Ich erwachte mit einem hämmernden Kopfschmerz, der meinen Schädel zu sprengen drohte.
Meine Augen brannten, und es fühlte sich an, als hätte ich gestern eine Woche lang durchgetanzt.
Die Erinnerung daran, wie ich mich überhaupt ins Bett schleppte, war mehr als verschwommen.
Langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite und erblickte einen Rücken – und zwar einen oberkörperfreien Rücken, mit Schultern und Muskeln.
Mein Herz würde normalerweise einen Schlag aussetzen, doch das Bett war gerade so gemütlich...
Ich starrte weg, versuchte zu ignorieren, was ich gerade gesehen hatte aber dann drang die Realität plötzlich zu mir durch.
Ein Junge.
Oberkörperfrei.
In einem Bett.
Mit mir.
Panisch setzte ich mich auf und brachte mich selbst beinahe aus dem Gleichgewicht.
Ich sah das Gesicht.
Und ich dachte es hätte nicht noch schlimmer werden können, doch das wurde es.
Mattheo fucking Riddle.
Er regte sich langsam, murmelte etwas Unverständliches und drehte sich halb zu mir. Sein Gesicht wirkte noch schläfrig, aber seine Augen verengten sich leicht, als er mich ansah.
»Was zur Hölle machst du in meinem Bett?« platzte ich heraus, meine Stimme vielleicht ein wenig lauter und zittriger, als ich es wollte.
Er rieb sich mit einer Hand übers Gesicht und stöhnte leicht genervt. »Es ist 7 Uhr oder so, meine Fresse... reg dich ab.« Er deutete mit einem leichten Kopfnicken auf das Bett. »Außerdem bist du in meinem Bett, Liebes."
Ich wurde sofort still und schaute auf mich herunter. Mein Kleid war verrutscht, hing halb an meiner Taille und ich war... alles andere als bedeckt.
Ein kalter Schauer durchfuhr mich, und mein Blick wanderte erneut zu ihm – immer noch oberkörperfrei. Mein Atem stockte.
Hatten wir etwa...?
SEX?
Der Schock war mir wohl ins Gesicht geschrieben, denn plötzlich begann Mattheo langsam zu grinsen.
Sein Ausdruck veränderte sich von genervt zu amüsiert, und es schien als könne er meinen Gedankengang wortlos lesen.
Schließlich griff er nach einem Kissen und bevor ich überhaupt reagieren konnte, landete es sanft, aber bestimmt in meinem Gesicht.
»Wir haben nicht miteinander geschlafen.« sagte er, ein Hauch von Belustigung in seiner Stimme.
Ich schob das Kissen aus meinem Gesicht und funkelte ihn an, während die Erleichterung in mir wuchs – und gleichzeitig das Bedürfnis, ihm eins überzubraten. »Vielleicht könnte man ja mal darauf hinweisen, bevor du mich halbnackt in deinem Bett aufwachen lässt!«
Er zuckte gelassen mit den Schultern, seine Lippen immer noch zu einem frechen Grinsen verzogen. »Hast du gestern ganz schön aufgedreht. Die Vorstellung, dass wir...« Er hielt inne, als ob er darüber nachdachte, mich weiter zu ärgern. »Aber nee. Ich hab dich bloß vor dir selbst retten müssen.«
Mein Kopf schmerzte weiterhin, aber langsam schlich sich eine Mischung aus Scham und Ärger in meine Gedanken.
Ich hätte ihm am liebsten ein Kissen ins Gesicht geworfen – oder mich zumindest unter irgendeiner Decke vergraben und nie wieder rauskommen.
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Violent.- Mattheo Riddle Fanfic.
Fiksi PenggemarDie Schwester von Harry, verliebt sich in den Sohn des dunklen Lords. Doch sein Vater ist derjenige, der für den Tod ihrer Eltern verantwortlich ist, was Harry dazu bringt, ihn zutiefst zu verachten. Trotz dieser schmerzhaften Vergangenheit kann Sa...
