Seufzend klappte ich meinen Laptop zu, nachdem ich mal wieder ein paar neue Artikel von diversen Internetseiten studiert hatte, und legte ihn beiseite.
Gähnend ließ ich mich zurück in mein Kissen fallen und schloss meine Augen.
Wie immer herrschte eine bedrückende Stille, sowohl in meinem Zimmer als auch im gesamten Rest dieses Hauses.Ohne zu zögern knipste ich meine Nachttischlampe aus, zog mir meine Decke tief ins Gesicht und starrte gerade aus in die Dunkelheit.
Meine Gedanken spielten mal wieder verrückt.Jedoch überkam mich die Müdigkeit recht zügig, sodass ich meine Augen schließlich nicht mehr offen halten konnte und stattdessen in einen tiefen Schlaf fiel...
***
Ich war gefangen.
In einem großen leeren Raum.
Überall waren Menschen, die ich flüchtig aus der Schule kannte.
Ihre Stimmen redeten ununterbrochen auf mich ein."Du bist ein Nichts."
"Was suchst du hier eigentlich noch?"
"Verschwinde!"
"Komm.Geh' einfach!Dich brauch doch eh keiner!", schrieen sie alle gleichzeitig und kamen mit langem Schritten immer weiter auf mich zu.
Panik durchzuckte meinen Körper.
Ich war völlig überfordert."Alle hassen dich." hauchte plötzlich eine mir viel zu bekannte Stimme.
Ich drehte meinen Kopf langsam nach rechts und schaute genau in das Gesicht meines Großvaters.
Er grinste mich breit an, bis jeder im Raum anfing zu lachen.
Auch er.
Die Person die mir alles bedeutete.***
Völlig außer Atem schrak ich hoch und saß nun kerzengerade in meinem Bett.
Es kam in letzter Zeit öfters vor, dass ich eher unschön träumte.
Das erklärte auch meine fast tägliche Müdigkeit.Ich atmete noch einmal tief ein und aus, bevor ich mich schließlich wieder hinlegte und versuchte noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Nach wenigen Minuten klappte dies dann auch und ich fiel diesmal zum Glück in einen traumlosen Schlaf...
***
Der schrille und nervtötende Klang meines Weckers weckte mich unsanft auf.
So gut wie jeden Morgen brauchte ich erstmal ein paar Minuten um wirklich einigermaßen wach zu werden.
Ich musste mich, wie eigentlich immer, selbst dazu überreden langsam aufzustehen und mich fertig zu machen.
Daran erkennt man mal wieder, dass ich wirklich so gar kein Morgenmensch bin und es wahrscheinlich auch nie seien werde...Im Bad angekommen klatschte ich mir zuerst eine volle Ladung kaltes Wasser ins Gesicht.
Danach schminkte ich mich dezent und versuchte meine Haare einigermaßen unter Kontrolle zu bringen, was sich heute allerdings als kleines Problem herausstellte, da sie in alle möglichen Richtungen abstanden.
Nachdem ich im Bad soweit alles erledigt hatte, schlurfte ich langsam zurück in mein Zimmer um mich vernünftig anzuziehen.Als auch das geschafft war, stapfte ich nach unten in die Küche und packte mir etwas zu Essen in meine Tasche, schlüpfte in meine Schuhe und zog mir meine Jacke über.
Wie immer kam ich pünktlich um 7:40 Uhr an der Bushaltestelle an.
Nach wenigen Minuten bog der Bus auch schon um die Ecke und hielt schließlich genau vor meiner Nase.Und dann brachte er mich, wie jeden verdammten Morgen, zum womöglich schlimmsten Ort auf dieser Welt.
Der Schule.
・・・・・・
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Life changes
Teen Fiction・・・ Immer wenn ein Problem aus der Welt geschafft ist, tauchen neue auf. Es ist wie ein Kreislauf, indem wir uns befinden und nicht entfliehen können. Das schlimme jedoch ist, dass sie jedes mal dein komplettes Leben verändern und in eine neue Richt...