6. Party?

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(Jimins Sicht)

Ich lag auf meinem Bett und bekam dieses Mädchen nicht aus dem Kopf.
Ich verstehe es nicht. Ich habe noch nie so an ein Mädchen gedacht. Ich brauche nur zu schnipsen und viele hängen mir sofort am Haken.

Aber dieser Moment, in dem sich ihr Lächeln in Millisekunden zu einem kalten Gesichtsausdruck verwandelt hat... Irgendwie ist sie so anders. So mysteriös. Noch nie hat mich ein Mädchen so angesehen – und erst recht nicht einfach weggeschickt.

Plötzlich klingelte es an meiner Haustür, und ich wurde komplett aus meinen Gedanken gerissen. Mein Herz überschlug sich, so sehr hatte ich mich erschrocken.
Und dann klingelte diese Person ungeduldig weiter.
„Ich komme ja schon!!", rief ich genervt. Also rappelte ich mich vom Bett hoch und ging zur Tür.

Als ich öffnete, sah ich nur ein sehr gelangweiltes Gesicht.
„Hallo, Yoongi-Hyung", sagte ich mit einem Lächeln.
„Warum zum Teufel hat das so lange gedauert?! Ich hatte dir doch geschrieben, dass ich vorbeikomme!", schrie er mich an.

„Oh, du hast mir geschrieben?" Ich war total verwundert – anscheinend hatte ich echt nichts mitbekommen.
„Sorry, Hyung. Ich war in Gedanken."
Yoongi schaute mich nur ungläubig an.
„Jaja, und du hast an ein Mädel gedacht, stimmt's?", sagte er mit sarkastischem Unterton.
„Ja, habe ich", antwortete ich mit Selbstbewusstsein.
„Ja klar, Jiminie... träum weiter."
Lachend ging er an mir vorbei ins Haus.
„Okay, mach ich – sobald ich wieder kann", sagte ich ebenfalls lachend.

Yoongi steuerte direkt die Küche an und öffnete den Kühlschrank.
„Hast du hier überhaupt etwas Essbares drin?!"
Oh, stimmt. Ich sollte mal wieder einkaufen gehen.

Plötzlich fing er an zu lachen.
„Was ist los, Hyung?"
„Ich glaube, eins deiner Mädels hat hier was vergessen!", sagte er kichernd und zog eine Unterhose raus.
„Ach du Scheiße." Ich musste ebenfalls lachen.
„Die muss aber richtig besoffen gewesen sein!"
Yoongi konnte kaum aufhören zu lachen.

Nach fünf Minuten hatte er sich dann wieder beruhigt.
„Also, Hyung, warum bist du hergekommen?", fragte ich neugierig.
„Ach ja – ich wollte dich fragen, ob du Lust hast, mit mir und Hoseok ein bisschen feiern zu gehen."

Ich dachte kurz nach... aber ich hatte heute eh nichts Besseres zu tun.
Und irgendwie sagte mir mein Gefühl, dass heute etwas Interessantes passieren würde.
Also stimmte ich zu.
„Wann wollt ihr los?"
„So gegen 19:20 Uhr holen wir dich ab."
Dann verließ er das Haus.

19:30 Uhr

Ich war startklar und saß auf dem Sofa.
„Wo bleiben die?! Die sind schon zehn Minuten zu spät."
Wobei – eigentlich sollte mich das nicht wundern. Die zwei sind immer zu spät.

Fünf Minuten später hörte ich ein lautes Hupen vor der Tür.
Ich wusste direkt, dass sie es waren.
Also schnappte ich mir noch schnell meine Schlüssel und mein Handy und ging raus.

Während ich die Tür abschloss, schrie Hoseok mir schon entgegen:
„C'mon, Jimin! Beeil dich mal!"
„Ist ja schon gut, Hyung!", rief ich zurück und stieg ins Auto.

Yoongi drückte das Gaspedal durch, und ich wurde halb in den Sitz gepresst.
„Yah, Hyung! Fahr langsamer!!"
Die Worte kamen kaum noch aus meinem Mund.

„Heute ist Wochenende, und ich muss endlich mal nicht den Babysitter für Mister Y/F/N machen! Ich werde tun und lassen, was ich will heute Abend!", schrie er mit totaler Freude in der Stimme.

Als wir ankamen, parkte Yoongi in der Nähe des Eingangs. Wir stiegen aus.
Hoseok hüpfte auf dem Weg zum Eingang wie ein kleines Kind.

„Hyung, freust du dich wirklich so sehr?", fragte ich kichernd.
„Ja, natürlich!", antwortete er nur.

Seine Freundin hatte letzte Woche mit ihm Schluss gemacht, und das hatte ihn ziemlich getroffen. Jetzt freute er sich einfach auf ein bisschen Abwechslung.

Der Türsteher erkannte uns sofort und ließ uns durch.
Die Leute in der Schlange fingen an, sauer zu rufen, aber das interessierte uns nicht.

Drinnen wurden wir direkt von vielen Mädels begrüßt – wir sind hier ziemlich beliebt.

„Jimin! Hast du heute schon was vor?"
„Woa, Yoongi, du siehst so gut aus!"
„Omo, Hoseok – ich habe gehört, du bist wieder Single, honey!"

„Jimin... Yoongi... Hoseok..."
Es fühlte sich fast an wie auf dem roten Teppich – alle machten uns den Weg frei zum VIP-Bereich.

Als wir dort ankamen, war es endlich etwas ruhiger.

„Jackson-Hyung!", rief Yoongi plötzlich.
„Yoongi!!", kam es von einem fremden Typen zurück.

Yoongi ging direkt auf ihn zu. Hoseok war inzwischen irgendwie in der Menge verschwunden.

Also ging ich zu Yoongi und diesem Typen – Jackson.

Ich brachte nur ein kleines „Hi" heraus.
Yoongi bemerkte, dass ich mich unwohl fühlte, und stellte mich den Jungs vor:
„Leute, das ist Jimin – mein bester Freund. Und Jimin, das sind BamBam, Jinhyung und Jackson. Jackson und ich kennen uns vom Beruf."

Ich lächelte sie nur an.
Plötzlich drückte mich Yoongi zu ihnen hin und sagte:
„Ich hol mal Getränke für uns alle! Wartet hier."

„Ey, Yoongi – das ist echt nicht nötig!", rief Jackson ihm noch hinterher...
Aber Yoongi war schon weg.

Jetzt stand ich da. Ich bin eher der schüchterne Typ. Kann da leider nichts gegen machen.

„Komm, Jimin. Setz dich doch zu uns", sagte Jackson mit einem Lächeln.
Also setzte ich mich ganz langsam neben ihn.

„Und? Erzähl mal ein bisschen von dir", sagte er.

(Y/Ns Sicht)

Was zum Teufel hat denn dieser Park Jimin mit dem zu tun?!

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