Trigger Warnung!
Bevor ihr anfängt zu lesen solltet ihr wissen das es in diesem Kapitel um Vergewaltigungen und Folter geht.
○ E ● L ○ A ●
Während ich darauf warte das Atlas kommt räume ich etwas meinen Tisch auf und richte eine bequemere Umgebung für uns ein. Als plötzlich die Tür aufgeht und Atlas besorgt in den Raum sieht, erschrecke ich mich kurz und gehe dann gleich darauf auf ihn zu und beruhige ihn. Lia steht hinter ihm und lächelt mich entschuldigend an. Ich lächle zurück und schicke sie weg. ,,Ist alles in Ordnung mit euch?", fragt er immer noch etwas besorgt.
,,Uns geht es gut. Ich möchte mit dir nur über etwas reden. Ich wollte dir keine Angst einjagen.", spreche ich und lege meine Hand auf seine Wange. Er schmiegt sich an ihr und legt seine Hände an meine Taille. ,,Komm wir setzen uns.", äußere ich und führe ihn auf die Sofa. Auf meiner Lippe kauend überlege ich wie ich das Thema beginnen sollte. ,,Dean war vorhin da.", spricht Atlas und unterbricht somit meine Gedanken. Ich nicke. ,,Wie war es?", fragt er. ,,Er ist verwirrt und er hat Angst.", spreche ich.
,,Aber weißt du was ihn mehr belastet als seine Probleme?", er sieht mich fragend an. ,,Deine Probleme,", äußere ich und begegne gleich darauf seinem verwirrtem Blick. ,,Was ist in deiner Vergangenheit passiert Atlas?", Atlas versteift sich vor mir und sieht zur Besch farbenen Wand gerade aus neben meinem Schreibtisch. Seinen Blick erkenne ich nicht wieder. Er sieht anders aus. So als ob er leidet. ,,Atlas?", flüstere ich fragend. Im ersten Moment reagiert er nicht, doch nach kurzer Zeit dreht er sich ohne ein Wort zu mir.
,,Atlas du machst mir Angst! Bitte rede mit mir.", bitte ich ihn flehend. Er blinzelt ein paar mal, bevor sein Blick sanfter wird. ,,Ich werde mit ihm reden.", äußert er und steht auf. ,,Ich hab dir alles über meine Vergangenheit erzählt. Ich erwarte das gleiche. Atlas, ich flehe dich an.", er bleibt stehen, dreht sich jedoch nicht um. ,,Ein anderes mal.", spricht er. ,,Setz dich verdammt nochmal hin!", spreche ich mit fester Stimme. Er dreht sich um und setzt sich wieder auf seinen Platz von gerade eben.
,,Ich war siebzehn.", er sieht auf seine Hände, die er ineinander hält. ,,Mein Vater kam eine Woche nach meinem Geburtstag zu mir und meinte das wir wohin gehen werden.", sein Blick huscht zu mir, dann zu meinen Händen. Ich strecke meine rechte Hand zu ihm, er nimmt sie und zieht mich an seine Brust. Er lehnt sich an die Lehne und führt seine Hand durch meine offenen Haare. ,,Ich dachte damals er schenkt mir das Auto das ich wollte.", äußert er mit keinerlei Emotion in seinem Gesicht.
,,Wir sind an ein abgelassenes großes altes Haus gefahren. Als ich ihn fragte was wir hier machen, sagte er nur das es ein Ritual sei. Damals verstand ich nicht was er meinte.", er atmet tief ein. ,,Ich bin hinein gelaufen und gleich darauf hörte ich wie mein Vater weg fuhr.", ich nehme seine Hand in meine und drücke sie sanft. ,,Im inneren war es stickig, überall lag Schimmel und es lag ein Geruch in der Luft den ich zuerst nicht zuordnen konnte. Ich ging weiter, bis ich mein Bewusstsein verlor und in einem großem hellem Raum aufwachte. Ich war gefesselt an einem altem Holzstuhl.", seine Atmung ist unregelmäßig und frustriert. Ich nehme seinen Hand und lege sie mit meiner zusammen auf meinen Bauch und schmiege mich an seine Brust.
Er entspannt etwas, bevor er weiter erzählt. ,,Ich denke im tiefen inneren hatte ich Hoffnung das mein Vater kommt, doch darauf konnte ich mich nicht verlassen. Ich suchte einen Weg mich zu befreien, doch als die ersten Männer hinein kamen, mit kleinen Mädchen hörte ich auf.", gleichzeitig atmen wir tief ein und aus. ,,Sie sahen nicht gut aus. Sie sahen müde aus. Ich schrie sie an das sie sie gehen lassen sollten, doch sie lachten nur und fingen an die kleinen Mädchen zu vergewaltigen. Ich suchte verzweifelt einen Weg sie zu stoppen, doch es war hoffnungslos, die Fesseln an meinen Händen waren zu fest und der Stuhl zu stabil.", er drückt seine Lippen auf meinen Haaransatz und atmet meinen Geruch tief ein.
,,Ich liebe dich Ela.", flüstert er. Ich drücke mich enger an ihn. ,,Ich liebe dich auch.", flüstere ich zurück während er tief einatmet. ,,Ich weiß nicht wie lange es ging, dass letzte an das ich mich erinnere ist das sie die Mädchen am ende erschossen haben und alles voll mit Blut war. Zwei Nächte blieb ich dort im Raum mit den Leichen, ich erinnere mich an einige Männer die danach nochmal gekommen sind und die Leichen weiter vergewaltigt haben.", äußert er und macht eine längere Pause. ,,Zwei Tage später haben sie die Mädchen weg gebracht und an den Platz von ihnen sind einige Männer gekommen die kleine spielende Kinder vor mir umgebracht haben. Die Leichen der unschuldigen Kinder haben sie auch eine Nacht im Raum gelassen.", ,,Wie hast du Tag und Nacht auseinander gehalten?", frage ich.
,,Es gab ein kleines Fenster im Raum, von dort aus kam ein wenig Licht hinein.", antwortet er und hebt an meinem Kinn mein Gesicht an und führt es gegenüber von seinem Gesicht. Sanft wischt er meine Tränen weg und nähert sich meinem Gesicht. Er legt seine Stirn an meine und führt seine Hand an meine Wange. Ich sehe zu ihm und erkenne seine geschlossenen Augen. Ich kann mir nur vorstellen wie schlimm das für ihn gewesen war. ,,Am nächsten Morgen haben sie mehrere Frauen vor mir verprügelt und sie auch getötet, dann gab es zwei Tage ruhe. Sie gaben mir kaum etwas zu essen und ich konnte kaum schlafen vor Wut und Angst. Am letzten Tag kamen einige von den Mördern, sie schlugen auf mich ein, schossen auf mich und versuchten mich umzubringen. Ich wusste das ich dort selber raus musste, doch ich wusste nicht wie. Als ich es irgendwann geschafft habe, war das einzige an das ich dachte Rache. Ich tötete all die Männer die ich gesehen habe und begrab alle Frauen und Kinder so wie sie es verdienten. Ich habe das Haus verbrannt und bin zurück nach Hause gelaufen.", erzählt er.
,,Es tut mir so leid.", spreche ich und lege meine Hand an seine Wange. Wir befinden uns immer noch Stirn an Stirn und ich liebe es. ,,Ich verspreche dir das unsere Kinder das nicht durchmachen werden. Ich verspreche dir ich werde sie mit meinem Leben und soviel mehr beschützen. Ich verspreche dir das sie niemals so viel leiden werden wie wir!", verspricht er mir und lässt zu das eine einzige Träne sein Auge verlässt. Ich wische sanft seine Träne weg und nähere mich seinen Lippen. Ich lege meine Lippen auf seine. Er erwidert meinen Kuss und zieht mich enger an sich.
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My Wife's Life
AléatoireZweiter Teil von My Brothers Psychologist Ela... Meine kleine Prinzessin. Ich vermisse dich und werde dich finden, versprochen! ○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○ Ela wurde entführt und wartet auf ihren Mann der sie retten soll, doch wo bleibt er? Auf d...
