18. Die Maid

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Auf einmal höre ich, wie eine Autotür zugeknallt wird und schaue in die Richtung... Sehr schlechte Entscheidung.
„DA BIST DU ALSO!" schreit diese Person mich auf einmal an... Oh nein...

Ein schreiender Yoongi kommt auf mich zugerast und packt mich sofort am Arm...
„Komm jetzt mit! Dein Vater sucht nach dir!" sagt er dann und versucht, mich wegzuzerren. Och Mann... Da hab ich jetzt echt keinen Bock drauf...
„Nein Yoongi!" sage ich erst, aber er bleibt nicht stehen...
„STOP!!" schreie ich ihn dann an, während ich meinen Arm befreie.
Yoongi dreht sich um und schaut mich fraglich an.

„Ich gehe nur mit dir, wenn du mir versprichst, nichts meinem Vater zu erzählen!" sage ich und stelle mich gerade auf, damit ich nicht so klein wirke...
„Bitte..." füge ich noch hinzu, da er nicht so überzeugt wirkt.

Er atmet tief auf und geht sich kurz durch die Haare. An seinem Gesicht kann man erkennen, dass er mit seinen Gedanken am Kämpfen ist.
Dann schaut er mich erneut an und bringt nur ein „Ok..." raus, welches sehr unsicher klingt.

„Yay danke", sage ich und springe ihm um den Hals. Das ist natürlich nur Schauspielerei... hab einfach keine Lust auf Anschiss...

„Na dann komm", sagt Yoongi und geht schon vor zum Auto. Ich gehe ihm schmunzelnderweise nach. Irgendwie klappt diese ‚Süße' Seite immer...
Dann setze ich mich zu ihm, aber mir fällt was auf.
„Yoongi, was ist mit meinem Auto?"
sage ich und mache ein trauriges Gesicht... Ich will mein Baby hier nicht stehen lassen...
„Ich gehe es nachher mit den anderen für dich holen", sagt er und startet den Motor.
„Ok", sage ich zufrieden.

Die Autofahrt war sehr still und ich schaue nur aus dem Fenster, wie die Landschaft an uns vorbeizieht.
Oh Mann... wie hässlich diese Welt doch ist...
Dann kommen wir am Haus an, und Yoongi öffnet die Autotür für mich.
„Danke Yoongi... dann muss ich wohl los..." sage ich und gehe zum Büro.

Ich klopfe dieses Mal und trete dann ein.
„Ah Y/N, da bist du ja!", sagt mein Vater und schaut in meine Richtung.
„Ja Vater... Es tut—" Bevor ich weiterreden kann, unterbricht er mich.
„Alles gut. Yoongi hat erzählt, dass ihr 'ne Spritztour gemacht habt. So, jetzt kommen wir mal zum Wesentlichen."
Wie und wann zum Teufel hat Yoongi das gemacht?!

Dann startet mein Vater erneut.
„Ich möchte dich morgen mit in die Firma nehmen. Damit du mal alle kennenlernst", sagt er und schaut erneut auf seine Papiere.
„Ok", antworte ich nur. Ist ganz okay... Denke ich jetzt mal?
„Gut. Du kannst jetzt gehen", sagt er, und ich verbeuge mich noch kurz, bevor ich aus der Tür gehe.

Ich gehe zur Küche, um mir noch etwas zu essen zu machen. Dort angekommen, überlege ich, was ich machen soll...
Dann kommt eine Person herein. Es war eine Maid von uns. Als sie mich sieht, erstarrt sie. Ich denke mal, sie ist neu hier... Ich habe sie jedenfalls noch nie gesehen.
„Bist du neu?" frage ich sie und gucke sie an.
„J-Ja", antwortet sie sehr leise.
„Hey, du brauchst keine Angst haben. Ich tue dir nix", sage ich nur mit einem Fake-Lächeln.
Die anderen Maids gehen mir tierisch auf den Sack und sind extremst unfreundlich... Aber sie scheint nett zu sein.

„Ok", sagt sie und lächelt mir zu.
„Wie heißt du?" frage ich sie.
„Kim Jisoo", antwortet sie jetzt mit einem breiten Lächeln.

 „Kim Jisoo", antwortet sie jetzt mit einem breiten Lächeln

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„Du bist Y/N, richtig?" fragt sie neugierig.
„Du hast es erfasst. Hast du vielleicht Lust, etwas mit mir zu kochen? Ich habe total den Hunger", frage ich sie.
„Oh ja, gerne. Ich muss eh jetzt für die anderen Angestellten kochen", sagt sie und lächelt gequält.
Warte, sie muss das ganz alleine machen?! Wie will sie das denn schaffen?! Eigentlich ist mir das scheißegal... Aber ich habe eh nix Besseres zu tun...

„Kann ich dir dabei helfen?" frage ich sie mit einem normalen Gesichtsausdruck.
„Oh mein Gott, das würdest du tun?!" fragt sie mich mit glitzernden Augen zurück.
„Ja. Was steht denn auf dem Speiseplan?" frage ich interessiert. Hoffentlich etwas Leckeres...

„Kimchi Jjigae", antwortet sie fröhlich.
Ok, dagegen kann ich nix sagen. Ist zwar ein wenig scharf, was gar nicht mein Ding ist... Aber ja gut... Wird schon lecker sein!

Dann helfe ich ihr und merke, dass sie wirklich mega nett ist... Ich werde mal mehr mit ihr machen... Auch wenn es mir verboten ist...
Als wir fertig sind, macht sie sich auf den Weg zur Kantine für die Angestellten... Ich bleibe dort und setze mich mit meiner Schüssel an den Tisch.
Stille. Ich liebe die Stille. Sie ist so beruhigend... Fröhlich schlürfe ich die Suppe.

Aber natürlich währt mein Alleinsein nicht lange...
„Woher hast du das?! Warum hast du deiner Schwester und mir nix mitgemacht?! Du unnützes Stück!" ruft auf einmal die Hexe, oder auch Stiefmutter, vom Eingang. Ich ignoriere sie einfach und esse weiter. Ich brauche ihre Kommentare nicht.

Dann kommt sie auf mich zu und haut mir die Schüssel auf meine Klamotten... Ich brodel... Das geht zu weit... Sie wundert sich, warum ich mich nicht rühre. Ich sitze nur so da... Obwohl sie mir gerade eine heiße Suppe auf den Körper geschüttet hat.

Dann fange ich langsam an zu lachen... Wie so ein Teufel...
„Was ist denn mit dir falsch?" fragt sie, und ich sehe im Augenwinkel, wie sie ein paar Schritte nach hinten geht. Immer noch lachend stehe ich langsam auf und gehe in ihre Richtung mit einem gruseligen Gesichtsausdruck.
„Bleib weg!" ruft sie mir zu, aber ich gehe immer weiter, bis ich vor ihr stehe. Sie ist ein bisschen kleiner als ich, weshalb es mir leichtfällt, mich größer zu machen.
„‚Warum', fragst du?" fange ich vom vorherigen Gespräch an. Sie schaut mir nur ängstlich in die Augen. Haha, sonst traut sie sich immer, ihr Maul aufzureißen, aber jetzt... ist sie klein wie ein Mäuslein...

Dann beuge ich mich zu ihr runter und flüstere ihr ins Ohr:
„Weil ich euch hasse. Ihr seid abscheulicher Abfall." flüstere ich ihr ins Ohr. Ich habe noch nie etwas gegen die zwei gesagt. Immer habe ich es eingehalten... Umso besser tat es jetzt, es ihr ins Gesicht zu sagen...
Da nie jemand etwas gegen sie gesagt hat, fängt sie an zu heulen...

Ist sie hier das Kind im Haus oder ich?!
„Oh nein! Habe ich etwa meine ‚wundervolle Mutter' zum Weinen gebracht?" sage ich sarkastisch und muss danach wieder loslachen.
„D-Du Monster!" sagt sie. Dann höre ich auf und schaue sie an. Aber das Lächeln verlässt nicht meine Lippen. Ich lecke mir mit der Zunge über die obere Lippe und rufe:
„Wuf!"

Darauf läuft sie los. Ich schaue ihr stolz hinterher. Ich weiß, dass sie zu Dad läuft, aber das wird ihm scheißegal sein. Er mag es, wenn ich Stärke beweise. Aber dann fällt mir die Suppe auf meinem Körper ein... Fuck... Mein Shirt wurde dadurch durchsichtig, und man konnte meinen... BH SEHEN... SHID!

Also stecke ich den Kopf aus der Tür und gucke mich um. Pfew, niemand da. Also gehe ich im schnellen Tempo los zu meinem Zimmer.
Aber natürlich muss jemand hinter der nächsten Ecke stehen. NATÜRLICH!

Jimin?! Sehr schlecht... NATÜRLICH MUSS ES ER SEIN!! Auf einmal guckt er in meine Richtung und wird leicht rot.
„GUCK WEG!" rufe ich und laufe an Jimin vorbei. Jedoch schmunzelt er mir nach... WTF?! Was ein Pedo?!

Love? || JiminGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt