerdem...sagt der richtige"
Gustav, unser Schlagzeuger schaltet sich als letzter ein: „Wir haben heute Abend doch das Essen mit dem Kompletten Management"
„Oooh...och ne man"
„Tja Tom so ist das"
Ich lehne mich gegen die Rückwand der Couch, als Bill mir mit einem Grinsen auf die Schulter klopft.
Ich schließe meine Augen und höre wie die anderen Jungs über die bevorstehende Tour reden.
„Wie könnt ihr so wach sein man" meine Stimme klingt etwas angepisster als ich es eigentlich meinte.
„Da wir nicht jede Nacht ein neues Mädel im Hotelzimmer haben schlafen wir halt mehr" Georg klopft mir auf die Schulter.
„Kann ja nix dafür dass ihr so verklemmt seid, apropos wann gehen wir denn wieder zurück ins Hotel"? Murmel ich verschlafen vor mich hin.
„Sach ma Tom, hörst du eigentlich nie zu wenn uns was gesagt wird? Heute Abend nach dem Essen. Und morgen früh fahren wir dann weiter. Du weißt schon auf die „Schrei" Deutschland Tour. Deswegen steigen wir auch nach dem Interview dann in unseren großen Tourbus" Bill spricht extra langsam damit ich es endlich raffe.
„Jaja oke" erwidere ich unbeeindruckt.
~~~
„Tom? Hallo? TOM? Wach doch auf man! Wir müssen"
Bill rüttelt mich hart.
„Ey"
„Wir müssen los"
Ich seufze, setze mich aufrecht hin und reibe meine müden Augen.
„Wohin?" meine Stimme ist noch total verschlafen.
„Bist du behindert?"
„Ja" ich lächele
Er zieht mich auf die Beine.
Ich stolpere die Treppe des Buses runter.
Georg und Gustav warten schon draußen mit genervten Gesichtern.
„Tom seid wann schläfst du bitte tagsüber? Was haste die ganze Nacht gemacht?" fragt Georg mürrisch
„Pornos geguckt" Ich grinse und spiele an meinem Lippen Piercing.
Er verdreht die Augen, wir laufen mit unserem Assistenten zurück in die Halle wo bereits eine ganze Menge Leute an verschiedensten Sachen arbeiten.
Kameras und Lichter werden aufgestellt, ein Sofa auf die Bühne gestellt und der Interviewer verkabelt.
Wenige Minuten später haben wir alle begrüßt, und bekommen unsere Mikrofons. Ich lasse mich müde auf die Couch zwischen Bill und Georg fallen.
Die Lichter um uns herum gehen an und ich kneife meinen Augen kurz zusammen.
„ACTION"
~~~
Das Interview beginnt wie fast jedes andere, wir werden gefragt wie wir uns kennengelernt haben, wie wir auf unseren Band Namen gekommen sind und ob wir Single sind.
Lächeln, nicken, scherzen.
Lächeln, lachen, antworten
Lächeln, gähnen, schlafen
Nachdem ich in der Hälfte des Interviews kurz weg döse verpasst mir Bill einen harten Tritt gegen's Schienbein.
Das restliche Interview halte ich mich also brav an die Vorschriften.
Lächeln, nicken, scherzen.
Lächeln, lachen, antworten
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Verbotene Liebe | Tom Kaulitz
Fanfiction„Ich kann keinen weiteren Tag verbringen, ohne deins zu sein" „Ich auch nicht meine Rose" nach diesen Worten fielen meine Lippen auf seine... „Ich würde mein Leben für sie geben...ich würde ihr mein Herz schenken..." „...in einer Welt in der ich n...
