Kapitel 29

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"Komm rein Manu" bat er mich, herein zukommen und ich umarmte ihn.
War es ein komisches Gefühl zu wissen, dass er mich liebt? Eigentlich war es eher erquicklich.
Urplötzlich wurde ich von Michael gegen die Wand gedrückt.
Seine tiefblauen Augen durchstachen meinen Blick wie ein Messer. Ich erzitterte und drehte meinen Kopf ruckartig von ihm. WAS SOLL DAS?! Was will er von mir? Warum bat er mich herzukommen?
Ich spürte wie er eine seiner viel zu starken Hände auf meine Brust stemmte. Ich konnte mich kaum währen.
"Lass... lass das" quengelte ich aufgeregt mit einer so zittrigen Stimme, dass er mich wohl kaum hätte verstehen können.
Sein dunkler Atem dröhnte in mein Ohr.
Mein Herz schlug so heftig gegen meinen Brustkorb. Genau da wo er seine Hand hielt.
"Du brauchst dich nicht zu währen, mein Kleiner." raunte er ruhig in mein Ohr.
MEIN KLEINER?!
Seine rauen Lippen streiften meine Wange und mein ganzer Körper begann aufzuglühen. Er macht mich total verrückt.
Seine Hände wanderten passioniert über meinen Oberkörper. Jeder Muskel verspannte sich und Micha kam mir erdrückend nah.
Auf einmal küsste er mich.
Ich drehte meinen Kopf wieder von ihm weg. Ich darf das nicht erwidern. Ich will unsere Freundschaft nicht schon wieder belasten.
Er nahm meinen Kopf zwischen seine starken Hände und legte ihn in seinen Nacken. Er roch so verdammt gut.
"Du willst mich doch auch" flüsterte er und mir war, als hätte mein Herzschlag für einen Augenblick ausgesetzt.
Er hielt meinen Kopf immer noch und griff mit seinen Fingerkuppen fanatisch in mein Haar.
Unsicher legte ich meine Hände auf seine Schultern und küsste seinen Nacken. Ich blickte hoch zu ihm und er küsste mich lüstern, was ich erwiderte. Nun fuhr er mit seiner Hand meinen Bauch herunter und legte sie auf meinen Hosenbund. Ich spürte, wie sich die Erregung in mir steigerte. Wir ließen für einen Moment voneinander ab um Luft zuholen und direkt danach küsste er mich erneut. Ich fuhr seine Breiten Schultern und Oberarme entlang und schmiegte mich schüchtern noch näher an ihn.
Er führte mich ins Wohnzimmer und legte mich behutsam auf sein Sofa. Danach kletterte er über mich und küsste meine Stirn. Er knöpfte langsam sein Hemd auf und legte es direkt ab. Begutachtend wanderte mein Blick über seinen nackten Oberkörper, was ihn erröten ließ. -Er ist so viel breiter gebaut als ich- Ich fuhr mit meinem Finger sein Schlüsselbein nach. -und so wunderschön-
Nun zerrte er ein wenig an meinem Oberteil und bedeutete mir, es ebenfalls auszuziehen, was ich ein Wenig zögernd tat. Er betrachtete mich ebenso und wir kuschelten uns aneinander.

(GermanLetsPlay ff)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt