Das Leben ist schön

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Leben heißt Streben.
Wir verfolgen immer irgendein Ziel.
Dabei gehen Menschen eigene Wege zu ihrem eigenen Ziel.

Manche arbeiten für eine erfolgreichen Karriere, um Anerkennung zu bekommen.
Einige passen sich an, um Akzeptanz zu erreichen.
Manche gründen Familien um Geborgenheit zu erlangen.
Einige dröhnen sich zu, um einen kurzen Flow zu verspüren.
Manche suchen den Kick, um sich frei zu fühlen.

Das Ziel ist der Sinn unseres Lebens, es gibt die Route vor, die wir nehmen. Ohne Ziel, keinen Weg, den wir gehen können. Wir verirren uns, haben das Ziel und damit den Sinn verloren.
Wir sind unglücklich.

Wenn der Verlust unseres Ziels also Unglück bedeutet, so würde das umgekehrt heißen, dass das Erreichen unseres Ziels Glück bringt, oder vielmehr Glück ist. Denn, so unterschiedlich unsere Ziele auch wirken mögen, so bedeutet doch das Ziel jeder Reise, dass wir zufrieden sind.

Natürlich bedeutet das Erreichen eines Ziels nicht ewige Zufriedenheit. Wir sind schließlich Menschen, wollen immer mehr, haben nie genug. Und das ist auch gut so, da sich so nach einem Moment des Glücks direkt ein neues Ziel, mit einem neuen Weg dorthin auftut. Denn beim ziellosen Herumirren finden wir nichts als Unglück, es gibt keine Route zum Ziel „nicht bekannt".

Doch aus lauter Eifer auf das Ziel zuzuarbeiten, um Zufriedenheit zu erlangen und keine Orientierungslosigkeit zu riskieren, dürfen wir eins nicht vergessen. Unser Ziel ist das Glücklichsein. Und uns abzuarbeiten, ständig die schnellsten Routen entlangzurasen macht uns nicht glücklich.

Finde also deinen schmalen Grad zwischen Zielstrebigkeit und Entspanntheit. Führe ein sinnvolles Leben. Das heißt, genieße dein Leben, denn der einzige Sinn ist das Ziel und das Ziel ist die Zufriedenheit.



Kleiner Throwback zum Ethikunterricht der 9. und 10. Klasse 😄

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