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——————————JISUNG——————————
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ZUR Mittagszeit füllte sich das Café immer mehr mit Menschen aus verschiedenen Orten und Schichten. Die einen kamen zu ihrer Mittagspause auf einen kurzen Kaffee vorbei, die anderen waren Jugendliche und brauchten eine Stärkung, bevor ihre nächste Schulstunde begann, und wiederum andere kamen hierher, um sich auf die ruhigen, kommenden Stunden vorzubereiten, die nach diesem Ansturm eintreten würden.
Entweder würden sie dann mit ihren Freunden den Nachmittag hier verbringen oder sie waren kreative Leute, die sich in die Ecke setzten und an ihrem Buch arbeiteten.
Sie alle waren Menschen mit Träumen, die sie klar vor Augen hatten und mit ihrer Tätigkeit stetig immer näher an diesen herankamen, während ich hinter der Theke stand und ihnen den nötigen Becher, gefüllt mit reinem Koffein, in die Hand drückte und darauf hoffte, dass ich mit dem winzigen Gehalt meinem Traum auch ein Stück näher treten durfte.
Oder man war wie meine Schichtkollegen, die von diesem Job hier tatsächlich lebten. Ich meine, aktuell tat ich das auch, aber für mich war es eine temporäre Sache. Für sie würde es noch einige Jahre so weitergehen und es schien sie beide nicht im Geringsten zu stören.
Viel mehr machten sie sich darüber lustig, dass ich größere Ziele hatte und von dieser Theke wegtreten wollte. Aber so richtig übel nehmen konnte ich es ihnen auch nicht, denn wer glaubt schon an einen armen, schüchternen Mann, der sagt, dass er es in die Musikindustrie schaffen will mit seinen zwei besten Freunden? Aber sie unterstützten uns soweit sie konnten.
Innerlich hinterfragte ich dies jeden Tag, während ich nach außen hin das typische Verkäuferlächeln trug und einem nach dem anderen die Becher in die Hand drückte. »Hier, bitteschön«, sagte ich mit eben diesem Lächeln zu einem Mitte Dreißigjährigen, welcher es nicht mal wagte, mich überhaupt anzusehen. Er behielt den Blick auf sein Handy, welches sicherlich von noch mehr Nachrichten überschwemmt wurde als meins, welches ich alle paar Minuten in meiner Hosentasche vibrieren spürte.
Die einzige Interaktion, die ich von ihm erhielt, waren seine Bestellung und jetzt die nötigen Scheine, die er mir dafür schuldig war.
Die Überrennung von Menschen hatte sich damit beruhigt, und das Café füllte sich nun mit aufgeregtem Gerede und Gelächter. Da ich das schon gewohnt war, blendete ich sie einfach aus und drehte mich um in die Richtung zu einem meiner Kollegen.
Er war bis eben noch an der Kaffeemaschine beschäftigt und hatte sich seinen eigenen Mittagskaffee abgezapft.
»Seungmin, das kannst du nicht machen!«, fauchte ich ihn leise an. »Was, wenn der Chef davon Wind bekommt?«
Der Besagte sah mich an und trug ein Schmunzeln auf seinen Lippen.
»Ich bitte dich, von uns hängt dieser Laden hier doch ab. Das-«, er hob den Kaffee demonstrativ hoch. »-ist das Mindeste, was ich dafür bekommen sollte.«
Ich zögerte für einen Moment, wo mir klar wurde, dass er durchaus Recht hatte. Seungmin, ich und Jeongin, welcher gerade noch damit beschäftigt war, die heißbegehrten, leeren Tische sauber zu wischen, waren mit Abstand diejenigen, die am häufigsten arbeiteten und sich auch freiwillig zum Einspringen meldeten, wenn jemand sich kurzfristig krank gemeldet hatte.
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FAKE.
Fanfic»𝐼𝑐𝘩 𝘩𝑎𝑏𝑒 𝑑𝑖𝑐𝘩. 𝐷𝑎𝑠 𝑟𝑒𝑖𝑐𝘩𝑡 𝑧𝑢𝑚 𝑈̈𝑏𝑒𝑟𝑙𝑒𝑏𝑒𝑛.« ▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃▃ Nach einer verlorenen Wette muss Jisung sich auf der Dating Plattform "Love-Shot" anmelden und sich dort für vier Wochen aufhalten. Minho wurde von seine...
