Die Rettung

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Das Gesicht von Rose sieht nicht gerade glücklich aus.
,,Sag mal spinnst du?! Ich habe dich 4-mal versucht anzurufen. Weißt du was ich mir für Sorgen gemacht habe?!", sagte sie aufgebracht.
,,Und weißt du, was du mir hier für ein Schrecken eingejagt hast? Du hast mich einfach in eine Abstellkammer gezogen", sagte ich.
,,Na und. Ich habe mir Sorgen gemacht. Dir hätte sonst was passieren können", sagte sie.
,,Tut mir Leid. Habe ihn gesucht und dabei nicht so auf mein Handy geachtet", sagte ich.
,,Schon gut. Hast du ihn gefunden?", fragte sie mich.
,,Ich weiß es nicht. Aber hier oben ist eine Tür. Dahinter konnte ich Stimmen wahrnehmen. Hast du ihn gefunden?", sagte ich
,,Ne, ich habe ihn leider nicht gefunden. Vielleicht ist deine Spur ja die richtige", sagte sie und überlegte.
,,Schon möglich", sagte ich.
,,Lass mal schauen, ob wir lauschen können oder so", sagte Rose.
Ich nickte und schon verließen wir die Abstellkammer.
Das erste was wir wieder sahen, waren die Pärchen, die hier mit einander rummachen.
,,Bah", sagte Rose.
,,Die sollen sich mal ein Zimmer suchen", sagte ich.
Von Rose aus, vernahm ich ein nicken.
Wir gingen zur besagten Tür.
,,Ich schaue ob jemand kommt", sagte Rose und hielt sozusagen Wache.
Ich legte mein Ohr vorsichtig an die Tür.
Wie vorhin schon, vernahm ich wieder Stimmen.
Diesmal verstand ich sogar einige Wörter wie zum Beispiel: Lieferung, Blockiert, Überfall, Alexa, Geld und Boss.
Hmmm...
Warte!
Habe ich gerade Alexa gesagt?!
Oh shit.
Was jetzt?
Plötzlich hörte ich wieder Schritte.
Ich machte meine Augen groß und griff sofort zu Rose Arm.
,,Jemand kommt", flüsterte ich in ihr Ohr.
Sofort gingen wir zur Treppe.
Wir gingen wie zwei normale Menschen diese auch runter, damit keinem irgendwas auffällt.
,,Ist das da nicht deine Flamme", sagte plötzlich ein Typ zu Noah.
Ich blieb plötzlich stehen, weil ich wusste, dass ich damit gemeint war.
Ich drehte mich um und sah, wie Noah in meine Richtung schaute.
Ich wusste, dass das nicht gut ausgehen wird. Das verriet mir sein Blick. Das hieß nur eins.
,,Lauf um dein Leben!", sagte ich zu Rose und schon liefen wir los.
Wir quetschten uns durch die Menge durch nach Draußen.
Ich hörte schon die schweren Schritte hinter mir.
,,Fahr du, ich laufe!", sagte ich zu Rose.
Sie nickte und schon lief ich weiter.
Ich wollte ihn irgendwie verwirren.
Frag mich nicht, wie ich darauf gekommen bin. Auf jedenfalls lief und lief ich.
Irgendwann kam ich an eine Gasse.
Bevor ich in die Gasse ging, schaute ich nach hinten.
Puh!
Kein Noah Parker.
Das ging ja noch mal gut aus.
Gott sei Dank kam ich auf die Idee und zu trennen;).
Ich ging zwei Schritte in die Gasse, als ich plötzlich vom hinten gepackt wurde.
Dieser zog mich weiter in die Gasse und drückte mich gegen die Steinmauer.
Dieser tat seine Hand auf mein Mund.
,,Wir wollen ja nicht, dass du schreist, wenn wir ein bisschen Spaß miteinander haben werden", sagte der Typ.
Also Noah Parker wäre mich jetzt echt lieber gewesen.
Ich hätte lieber mit dem eine Diskussion geführt als das.
Ich wimmerte kurz auf, als dieser versuchte meine Hose zu öffnete.
,,Hmmm! Hmmmm!", wimmerte ich und mir lief schon die erste Träne meine Wange herunter.
,,Es wird dir Spaß machen", sagte dieser.
,,Und und wie dir das Spaß machen wird", sagte plötzlich eine andere Männliche Stimme und riss den Typen von mir weg.
Sofort machte ich meine Hose zu und rutschte an der Mauer hinunter.
Was um mich herum geschah, bekam ich garnicht mit.
Ich weinte in meine Hände.
,,Alles ist gut", sagte jemand und zog mich in eine Umarmung.
Diese Person streichelte mir übern Rücken, was mich etwas beruhigen ließ.
Die Person löste sich.
Somit könnte ich das Gesicht erkennen.
Noah Parker.
,,D...Danke", brachte ich zwischen den Schluchzern raus.
,,Das Schwein wird dich nicht mehr anfassen", sagte Noah.
Ich nickte nur.
Plötzlich hob er mich hoch.
,,Keine Angst, ich fahre dich zu mir nach Hause", sagte dieser nur.
Zu ihn nach Hause?
Ich glaube das ich ja wohl ein schlechter Traum.
Und zwar ein ganz schlechter.
Er setzte mich in sein Auto und...

,,Bieb, Bieb, Bieb", ich schaltete den Wecker aus und rieb mir über meine Augen.
Man war das ein schlechter Traum.
Ich reckte mich einmal ausgiebig und viel in meine Gedanken.
Nachdem ich gestern in die Abstellkammer von dem Club gezogen wurde, wurde ich sofort von meiner besten Freundin angemerkt, dass ich nicht an meine Handy ginge und so.
Nachdem haben wir aber auch nichts mehr gemacht, weil wir nach Hause fuhren, da wir ja wieder Schule haben.
Das warst dann eigentlich auch schon.
Ich griff nach mein Handy.
Ich checkte alle Medien.
Bei WhatsApp schaute ich, ob mich Unbekannt N nicht vielleicht entblockt hat. Hat er leider nicht.
Schade.
Soll ich ihn vielleicht mal eine normale Nachricht schreiben?
Ich muss schließlich mit Noah Kontakt aufbauen.
Aber nicht so wie im Traum, dass er mich vor einem Vergewaltiger rettet.
Bitte nicht.
Also schrieb ich an Unbekannt N eine normale Nachricht.

Ich: ,,Hey, könntest du mich vielleicht bitte entblocken? Mit dir zu schreiben hat immer so viel Spaß gemacht"

Das ist noch nicht mal gelogen. Ich mag es, mit ihm zu schreiben.
Wirklich.
Und das sage ich nicht jetzt einfach nur so.
Ich wartete ein paar Minuten, in der Hoffnung, dass er mir antwortet. Vergeblich.
Also stand ich auf und machte mich für die Schule fertig.

Hey!
Ein neues Kapitel.
Ich hoffe, dass es euch gefällt.
Meinung?
So, ich habe mich dafür entschieden ihn so zu schreiben (Noah).
Die Mehrheit war dafür.
Vielen Dank an alle, die mir bei der Entscheidung geholfen haben
Zum hundertsten Mal, danke an alle Reads und so weiter und so fort. Ich glaube ihr wisst was ich meine;)
Nächstes Kapitel kommt am Donnerstag.
Also bis Dann!
Ann-Katrin

Texting with the Mafia BossGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt