Kapitel 49

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Ich öffne meine Augen und strecke mich. "Guten Morgen, Sonnenschein." Kyle verteilt auf meinem ganzen Gesicht Küsse. "Hör auf", sage ich lachend und versuche ihn von mir weg zu drücken. "Nein MRS. BIG", betont er. Ich verdrehe noch immer lachend die Augen und drücke ihn weg. Ich muss mich fertig machen. Mein Flieger geht in wenigen Stunden. Bevor ich aufstehe um ins Badezimmer zu gehen, wickel ich noch schnell meine Bettdecke um meinen Körper und gehe ins Badezimmer. Ich lasse im Badezimmer die Decke fallen und steige in die Dusche. Ich dusche mich kurz ab.

Nach meiner kurzen Dusche mache ich mich fertig und ziehe meinen Hello Kitty Bademantel an. Jaja, ich weiß. Ich als verheiratet Frau mit einem Hello Kitty Bademantel, aber was soll ich sagen? Der ist verdammt kuschelig. Im Bademantel und mit frisch geföhnten Haaren gehe ich aus dem Badezimmer in die Küche. "Kyle?", rufe ich. Ich gehe zurück ins Schlafzimmer. Vielleicht faulenzt er immer noch im Bett. Er wollte mich zum Flughafen fahren. Ich gehe ins Schlafzimmer rein und lache leise. Er ist wieder eingeschlafen. Ich gehe auf ihn zu und lehne mich über sein Gesicht. "Kyle, ich dachte du wolltest mich zum Flughafen fahren?", frage ich flüsternd. "Wann habe ich das gesagt?! Ich habe das nie gesagt!", kommt es patzig zurück. Ich muss wieder anfangen zu lachen. Ich gebe ihm ein leichten Kuss auf die Wange und drehe mich um, um zu meinem Kleiderschrank zu gehen und mich anzuziehen.

Mit einem Ruck zieht er mich an Handgelenk zu sich ins Bett. Ich rolle mich auf meine Seite und er lehnt sich über mich. "Bleib. Bitte", er sieht mich flehend an. "Du weißt, ich kann nicht...", gebe ich zurück. Kyle verzieht sein Gesicht und lässt sich wieder neben mich fallen. "Und wenn ich mitkomme?", er dreht sich auf die Seite und guckt mich an. "Und was ist mit deinem Meeting? Du kannst nicht einfach fehlen." Nicht mehr lange und Kyle würde der Vorgesetzter von Liam sein. Liam... Wow, mir fällt erst jetzt auf, dass ich lange nicht mehr an ihn gedacht habe, endlich. Wie es ihm wohl so geht? Okay, okay, Tori, denk jetzt nicht darüber nach, wie es Liam geht, konzentriere dich auf dein eigenes Leben. Konzentrier dich auf das hier und jetzt. "Du musst beim Meeting aber auch dabei sein, vergessen?" Kyle holt mich zur Gegenwart zurück. "Dir ist bewusst, dass ich nicht zum Vorstand gehöre. Ich bin bloß eine Assistentin." Ich grinse ihn frech an und stehe endlich auf. Wenn ich mir weiter so Zeit lasse, verpasse ich noch meinen Flug. Ich ziehe ein kurzes langärmliges Shirtkleid in dunkelblau an und kombiniere es mit weißen Chucks. Damit mein Outfit einigermaßen gut aussieht, binde ich meine Haare noch in einen Zopf. Ich schminke mich dezent und packe meine Tasche zu ende.

Pass, Portmonee, Handy, Ladekabel und restliche Dinge, die eine Frau benötigt. Mit meinem kleinen Koffer und meiner Handtasche mache ich mich auf den Weg zur Haustür. Ich platziere beide Taschen vor der Tür und gehe noch einmal kurz zu Kyle ins Schlafzimmer um Tschüss zu sagen. "Kyle Tsch-" Kyle steht angezogen vor mir. "Oh", sage ich nur. "Fahren wir?", er wedelt mit seinem Autoschlüssel herum und grinst mich an. Ich muss anfangen zu lachen und nicke. Zusammen fahren wir zum Flughafen.

"Time to say goodbye", sage ich und lächele ein wenig. Kyle verzieht sein Gesicht und zieht mich zu sich in eine Umarmung. "Musst du unbedingt gehen?", nörgelt er rum. "3 Tage. 3 Tage und ich bin wieder da" Ich gebe ihm einen leichten Kuss auf seine Nase. Ich löse mich von seiner Umarmung und schnappe mir meinen Koffer. "Ich rufe dich an, wenn ich gelandet bin." Kyle nickt nur traurig und ich gehe zur Eingangstür. "Bau ja kein Mist", rufe ich ihm zu. "Wenn du von mir verlangst Dreck zu essen, würde ich es ohne Nachfrage machen. Ich liebe dich, Tori", ruft er zurück und einige Menschen sehen mich blöd an. Ich muss anfangen zu lachen und gehe in den Flughafen hinein.


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Ich öffne die Taxitür und steige aus. "Heimat", flüstere ich und atme kräftig die Luft hier ein. Ich öffne meine Handtasche und ziehe mein Portmonee heraus. Nachdem ich meinen Taxifahrer bezahlt habe, ziehe ich aus meiner Handtasche noch mein Handy. Ich wollte Kyle anrufen, wenn ich angekommen bin. Leider habe ich es nur vergessen. Ich entsperre mein Handy und auf die Sekunde geht mein Handy aus. Das letzte was ich sehe ist, dass ich 51 verpasste Nachrichten von Kyle, meiner Tante, von meiner Cousine und sogar von Liam habe. Verwirrt packe ich mein Handy weg und gehe mit meinem Koffer im Schlepptau zu unserer Haustür. Ich klingel und wippe ungeduldig hin und her. Schritte sind zu hören und mein Vater öffnet die Tür. Er sieht traurig und verstört aus.

Mein neuer Chef (UNBEARBEITET!!!)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt