Kapitel 40

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Ein Klingeln reißt mich aus meinem traumlosen Schlaf. Ich reiße sofort meine Augen auf und gucke genervt auf mein Handy, das auf meinem Nachtisch liegt. Wer ruft zur dieser unreligiösen Zeit an? Ich schnappe mir mein Handy und drücke auf den Lautsprecher. „Hm?", murmle ich in meinen Lautsprecher. „Guten Morgen spreche ich mir Ms. Parker?", ertönt eine freundliche Männerstimme am anderem Ende der Leitung. Sofort setze ich mich gerade hin. Ich räuspere mich noch schnell und antworte: „Ja mit der sprechen Sie. Mit wem spreche ich da?" „Logan Wiliams. Sie hatten sich gestern bei uns per E-Mail für eine Stelle als Assistentin beworben. Wir würden sie gerne zu einem Vorstellungsgespräch einladen." „Wann soll ich da sein?", erwidere ich sofort. Das wäre wirklich der Oberhammer, wenn ich diese Stelle bekommen würde. „In einer Stunde?", fragt mich Mr. Wiliams. „Ich werde da sein", antworte ich wieder viel zu schnell und ohne wirklich nachzudenken. „Dann bis gleich Ms. Parker", sagt er und legt auf.

Endlich mal wieder etwas positives in meinem Leben. Ich springe aus meinem Bett und laufe ins Badezimmer. Ich putze schnell meine Zähne und bürste meine Haare kurz durch. Da ich sie gestern gewaschen habe, muss ich mich heute nicht um diese kümmern. Ich binde meine Haare zu einem hohen Zopf und setze noch meine Kontaktlinsen ein. Zu guter Letzt schminke ich mich noch schnell mit etwas Puder und Mascara. Weniger ist bekanntlich mehr.

In schnellen Schritten mache ich mich auf den Weg zu meinem Kleiderschrank. Nun folgt das Schwerste am Morgen - was soll ich anziehen? Ein Blick aus meinem Fenster sagt mir, dass es heute heiß werden würde, weswegen ich mich für einen grauen Rock, eine pinke Bluse und einen blauen Blazer entscheide. [Media]

Ich ziehe meine Uhr und meine schlichten schwarzen High Heels an und packe noch schnell meine Tasche. Ich stopfe meine Mappe mit meinen ganzen Persönlichen Unterlagen noch rein und gehe auch schon aus dem Haus.

„Kyle!", trällere ich in mein Handy. „Was los, Baby Girl?", murmelt es aus der anderen Leitung. Ich müsste ihn wahrscheinlich aufgeweckt haben. „Ich fahre gerade zu meinem Vorstellungsgespräch", sage ich stolz. „Du weißt schon, dass man nicht telefonieren darf beim Autofahren oder?" Ich verdrehe meine Augen. „Das Handy ist mit diesem Auto Telefon Bluetooth Ding verbunden." Kyle fängt an zu lachen. „Auto Telefon Bluetooth Ding also." Jetzt muss ich auch anfangen zu lachen. „Ich fahre gerade zu meinem Vorstellungsgespräch!", wiederhole ich. „Habe ich verstanden, Schatz. Ich wünsche dir viel Glück. Bei wem hast du dich beworben?" „Wiliams Company", antworte ich knapp. „Logan Wiliams?", fragt er und ich nicke. Schon blöd. Immerhin telefonieren wir. „Ja. Logan Wiliams glaube ich. Ich war müde und habe nur verstanden Vorstellungsgespräch", sage ich leicht lachend. „Wir investieren in Wiliams Company seit neustem", ich stöhne auf. Diese dumme Firma verfolgt mich. „Ach nö! Wirklich?", frage ich jetzt genervt. „Sie haben ihr Ziel erreicht", ertönt mein Navi. „Kyle, ich rufe dich danach nochmal an. Habe dich lieb." Ich fahre in die Tiefgarage. „Ich liebe dich", erwidert er und legt auf. Ein Grinsen bildet sich auf meinen Lippen. Er wird von mal zu mal süßer.

Ich parke meinen Kleinwagen richtig ein und steige aus. Ja, Frauen können auch parken! Wie ich dieses Klischee hasse. Ich schnappe mir meine Tasche und schließe mein Auto. Auf den Weg zu den Fahrstühlen versuche ich den Gedanken, dass Big Six hier rein investiert, zu vergessen. Wie oft würde ich irgendeinen Mitarbeiter von Big Six sehen. Einmal im Jahr? Wenn überhaupt. Ich meine eine gewisse Person wird wohl kaum die ganze Zeit in meinem Büro herum laufen. Meine Gedanken werde durch das Piepen der Fahrstuhltür unterbrochen. Ich steige ein und fahre zum Erdgeschoss.

„Und sie sind seit knapp einem Monat arbeitslos?", fragt mich der liebe Herr mit dem ich heute Morgen das Gespräch geführt hatte. „Genau", antworte ich knapp. Aufgeregt bin ich nicht. Vielleicht nur etwas angespannt. „Sie haben den Job", sagt Mr. Wiliams auf einmal. Ich sehe ihn mit großen Augen an. „Stimmt was nicht?", fragt er mich und lächelt leicht. „Ich will nicht unhöflich sein, aber Sie haben mir drei Fragen gestellt und stellen mich sofort ein?", frage ich unsicher. Das geht alles schon etwas schnell. Gestern beworben und heute eingestellt. Wahrscheinlich werde ich gleich noch auf ein Meeting gehen. „Ich habe mich bei der Firma Big Six informiert und Jim Big persönlich hat nur das Beste über sie gesagt." Big also...

„Also, wollen sie die Stelle haben?" „Natürlich", sage ich grinsend. Er steht auf und reicht mir die Hand. Schnell stehe ich auch von meinem Stuhl auf und schüttle seine Hand. „Willkommen bei Wiliams Company" er lächelt mich freundlich an.

„Lisa können sie Ms. Parker bitte ihr Büro zeigen?", spricht Mr. Wiliams in sein Telefon. Keine Sekunde später erscheint auch schon eine kleine schwarzhaarige alte Dame. Oh nein, sieht sie süß aus. „Komm mit Schätzchen", sie grinst mich breit an. Ich nicke und gehe auf sie zu. Zusammen verlassen wir das Büro von Mr. Wiliams und gehe zu meinem Büro. Meines ist keine 2 Meter von seinem entfernt. Sie öffnet die Tür und geht in mein zukünftiges Büro rein. „Und? Wie finden sie es?" Ich mustere mein Büro. Ich habe ein eigenes Zimmer. Wie cool ist das bitteschön? Bei Big Six befand sich mein Schreibtisch im Flur und direkt vor Liams Bürotür. Und hier? Ich habe mein eigenes Büro!

In meinem Büro befindet sich ein großer Schreibtisch mit drei Stühlen. Einer für mich und zwei, die vor meinem Schreibtisch stehen. Dazu befindet sich eine Kaffeemaschine in meinem Zimmer. Eine Kaffeemaschine! Neben meinem Schreibtisch steht mein eigener Drucker und eine Meter weiter steht eine weiße Couch. Erst jetzt fällt mir auf, dass mein Büro dem von Liams sehr ähnelt. Nur das Liams Büro viel größer und offener ist als meins.

Ich gehe ein paar Schritte in mein Büro rein und mustere alles. „Oh mein Gott", ich drehe mich langsam im Kreis und bewundere alles. „Gefällt es ihnen?" Ich sehe sie grinsend an und nicke eifrig. Mehr als das! Ich laufe schon fast auf meinen Schreibtisch zu. Ich setze mich auf meinen Stuhl und mustere mein Büro nochmal aus dieser Perspektive. Es ist wirklich unbeschreiblich schön. „Ich lasse sie dann mal allein", sie grinst mich an und dreht sich um um zu gehen. „Warten Sie", ich stehe auf und gehe ihr hinterher. „Ja?", fragt sie überrascht.„Können wir uns Duzen?" „Gerne", erwidert sie und verlässt mein Büro. Ich gehe zurück zu meinem Schreibtisch und setze mich wieder hin. Wer braucht schon Big Six, wenn man Wiliams Company haben kann?


~

Finalllly fertig :)

Wer ist auch so eine Person die Deutsch und Englisch mischt? :D

Ein längers Kapitel heute, ich hoffe es hat euch gefallen.

Was ich euch fragen wollte. Wie findet ihr zur Seite meine Geschichte. Es wäre lieb, wenn ihr richtig super mega ehrlich seit. Also wie läuft sie zur Zeit ab? Läuft sie gut ab?

Ich setzte mich wahrscheinlich gleich an ein neues Kapitel. Eigentlich sollte ich lernen und mein Kunst Bild zu Ende malen und ins Wohnzimmer gehen, da wir Besuchen. Abbeeerr ich habe kein Bock.

Was macht ihr heute noch so? Hoffentlich was besseres als ich :)

Ach und Leute ich weiß ich nerve schon etwaaas, aber wie süß seit ihr alle bitte? :( Ich habe so viel Glück für meinen Arbeiten bekommen, da muss ich ja locker überall ne eins bekommen. (*hust* 3 ist drin *hust*) Wirklich cute. Und euer Nachrichten erst :o

Icccch habee euuuuch alleee gannnzz dollll lieeebb.

LG Juliatini ♥


Bearbeitet von jjwayne


Mein neuer Chef (UNBEARBEITET!!!)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt