○ E ● L ○ A ●
Einige Stunden nach dem Abschied mit Atlas, sitze ich mit Lia und Dean zusammen vor der Tür. Gerade haben wir eine einstündige Pause, bis der nächste Client kommt. ,,Meint ihr ich könnte mit einer Clientin von hier schlafen?", ,,Nein!", sprechen Lia und ich wie aus einem Mund. ,,Okay okay.", hebt er grinsend seine Hände. Ich schüttle meinen Kopf und sehe zur Hauptstraße. ,,Oh ich glaube das Telefon klingelt!", ruft Lia, eilig bevor sie hinein stürmt. ,,An was denkst du?", fragt Dean plötzlich.
Ich sehe zu ihm, bevor ich wieder zur Straße sehen und die vorbei fahrenden Autos beobachte. ,,An die Situation mit Noah.", antworte ich. Ich atme tief ein und aus. ,,Der kleine wird auf der Welt sein wenn es soweit ist.", ,,Hast du Angst vor diesem Tag?", ich wende meinen Blick zu ihm. ,,Ich kenne Atlas und ich weiß das er alles tun wird um uns zu beschützen,", ,,Das wird er, doch trotzdem bin ich mir sicher das er etwas anderes im Schädel führt.", mit einem wissendem Lächeln sehe ich zu ihm. ,,Das denke ich auch.", ich streiche über meinen Arm, der von meinem langärmligem Kleid bedeckt wird, da mir etwas kalt wird. ,,Morgen früh brauchst du nicht zu kommen. Thomas wird morgen kommen.", erkläre ich. Dean nickt.
Ich verabschiede mich von ihm und gehe hinein. Bevor mein letzter Client für heute kommt, muss ich noch einige Dinge klären. Doch als es an meiner Tür klopft, werde ich abgehalten. Ich sehe hoch als die Tür sich öffnet und erkenne einen braunhaarigen Mann. ,,Tut mir leid das ich hinein komme.", ich sehe ihn fragend an. ,,Ich bin Manuel Stein.", plötzlich macht es klick. Vor einigen Tagen hat einer meiner Psychologen gekündigt, da er in eine andere Statd ziehen wird und Lia und ich mussten nach jemand neuen suchen. ,,Tut mir leid, dass hatte ich voll vergessen.", erkläre ich und stehe auf. Ich zeige ihm den Stuhl vor meinem Tisch.
,,Ich bin Ela Genc. Sie hatten mit meiner Assistentin Lia gesprochen.", erkläre ich. ,,Die süße an der Rezeption?", ,,Ja, genau. Ich würde Ihnen aber raten, ihr nicht zu nahe zu tretten.", er sieht mich fragend an. ,,Sie ist verheiratet und hat ein Kind.", ,,Schade.", antwortet er. ,,Der größte Teil der Angestellten ist verheiratet. Ich würde vorsichtig sein.", würde ich nicht ihn als Psychologen brauchen, würde ich ihn rausschmeißen, doch nach der Entführung lief einiges nicht mehr so wie es sollte. ,,Am Telefon habt ihr eigentlich alles besprochen, deswegen wird Lia Ihnen glei-", ,,Du. Ich bevorzuge das du.", ,,Ich jedoch nicht.", er nickt und streckt sich um seine Haltung zu ändern. ,,Lia zeigt Ihnen ihr Zimmer.", erkläre ich und führe ihn zur Tür. Gemeinsam laufen wir zu Lia an den Tressen, doch als sie dort nicht ist warten wir. Ich weiß nicht warum aber ich fühle mich unwohl. Sehr unwohl, ich mag ihn nicht...
,,Sie sind anscheinend auch nicht zu haben.", zwinkert er. ,,Nein.", antworte ich und streiche mit meiner rechten Hand über mein Babybauch. Während meiner Tat versuche ich meinen Ring so gut wie nur möglich zu zeigen. Als meine blondhaarige Assistentin wieder eintritt sieht sie uns fragend an. ,,Sein Zimmer.", erkläre ich. Sie nickt und legt den Schlüssel über den Tressen. ,,Das Zimmer gegenüber von dem von Ela.", erklärt sie monoton. Sie mag ihn auch nicht. Gut. Wir müssten ihn jetzt nur noch vor Ethan, Dean und Atlas verstecken…
,,Bin deiner Meinung.", äußert Lia. ,,Wo bleibt Theo?", frage ich Lia. ,,Soll ich ihn anrufen?", fragt sie. Ich nicke. ,,Ist es normal das ich dauernd hunger habe?", frage ich sie als mein Magen knurrt. Sie lächelt. ,,Ja und glaub mir das wird noch schlimmer.", ich streiche mit einer Hand über mein Gesicht. ,,Ich gehe nochmal etwas an die Frische Luft.", erkläre ich ihr. Sie nickt während sie die Nummer wählt. Ich gehe die Stufen nach unten und bleibe bei Dean stehen. ,,Ich fühle mich wie ein Walross.", plötzlich ertönt sein lachen.
Empört sehe ich zu ihm. ,,Das kann ich mir vorstellen.", grinst er, doch als er meinen Blick sieht verstummt er. ,,Theo hat den Termin verschoben, weil er einen Termin bei seinem Hausarzt hat.", erklärt Lia, als sie zu uns kommt. Ich nicke. ,,Dann sind wir für heute fertig.", grinse ich. ,,Kann ich dann gehen?", fragt Lia. ,,Sicher, ruf Ethan an.", sie nickt und geht hinein. ,,Wann machen eigentlich, die andere Psychologen Feierabend?", ,,Die Klinik schließt in einer Stunde und bis dahin müssen alle Seansen fertig sein.", erkläre ich. Er nickt. ,,Wie fühlst du dich hier?", ,,Es ist gut, doch es langweilt mich.", erkläret er. ,,Vielleicht regt es dich ja an eine sndere Stelle zu finden.", er zuckt mit den Schultern. ,,Wir sehen uns,", winkt Lia uns beim vorbeigehen zu.
,,Wirst du noch bis zur Schließung warten?", ,,Weiß noch nicht. Ich muss Atlas schreiben, doch der Weg zu meiner Handtasche ist zu weit weg.", Dean grinst amüsiert, bevor er mir sein Handy reicht. ,,Danke.", ich wähle die Nummer von Atlas, ehe ich daraufklicke und ihn anrufe. ,,Dean?", ,,Ich bins Atlas.", ,,Diese wundervolle Stimme hätte auch keinem anderen gehören können.", ich lächle verlegen. ,,Ist alles in Ordnung?", ,,Ja, nur mein letzter Client hat abgesagt, deswegen wollte ich fragen wann du mich abholen kannst?", ,,In einer halben Stunde bin ich da.", erklärt er. ,,Dann bis später.", ,,Bis später.",
Ich gebe Dean sein Handy zurück und setze mich vorsichtig auf die niedrige Steinmauer. ,,Meinst du es ist noch zu früh für mich?", ,,Für was?", et macht seine Hände in seine Hosentaschen und kommt mit langsamen Schritten auf mich zu. ,,Feiern,", ,,Denkst du es ist zu früh, oder denkst du du bist bereit?", ,,Um erhlich zu sein habe ich Angst, Angst vor dem was passieren könnte. Das letzte mal habe ich dich verletzt.", ,,Du warst von einer Droge eingenommen, du konntest nichts dafür.", antworte ich. ,,Ich hätte verhindern sollen, dass dass passiert.", ,,Und wie?", frage ich. Er kickt einen Stein gegen die Mauer.
,,Mir sollte bewusst sein das mein Leben ummer in gefahr ist.", ,,Findest du das es nicht so ist?", ,,Mir ist bewusst das die Menschen die mir wichtig sind in gefahr sind, doch bei mir ist es egal.", ,,Die meisten Menschen die so empfinden, empfinden das weil sie das Gefühl haben wertlos zu sein. Fühlst du dich wertlos?", er bleibt stehen. ,,Ich weiß das meinr Familie mich liebt und mich wertschätz und der ganze andere Kram, doch ich habe irgendwo auch das Gefühl das es ihnen egal wäre, wenn ich nicht mehr da bin.", er fängt wieder an umher zu laufen, mit langsamen und unbalancierten Schritten.
,,Hast du mal nachgedacht wie wichtig Fliegen sind?", er sieht mich verwirrt an. ,,Wenn es keine Fliegen geben würde, hätten wir ein großes Müll und Krankheitsproblem. Was ist deine Arbeit in der Familie? Was verhinderst du?", kurz denkt er nach. ,,Danke das du mir noch einmal ins Gesicht wirfst wie sinnlos meine Existenz ist.", ich verdrehe die Augen. ,,Du bist der der uns aus unserer Welt in deine zieht.", Dean dreht sich um, während ich nur hinter ihn sehe und Atlas erkenne. ,,Was meinst du?", Dean folgt Atlas mit seinen Blicken während mein Mann zu mir kommt.
,,Du bist die Person die sich nicht in die dunkle Welt der Waffen oder Drogen ziehen lässt.", ,,Natürlich hast du schlechte Zeiten gehabt, doch dafür hattest du gute Gründe.", ergänze ich. ,,Ich weiß nicht.", er zögert. ,,Ich habe eine Idee.", beide sehen mich neugierig an. ,,Frag alle aus deiner Familie, was sie als Rolle für dich empfinden.", Dean sieht mich verspielt an. ,,Ich habe nie Hausaufgaben gemacht, die hat immer Sam gemacht.", grinst er. Uch lege meinen Kopf schief und sehe ihn vorwurfsvoll an. ,,Wir sehen uns in zwei Tagen.", äußert er bevor er mit seiner Runde um das Gebäude beginnt. ,,Wie war die Arbeit?", fragt mein wundervoller Mann. ,,Ruhig, es ist ein neuer Psychologe gekommen, der die Tage anfängt ansonsten war alles ruhig, bei dir?", ,,Auch. Wollen wir?", ich nicke, doch bevor wir zum Auto laufen hante ich ihn an. ,,Meine Sachen sind noch drinnen.", verstehend nickt er und geht hinein.
Während ich auf ihn warte laufe ich langsam zum Auto und streiche über meinen kleinen Bauch. Naja so klein ist er ja nicht mehr. Als ich am Auto ankomme lehne ich mich dagegen und sehe in den leicht bewölkten Himmel. Es ist schönes Herbst Wetter inzwischen. Ich bevorzuge zwar Sommer, doch so ist es auch okay. Als Atlas auf mich zu kommt sperrt er mich zwischen ihm und der Tür ein. Mein Bauch lehnt sich an seinen und führt zu einem Kribbeln. Er legt seine Hand an meinen Nacken und drückt seine Lippen gegen meine. Ich lege meine Hand auf seine Wange und genieße unseren Kuss. Plötzlich spüre ich einen harten Tritt. Atlas tritt sofort zurück und sieht mich besorgt an, während ich fasziniert zu meiner Kugel sehe. ,,Er hat getreten.", meine Augen füllen sich mit Tränen. Atlas kommt wieder auf mich zu und legt seine Hände an meine Seiten. ,,Im nächsten Sommer ist er einfach bei uns, kannst du dir das vorstellen?", in seinen Augen sammeln sich Tränen. Ich lege meine Hand an seine Wange. ,,Die Zeit vergeht ziemlich schnell.", er nickt. ,,Wollen wir Adil holen und etwas essen gehen?", ich nicke.
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My Wife's Life
RandomZweiter Teil von My Brothers Psychologist Ela... Meine kleine Prinzessin. Ich vermisse dich und werde dich finden, versprochen! ○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○●○ Ela wurde entführt und wartet auf ihren Mann der sie retten soll, doch wo bleibt er? Auf d...
