○ E ● L ○ A ●
Atlas führt mich hinein und setzt sich mit mir zusammen auf die Couch. Immer noch überrascht von dem was mein Großvater gerade gesagt hat sehe ich auf den Couchtisch. Er wird sterben und lässt sich noch nicht mal helfen. ,,Ich würde meine letzten Tage auch viel lieber mit dir verbringen wollen.", spricht er ruhig. ,,Ich auch.", erwidre ich und lege meinen Kopf auf seine Brust. ,,Ich verstehe ihn, ich hätte nicht anders reagiert, trotzdem zu wissen das er bald nicht mehr da sein wird, tut weh.", gestehe ich.
,,Der Tot ist uns immer näher als wir es akzeptieren wollen. Ich habe viele Menschen getötet und keiner von ihnen hätte erwartet das sie so früh sterben werden. Wir gehen alle immer davon aus das wir ein langes und erfolgreiches Leben haben werden, doch so ist das nicht. Jeder wird sterben. Auch wir irgendwann.", spricht Atlas aufmunternd und dreht mein Gesicht zu ihm. ,,Wichtig ist nur das wir sie nie vergessen und sie immer Ehren.", lächelt er und wischt die Tränen aus meinem Gesicht.
,,Lass uns etwas essen, dann lasse ich dich in der Klinik ab okay?", ich nicke und gehe mit ihm zusammen in die Küche. Nachdem wir gemeinsam das Frühstück vorbereitet haben, genießen wir es gemeinsam und reden über unser Baby. Als wir fertig sind räumen wir schnell alles auf und verlassen das Haus. ,,Wenn du heute zu Hause bleiben willst kann ich das verstehen Meleğim.", spricht er ruhig, als wir zum Auto laufen. ,,Nein, alles gut. Heute kommt Dean vorbei. Ich kann ihn jetzt nicht im Stich lassen.", antworte ich und steige ins Auto.
Atlas fährt mich zur Klinik und fährt von dort aus weiter in seine Firma. Nachdem er weggefahren ist begrüße ich Thomas und gehe hinein. Im inneren begrüßt Lia mich sofort herzlich und gibt mir meinen Tagesplan bekannt. Als mein erster Patient kommt setzt er sich gegenüber von mir hin und erzählt über sein Leben, wie es sich verändert hat im Laufe der Zeit. Das bringt mich etwas zum Nachdenken nach ihm wird Dean kommen. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Die Drogen die er untergejubelt bekommen hat ihn bei so einer kleinen Menge schon süchtig gemacht. Er war die letzten Wochen in einer Art Klinik in der er seine Sucht bekämpft hat. Er ist zwar noch nicht clean doch er arbeitet daran.
Atlas meinte ich muss ihn nicht mehr in Therapie behalten und das sie sich auch eine andere Psychologin suchen können, doch ich sagte nein und das ich ihn behalten will. ,,Was denken sie?", fragt mich plötzlich mein Patient. Ich sehe zu ihm. ,,Tut mir leid. Kannst du deine Frage wiederholen?", entschuldige ich mich und sehe erneut zu ihm. ,,Meinen Sie nicht auch das wir einfach nur die Opfer sind von Tätern die mit ihren Psychologischen Problemen nicht klar gekommen sind?", wiederholt er seine Frage. ,,Auf irgendeine Art und Weise schon, doch meinst du sie machen es alle bewusst? Man kann leider nicht alle immer in eine Schublade stecken. Manche Menschen kommen super mit ihren Problemen klar und lassen niemanden davon etwas spüren, die anderen übertragen es unbewusst auf andere und dann gibt es noch Leute die es überhaupt nicht interessiert und andere absichtlich kaputt machen.", antworte ich. ,,Da haben sie recht. Wenn wir schon dabei sind. Ich würde gerne mit ihrem Einverständnis die Therapie beenden.", erklärt er. ,,Ich finde es gut das du das ansprichst. Ich habe auch darüber nachgedacht. Ich denke du bist so weit um wirklich wieder stark ins Leben zu treten oder?", er nickt lächelnd.
,,Dir ist hoffentlich klar das du trotzdem jeder Zeit wieder kommen kannst auch wenn es nur zu einem Kaffee ist.", lächle ich. ,,Dann sehen wir uns.", ,,Bestimmt.", antworte ich lächelnd und verabschiede mich bei ihm. Ich atme tief durch und setze mich wieder auf meinen Platz ehe ich meine Sachen für Dean vorbereite. Als er nach fünfzehn Minuten hinein kommt, sieht er müde aus. Sein Lächeln ist nicht zu sehen und unter seinen Augen sind tiefe Augenringe zu sehen. ,,Ich dachte wenn ich wieder komme, werden hier Wachleute oder Leute sein die mich verurteilen werden.", äußert er mit tiefem Schmerz in seiner Stimme. ,,Alle die hier her kommen haben ihre Probleme und sie wissen das man keine Menschen verurteilt denen es nicht gut geht.", antworte ich und zeige auf seinen Platz.
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My Wife's Life
DiversosZweiter Teil von My Brothers Psychologist Ela... Meine kleine Prinzessin. Ich vermisse dich und werde dich finden, versprochen! ○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○ Ela wurde entführt und wartet auf ihren Mann der sie retten soll, doch wo bleibt er? Auf d...
