Kapitel 4: In Forks

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Unsere Gruppe läuft gerade durch den Wald nördlich von Forks als mir ein beißender Geruch (oder sollte ich lieber Gestank sagen?) in die Nase zieht

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Unsere Gruppe läuft gerade durch den Wald nördlich von Forks als mir ein beißender Geruch (oder sollte ich lieber Gestank sagen?) in die Nase zieht.

„Leute riecht ihr das auch?", frage ich die anderen.

„Ja, es stinkt irgendwie nach nasser Hund.", meint Benjamin.

„Was kann das sein?", fragt Tia.

„Das müssen die Quileute sein.", sage ich.

„Die Quileute?", fragt Benjamin.

„Ein hier ansässiges Indianerfolk, sie sind Gestaltwandler und verwandeln sich in riesige Wölfe, aber wir sind auf dem Gebiet der Cullens, wie kann das sein?", erkläre ich den anderen.

„Wie meinst du das mit Gebiet?", fragt Benjamin.

„1936 war ich mit den Cullens in der Nähe von hier. Wir trafen auf die Quileute und konnten sie überzeugen, dass wir ihnen nichts tun. Wir haben einen Vertrag geschlossen, der beinhaltet, dass wir keinen Menschen beißen und sie dafür nicht verraten was wir sind. Der Vertrag sagt auch, dass wir uns aus La Push fernhalten sollen und es wurden zwei Gebiete festgelegt. Das Gebiet der Quileute und das Gebiet der Cullens, Forks ist Niemands-Land.", erklärte ich weiter. Nach der Erklärung laufen wir weiter bis wir auf eine Lichtung kommen auf der ein großes weißes Haus steht. Vor dem Haus heißt uns schon Edward willkommen.

„Es freut mich, dass ihr alle gekommen seid. Ihr wisst bereits worum es geht?", fragt Edward. Darauf nicken wir alle.

„Bella, bring bitte Renesmee zu uns.", ruft Edward Richtung Haus. 7 Sekunden später kommt eine brünette Schönheit mit einem etwa sechsjährigen Mädchen an der Hand aus dem Haus.

„Darf ich vorstellen: meine Gefährtin Bella und unsere Tochter Renesmee.", sagt Edward.

„Hallo Bella", sage ich und umarme sie und Edward.

„Es ist schön dich widerzusehen.", sage ich zu Bella. Danach wende ich mich zu Renemee: „Hallo Renesmee, es ist schön dich kennenzulernen. Mein Name ist Ariane, ich bin so etwas wie Edwards Schwester." Ohne ein Wort zu sagen legt sie mir ihre Hand an die Wange. Plötzlich sehe ich mehrere Bilder und Filmchen vor meinem inneren Auge: Renesmee zeigt mir ihre Lebensgeschichte. Nachdem der Strom an Bildern abgeklungen ist, hallt eine Frage in meinem Kopf: ‚Glaubst du mir?'.

„Ich glaube dir Renesmee. Soll ich dir meine Gabe zeigen?", frage ich sie. Darauf nicht sie heftig mit dem Kopf. Ich konzentriere mich darauf, schwerelos zu sein und schon schwebe ich etwa einen halben Meter über dem Boden. Um mich herum höre ich mehrere Laute des Erstaunens, aber ich achte nicht darauf. Ich gucke allein zu Renesmee, die mich begeistert ansieht.

„Möchtest du auch?", frage ich sie und sie nickt zögerlich. Ich schwebe wieder auf den Boden und halte ihr meine Hand hin: „Nimm meine Hand, dann ist es für dich einfacher." Nach einem prüfenden Blick zu Edward, der Renesmee aufmunternd zulächelt, nimmt sie meine Hand. Ich konzentriere mich wieder auf das Gefühl der Schwerelosigkeit und wir beide heben etwas vom Boden ab, bis wir ungefähr bei einem halben Meter sind. Inzwischen sieht Renesmee wieder begeistert aus und scheint Spaß an der Sache zu haben. Nach etwas mehr als einer Minute bringe ich uns beide wieder zurück auf den Boden.

„Das hat Spaß gemacht. Daddy hast du das gesehen? Ich bin geflogen.", ruft Renesmee. Ich lächele dabei, sie ist so ein süßes Kind.

„Habt ihr auch eine Gabe?", fragt Renesmee jetzt die Ägypter.

„Nur ich habe eine Gabe, ich kann die Elemente beeinflussen.", sagt Benjamin und zaubert einen kleinen Erdwirbelsturm in Renesmees Hand.

„Wow", staunt Renesmee, wobei Edward und Bella sich traurig anlächeln. Dabei fällt mir ein, dass die beiden noch nichts von Joham und den anderen Halbvampiren wissen. Edward der meine Gedanken gelesen hat, hebt ruckartig den Kopf und blickt mich aus stechenden Augen an.

‚Später', sage ich zu ihm in Gedanken. Er nickt, aber ich sehe, dass er sich Gedanken über die anderen Halbvampire macht. In der Zwischenzeit hat Renesmee auch Benjamin und Tia ihre Lebensgeschichte gezeigt. Die beiden wollen ebenfalls als Zeugen hierbleiben. Amun und Kebi weigern sich, sich Renesmees Lebensgeschichte zeigen zu lassen und wollen eigentlich gehen, bleiben aber um Benjamin nicht zu verlieren.

„Ariane", sagt Edward, „Alice meinte du könntest uns helfen, sollte es zum Kampf mit den Volturi kommen. Sie hofft zwar rechtzeitig zurück zu sein um einen Kampf zu vermeiden, aber du solltest dich vorbereiten. Was hat sie damit gemeint?".

„Es gibt bei den Menschen eine Tradition, die die Vampire übernommen haben. Um unnötige Opfer zu vermeiden, wählen die verschiedenen Parteien ihren besten Kämpfer, die dann gegeneinander antreten. Nicht viele wissen von dieser Tradition, da nur sehr selten davon Gebrauch genommen wird. Alice weiß das ich mich mit alten Kulturen und besonders mit deren Kampfarten beschäftigt habe. Das heißt ich beherrsche die Kampfarten der alten Kulturen und habe mir auch die neuen Kampfarten angeeignet. Die Volturi kennen diese Tradition und ihnen wird nichts anderes übrigbleiben, als diese zu befolgen. Sie werden mit Sicherheit Caius auswählen, meines Wissen nach ist er der beste Kämpfer der Volturi. Deshalb muss ich mich vorbereiten, ich muss mir verschiedene Taktiken überlegen, die möglichst undurchschaubar sind, aber darum kümmere ich mich später. Wo ist Alice eigentlich?", dabei schaue ich Edward und Bella an und sehe die verschiedensten Emotionen über ihre Gesichter huschen: Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung, Hoffnung und dann wieder Trauer.

„Alice und Jasper haben uns verlassen, nachdem Alice die Vision von den Volturi bekommen hat. Sie haben eine Nachricht hinterlassen in der steht, dass wir so viele Zeugen wie möglich versammeln sollen und das über dich. Alle anderen suchen Zeugen überall auf der Welt.", erklärt Edward. Inzwischen stehen wir nur noch zu dritt auf der Lichtung. Renesmee ist mit den Ägyptern schon in Haus gegangen.

--> Diesmal ein etwas längeres Kapitel, das wird aber wohl nicht zur Gewohnheit werden

ich freue mich über jedes Kommi <3

Strange feelingWo Geschichten leben. Entdecke jetzt