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○ A ● T ○ L ● A ○ S ●

Vorsichtig stehe ich vom Bett auf und gehe in die Küche. Ich öffne die Balkontür und gehe hindurch. Ich lehne mich ans Gitter und beobachte die Männer die unten Wache halten. Plötzlich klingelt mein Handy weshalb ich es aus meiner Hosentasche nehme und ran gehe. Es ist Sam. ,,Du solltest sofort in den Club kommen!", ,,Warum?", ,,Der Club wurde demoliert.", erklärt er. ,,Ich komme sofort.", antworte ich und gehe ins Schlafzimmer. Schnell ziehe ich meinen Anzug an und setze mich anschließend zu Ela ans Bett. Sanft küsse ich ihre Wange und warte darauf das sie ihre Augen öffnet.

,,Ich muss los. Dein Auto steht unten, einige Männer werden dich begleiten.", erkläre ich ihr. ,,Wie viel Uhr haben wir?", fragt Sie mit geschlossenen Augen. ,,Kurz vor acht.", Sie öffnet schlagartig ihre Augen und setzt sich auf. ,,Warum hasst du mich nicht früher geweckt?", fragt sie. ,,Weil es noch nicht acht Uhr ist.", sie schüttelt belustigt ihren Kopf und küsst mich bevor sie sich wieder zurück legt. ,,Heute Mittag essen wir zusammen.", erwidre ich. Nachdem ich ihr noch ein letztes Mal durchs Haar gefahren bin verlasse ich das Anwesen, steige in mein Auto und fahre los.Die Fahrt zum Club vergeht in einem stillen Zorn. Ich starre auf die Straße, doch meine Gedanken kreisen um nur eine Sache: Wer hatte den Mut – oder die Dummheit – meinen Club anzugreifen? Ich wünschte ich könnte es schon wissen ohne das ich dorthin fahre, somit könnte ich länger bei meiner wunderschönen Frau bleiben.

Als ich ankomme, stehen Sam und zwei weitere Männer meines Vaters bereits draußen. Die schwarze große Tür ist nicht wiederzuerkennen, Scheiben wurden mit Schüssen zerbrochen, Kugel spuren einer Waffe sind überall zu erkennen– eine klare Botschaft. Kein Zufall. Das war geplant.

„Zeig's mir", befehle ich Sam mit einem kühlem Ton. Sam nickt sofort und geht mir voraus. Der Tanzbereich ist verwüstet, Möbel zerstört, sogar die VIP-Lounge ist nicht verschont geblieben trotz das sie in der oberen Etage ist. Mein Blick bleibt auf der Bar hängen. Ein kleiner gefaltener Zettel liegt auf der Theke. Ich nehme den Zettel in die Hand und falte ihn auf ehe ich anfange ihn zu lesen: Das ist noch der Anfang. Ich werde dir alles wegnehmen. Alles was dir gehört wird meins sein. So wie es sich gehört! 

Der Zettel wurde per Hand geschrieben.

Ich spüre, wie mein Kiefer sich anspannt. ,,Hast du schon eine Idee?", fragt Sam plötzlich neben mir.

Ja das habe ich.

„Noah", knurre ich.

Ich zerknittere den Zettel und halte ihn fest in meiner Faust, bevor ich mich wortlos umdrehe. Sam folgt mir, als würde er instinktiv spüren, dass es jetzt keine Fragen mehr geben wird und das auch nichts mehr so wird wie es einmal war.

„Lass sofort unsere Leute alles durchgehen – Kameras, Personal, Lieferanten, jeder, der in den letzten 48 Stunden hier war. Ich will Namen, Gesichter, Bewegungen. Und wenn nötig, lass die Server der Nachbarschaft scannen. Bring alle in die Firma und sag meiner Assistentin sie soll alles für heute absagen!" Mein Ton ist ruhig, keiner würde merken das ich bald vor Wut explodiere, bis auf eine Person.

Ela. Meine Ela.

Sam nickt. „Verstanden."

Ich bleibe kurz vor dem Ausgang stehen und blicke über die Verwüstung. Noah spielt mit dem Feuer. Ich werde ihm alles nehmen, bevor er auch nur einen Finger nach dem greift, was mir gehört.

Er will Krieg? Dann bekommt er Krieg.

~4 Stunden später~

,,Atlas?", ertönt auf einmal eine sanfte Stimme. Ich hebe meinen Kopf von dem Tablett und sehe zur Tür. Ein Engel steht dort. Mein Engel. ,,Meleğim?", ich stehe von meinem Sessel auf und gehe auf sie zu. Sie öffnet ihre Arme und drückt sich fest an mich. ,,Ich dachte wir essen gemeinsam?", äußert sie nach einer ruhigen Minute. Fuck! Das wollten wir! Ich sehe sie entschuldigend an. ,,Gut für mich. Ich darf Essen aussuchen!", ruft sie erfreut und hebt eine Tüte hoch. Verwirrt darüber woher die Tüte kommt lächle ich und küsse sie erneut. Gemeinsam gehen wir an meinen Tisch und setzen uns. 

,,Was war denn so wichtig, dass du die Zeit aus den Augen verloren hast?", fragt Ela, während sie das Essen aus den Tüten packt. ,,Einer der Klubs wurde angegriffen.", antworte ich. ,,Noah?", fragt sie und stellt mir eine kleine Schale aus Kunststoff mit Pasta im inneren vor mich. ,,Ja", antworte ich. ,,Was hast du jetzt vor?", ,,Ich habe alle befragt.", sie nickt und setzt sich mit ihrer eigenen Schale gegenüber von mir hin.

,,Und kam was raus?", ,,Nicht wirklich, nur das es kurz nach der Schließung heute Nacht passiert ist.", ,,Kameras?", ,,War ich gerade dran.", sie nickt. ,,Wie kann ich dir helfen?", ,,Du hilfst mir schon.", sie lächelt verlegen und isst ihr Essen weiter.


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Leider ein etwas kurzes Kapitel dieses mal…
Ich hoffe es gefällt trotzdem. Das nächste Kapitel wird wieder länger. Wie sehen uns❤️❤️❤️

My Wife's LifeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt