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3. Park Jimin?

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Jetzt habe ich echt Ärger am Hals.

Ich schaue in mein Zimmer und sehe nur tausende Papiere auf dem Boden verstreut. Manche zerrissen. Das waren meine Zeichnungen, die ich hier über die Jahre versteckt habe.
Meine Möbel standen quer durch den Raum, und ein paar Sachen waren demoliert.

Was zum Teufel ist denn hier passiert? Und wer war das? Meine tollen Zeichnungen...
Auf einmal stand meine Stiefschwester hinter mir.
„Vater hat es gar nicht gefallen, dass du so einen Müll produzierst. Hihi."
Sie schaute mich wieder so richtig arrogant an.

Was zum Teufel hat sie für ein Problem?
Aber jetzt ergibt alles Sinn. Doch wer hat es meinem Dad erzählt?

Meine wundervolle Sis blabberte immer weiter und meinte, dass ich mich auf etwas gefasst machen kann.
„Auch wenn du Dads Liebling bist, hast du eine Regel gebrochen."
Ich schaute sie an. Mir war es schnuppe. Ich ging auf mein Bett zu und ließ mich draufplumpsen. Als meine Schwester dann auch endlich weg war, schlief ich schnell ein.

Nächster Morgen

Ich wurde von einem Antippen wach. Ich hörte eine Frau sagen:

„Miss, Miss, Sie müssen aufstehen. Ihre Mutter erwartet Sie."
Als ich das hörte, kneifte ich meine Augen nur noch fester zu. Ich will diese alte Hexe nicht sehen.

Unsere Maid wurde langsam ungeduldig.
Als ich die Augen öffne, schaut sie mich mit einem Lächeln an und labert ihren täglichen Satz:
„Soll ich Ihnen beim Fertigmachen behilflich sein?"
Ich schaue sie nur sehr uninteressiert an. Mittlerweile kennt sie meine Antwort: Nein.
Sie schien es zu bemerken, verbeugte sich kurz und verließ den Raum.

Nachdem ich mich frisch gemacht hatte und ein einfaches Outfit rausgesucht hatte – weißes T-Shirt mit schwarzem Rock – ging ich in Richtung Küche.
Dort saßen meine Lieblingsmenschen: meine Stief-Mum und meine Sis.
Beide trugen die komischsten Klamotten. Meine „Sis" hatte irgendeinen teuren Fellmantel in grell Pink an, und meine „Mam" so einen komischen Jogginganzug. Widerlich.

Warum ist Dad nicht da? Also fragte ich die zwei Ekelpakete:
„Er musste zu einem wichtigen Termin. Er ist bis heute Abend nicht da. Aber freu dich nicht zu früh. Heute Abend will er mit dir etwas besprechen."
Als diese Hexe das so betonte, kam mir der gestrige Abend wieder in den Sinn. Ach du Kacke...

14 Uhr

Wie jeden Tag stand ich nun vor dem kleinen, süßen Café.
Als ich es betrat, lächelten mich die Mitarbeiter freundlich an, und ich setzte mich wieder an meinen gewohnten Platz.

Als ich dann meine Stifte und meinen Zeichenblock draußen hatte, musste ich kurz innehalten.
Nur weil mein Dad es nicht will, werde ich nicht damit aufhören.
Also fing ich an, eine rote Blume auf mein Blatt zu malen. Es ist mein Zeichen. Bei Dads Firma werde ich immer „Red Rose" genannt. Niemand kennt meinen richtigen Namen.

„Hallo Frau Y/N. Hier ist Ihr Kaffee."
Diese Stimme... Als ich mich der Person zuwandte, war es der junge Mann von gestern.
Er lächelt mich an.

Wow, hat der ein tolles Lächeln. Seine Augen verschwinden komplett, und seine Zähne sind so weiß. Er hat total die süße Stubsnase und sehr locker fallendes, blondes Haar.
Als er sich gerade umdrehen wollte, kam ich wieder zur Realität.

„Warte!"
Er drehte sich um und schaute mich fragend an.
„Wie heißt du?" fragte ich ganz neugierig.
„Park Jimin. Kannst mich aber auch Jimin nennen", sagte er in einem freudigen Ton.

 Kannst mich aber auch Jimin nennen", sagte er in einem freudigen Ton

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„Du kannst echt gut malen", sagte er.

„Vielen Dank."
Irgendwie bekam ich das Lächeln nicht aus dem Gesicht. Er ist die erste Person, der meine Zeichnung gefällt.

Dann bemerkte ich, was ich da gerade tat.
Sofort verschwand mein Lächeln.
Ich darf ihn nicht kennenlernen.

Also drehte ich mich mit einem kleinen, gefälschten Lächeln zu ihm und sagte in einem kalten Ton:
„Bitte kümmern Sie sich um die anderen Gäste, Park Jimin."

Er schaute mich sehr fragend an.
Es tut mir so leid. Ich will nichts mit ihm zu tun haben.
Also ging er weg.

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