,,Oh mein Gott", brachte ich nur geschockt heraus.
Noah...
Oh Gott.
Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
,,Noah", flüsterte ich in den Raum.
Keine Antwort.
Oh Gott...
,,Noah", sagte ich jetzt etwas lauter.
Wieder keine Antwort.
Scheiße!
Ich ging weiter in den Raum rein.
,,Noah?!", rief ich jetzt schon fast.
Fuck!
Wo ist Noah?
Er kann doch nicht vom Erdboden verschluckt worden sein.
Ich rief noch paar mal Noah, bekam aber einfach keine Antwort.
Scheiße!
Ich startete noch ein Versuch.
,,Noah, wenn das deine Rache sein soll, dann ist dir es geglückt! Wirklich! Komme aber bitte endlich raus!"
Wieder keine Antwort.
Scheiße!
So alleine ist das nicht gerade angenehm in der Hütte, mitten im Wald.
Was soll ich jetzt machen?
Ich ging wieder hoch ins Schlafzimmer und fischte mein Handy aus meiner Hose, die auf dem Stuhl lag.
Ich ging auf WhatsApp.
Soll ich Noah schreiben?
Ich: ,,Wo bist du Noah?"
Ich starrte drauf.
1 Sekunde. 2 Sekunden.
6Sekunden. 20 Sekunden.
1 Minute. 3Minuten.
Er hat es immer noch nicht gelesen.
Scheiße!
Fuck!
Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
Soll ich noch warten?
Vielleicht kommt er ja gleich wieder.
Ja.
Ich werde am besten auf ihn warten.
Ich ging wieder nach unten und setzte mich auf das Sofa.
Ich blickte noch einmal kurz zu den Scherben und dem Blut.
Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
Hoffentlich ist das alles nur ein schlechter Traum.
2 Stunden später
Ich schrak hoch, weil ich plötzlich ein Geräusch hörte.
Mein Kopf schellte sofort zur Tür, da das Geräusch definitiv von da her kam.
Die Tür öffnete sich.
Vincent.
Ich sprang sofort auf und lief zu ihm hin.
Ich ließ mich in seine Arme fallen und fing sofort an zu heulen.
Vincent strich mir übern Rücken, was mich wohl beruhigen soll.
,,Shhhtttt, alles ist gut", sagte Vincent.
Ich löste mich von der Umarmung.
,,Wo ist Noah? Geht es ihm gut?", fragte ich ihn.
,,Ich darf dir nichts sagen. Tut mir Leid", sagte er und schaute mich mit einem mitleidigen Blick an.
,,Bitte", flehte ich ihn an.
Er schüttelte nur den Kopf.
Ich wischte mir die Tränen weg.
,,Ich ziehe mich kurz um", sagte ich und ging nach oben.
Ich zog mir die Boxershort aus und zog mir dafür meine Hose an.
Ich griff nach meinem Oberteil und ging runter.
Hab kein Bock mich noch weiter umzuziehen.
Ich ging nach unten und gab Vincent mein Oberteil in die Hand.
,,Was soll ich damit?", fragte er mich.
,,Halten", sagte ich und zog mir meine Jacke und Schuhe an.
Danach ging ich wieder zu Vincent und nahm ihm mein Oberteil ab.
,,Könne wir bitte von hier weg. Dieser Ort...", sagte ich und brachte den Rest nicht über meine Lippen.
,,Natürlich", sagte er und öffnete mir die Tür.
Ich ging heraus und sah um mich.
Ohne ihn wirkt er Wald so gefährlich.
Gefährlich und traurig.
Ja.
Wir ginge zu seinem Auto.
Ich stieg ein, schnallte mich an und schaute aus dem Fenster.
Noah, wo bist du?
Geht es dir gut?
Vicente fuhr los.
Ich schaute zu ihm.
,,Hat Noah dich geschickt?", fragte ich ihn.
Ich sah, wie Vincent schwer schlucken musste.
Ich bekam aber keine Antwort.
Was ist hier los?
Ich schaute wieder aus dem Fenster.
Lass das bitte nur ein Albtraum sein.
Zu Hause
,,Ich kann leider nicht mit rein kommen. Habe noch etwas zu erledigen", sagte Vincent.
Ich nickte nur und schnallte mich ab.
,,Alexa", sagte Vincent und hielt mir ein Brief entgegen.
Ich schaute ihn verwundert an.
,,Für dich", sagte er.
Ich nahm ihn.
,,Danke", sagte ich.
Er lächelte mir aufmunternd zu.
,,Machs gut", sagte ich und stieg aus.
Ich ging zu meiner Haustür und schloss sie auf.
Ich drehte mich nochmal um und sah Vincent weg fahren.
Ich ging ins Haus und schloss die Haustür hinter mir.
Ich zog mir Jacke und Schuhe aus.
Ich ging darauf hin nach oben in mein Zimmer und ließ mich auf mein Bett fallen.
Den Brief den legte ich neben mich und schloss meine Augen.
Lass das alles bitte ein Traum sein.
Bitte!
Ich öffnete wieder meine Augen und sah mal wieder die reinste Realität.
Ich setzte mich wieder gerade hin und nahm den Brief in meine Hände.
Ich schaute ihn mir genauer an.
"Alexa", stand vorne auf dem Briefumschlag.
Ich schluckte schwer.
Es ist Noahs Schrift.
Ich öffnete den Brief behutsam, als ob mein Leben da drin wäre.
Ich nahm vorsichtig den Zettel aus dem Briefumschlag und legte den Umschlag beiseite.
Ich öffnete vorsichtig den Brief.
Ich schloss nochmal kurz meine Augen und fing dann an, den Brief zu lesen.
Liebe Alexa,
es tut mir Leid.
Es tut mir Leid, dass ich plötzlich so verschwunden bin.
Es war zu deiner Sicherheit.
Das ist auch keine Rache.
Du wirst mich auch nicht wieder sehen.
Es wäre zu gefährlich für dich.
Hätte dich gerne noch etwas besser kennengelernt.
Oh Gott...
Ich bin grottenschlecht in sowas hier.
Ich habe nie dran gedacht, dass ich sowas mal schreiben werde.
Aber gut.
Du sollst wissen, dass du mir echt ans Herz gewachsen bist.
Du hast mir so eine Wärme übermittelt, die ich noch nie bei einer anderen Person gefühlt habe.
Bitte mache was aus deinem Leben.
Mache dein Abschluss, finde ein Junge, der dich auf Händen tragen wird.
Heirate ihn und gründe eine Familie mit ihm.
Oh Gott...
Das hört sich so kitschig an.
Tut mir Leid.
Bitte rufe und schreibe mich nicht mehr an.
Danke.
Leb Wohl
Noah
Hey!
Ein neues Kapitel.
Ich hoffe euch gefällt es.
Meinung?
Vielen lieben Dank für alle Reads, Votes und lieben Kommentare.
Bis Samstag!
Ann-Katrin
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Texting with the Mafia Boss
Teen FictionNeues Handy. Neue Nummer. Alle Nummern neu eingespeichert, aber bei einer einen Zahlendreher drin. Joa, das trifft meiner jetzigen Situation schon sehr zu. Ich bin Alexa, 17 Jahre und schreibe mit einem Typen, den ich nicht kenne. Ich weiß, sehr na...
