Ich dachte an unsere allererste Begegnung und daran wie hilfsbereit er zu mir war.
Ich dachte an den Abend wo wir alle 5 zusammen Wahrheit oder Pflicht gespielt haben und wie wir uns geküsst haben.
Ich dachte daran wie ich jeden morgen auf seiner Brust aufwachte und wie er mir zuhörte.
Wie ich ihm von meiner Depression, meiner Essstörung, dem hass zu meinem Körper, meiner Vergangenheit erzählte und wie er mich aus dem Feuer rettete und wie wir zusammen lachten.
Jede einzelne dieser Erinnerungen stachen mir wieder und wieder ins Herz, und die frage warum er das gemacht hatte sollte mich die ganze Nacht nicht loslassen.
Ich erinnerte mich daran wie er meine wunden an den armen pflegte und wie er sagte dass ich wunderschön seie.
Ich fühle mich als würde ich ersticken , als wäre all das hier nur ein schlechter Traum aus dem ich einfach nicht zu erwachen scheine.
All das was ich ihm anvertraut hatte fühlte sich jetzt doppelt so schlimm an, ich frage mich ununterbrochen warum ich so aussehe, warum ich so dick bin, warum meine Nase so gross ist und warum ich nicht einfach wunderschön sein kann wie das Mädchen mit dem er geschlafen hat.
Meine Depression, meine Essstörung, mein Trauma, meine Verlustangst, meine Angststörung...alles fühlte sich doppelt so schwer an.
Ich fühle mich als ob jemand meinen Kopf unter Wasser drückt , mit jeder Sekunde die vergeht drückt er mich härter und tiefer in das Wasser.
Als ich versuche zu schreien kommt kein Ton aus meinem Mund.
Ich spüre wie das kalte Wasser meinen Rachen hinunterläuft, ich spüre wie ich mich daran verschlucke und vergeblich versuche das Wasser hoch zu husten.
Ich spüre wie das Wasser meine Augen nachgeben lässt und ich in eine unendlich verschwommene leere aus Wasser blicke.
Wenn ich dann endlich tot bin kann ich davon fliegen. Ich kann davon tanzen, rennen, kriechen oder hüpfen.
Ist der Tod nicht etwas befreiendes?
Wenn es nach dem Tod Leben geben sollte dann ist er wohl nicht befreiend , denn überall wo ich bin, Tod oder lebendig , ich werde immer das Wasser spüren und wie ich ertrinke ohne zu sterben.
Öffne ich meine Augen liegt Star neben mir, ich liege in ihrem Bett, sie schläft.
Ich bin weder in einem Ozean, einem Pool oder in einer Badewanne und niemand scheint mich gerade ertränken zu wollen.
Doch das Gefühl bleibt, Ewig?
Es ist ein körperlicher Schmerz in meiner Brust, in meinem Herz und das einzige was mir helfen kann wäre Tom.
Ich stand auf und lief ins Badezimmer, welches direkt gegenüber Stars Zimmer liegt, ich drückte mit zitternden Händen die Türklinke herunter und machte mit meine nackten Füssen den ersten schritt auf die kalten Fließen.
Meine Armhaare stellten sich bei dieser plötzlichen Kälte auf und ich schloss leise die Tür, dabei blieb das Licht aus.
Aus meiner Hosentasche holte ich eine scharfe Klinge und liess sie ohne zu zögern auf meinem Arm hinab. Sie schnitt so tief in mein Fleisch dass ich vor schmerz auf den boden fiel und mit dem rücken an die Badewanne krachte.
In diesem Moment war mir alles egal, ich wollte jetzt sterben, egal ob es nach dem Tod genauso schlimm mit mir weiter geht, und wenn ich tausend male sterben muss um nichts mehr zu fühlen dann ertrage ich jeden Schmerz den es kosten wird um endlich fürs immer und unwiederbringlich Tod zu sein.
Die Chance steht wohl 50/50 das es Leben nach dem Tod gibt.
Welcher Trottel hat sich das überhaupt ausgedacht?
Um Menschen Mut zu machen die sterben „müssen"?
In meiner zeit mit Tom hätte ich es auch schlimm gefunden zu sterben, doch jetzt wo ich weiss dass mein leben mir immer einen Strich durch die Rechnung zieht und ich weiss das kein Leben dieser Welt lebenswert ist,finde ich es absolut schwachsinnig menschen zu sagen das es noch Leben nach dem Tod gibt, denn jetzt habe ich Angst diesen schmerz nie wieder loszuwerden.
Es ist jetzt alles egal, dachte ich mir als ich in voller Verzweiflung die Klinge direkt auf die Hauptschlagader meines rechten Arms fielen ließ.
Ich drückte extra fest und zog die klinge mehrmals durch die wunde hindurch um sicher zu gehen das ich die Ader auch traf.
Der Schmerz war unbeschreiblich schlimm, so viel leid hatte ich mir selbst zugefügt, so viel schmerz wegen eines kleinen Augenblickes den ich am liebsten nie gesehen hätte.
Das Blut spritzte aus der Ader hinaus, es wurde immer mehr und mehr und schon bald spürte ich den dumpfen schlag meines Kopfes wie er auf den boden fiel und ich sah nur noch schwarz.
(Fortsetzung folgt!!!! Danke fürs lesen, ich hoffe euch geht es gut bis zum nächsten Kapitel !! <3)
( Leute BTW sorry für die Rechtschreibfehler....wenn das buch in tausend Jahren mal fertig ist gehe ich nochmal mit ChatGPT zsm über die Kapitel und mach sie Grammatikalisch perfekt 😅 Trotzdem gebe ich jetzt natürlich schon mein bestes, kontrolliere aber nicht alles nach Fehlern)
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Verbotene Liebe | Tom Kaulitz
Fanfiction„Ich kann keinen weiteren Tag verbringen, ohne deins zu sein" „Ich auch nicht meine Rose" nach diesen Worten fielen meine Lippen auf seine... „Ich würde mein Leben für sie geben...ich würde ihr mein Herz schenken..." „...in einer Welt in der ich n...
